Trockenfutter für Hundewelpen

Trockenfutter für Welpen berücksichtigt, dass die kleinen Hunde sich in einer Wachstumsphase befinden und mehr Energie benötigen

Die Entwicklung des Hundes teilt sich in verschiedene Abschnitte ein, sodass auch das Hundefutter dem entsprechend angepasst werden muss. Obgleich Sie sich dabei für Nassfutter oder Trockenfutter für Welpen entscheiden – wichtig ist die Zusammensetzung der Hundenahrung, besonders im Welpenalter. Die jungen Hunde benötigen einen anderen Nährwertbedarf als ausgewachsene Vierbeiner. Erwachsene Hunde brauchen beispielsweise ein Futter, welches ihren täglichen Energiebedarf, der nun gleichbleibend besteht, deckt. Bei Welpen ist dies etwas anders, denn gerade in den ersten sechs Monaten durchlaufen die jungen Hunde eine norme Wachstumsphase, für die sie doppelt so viel an Energie benötigen. Das Trockenfutter für Welpen sollte diesen Energiebedarf berücksichtigen. Außerdem ist es besonders wichtig, ausreichend Proteine zuzufüttern. Zum Thema Verdaulichkeit muss das Hundefutter für die jüngsten gut verträglich und verdaulich sein, damit keine Probleme entstehen.

Der Energiebedarf des Welpen hängt von der jeweiligen Rasse, der Größe sowie dem Gewicht ab. Zwar finden sich auf der Verpackung des Trockenfutter für Welpen Richtwerte, dennoch sollte die Futtergabe zuvor mit einem Tierarzt oder dem Züchter besprochen werden. Gerade Züchter können von ihren Erfahrungswerten mit dem kleinen Vierbeiner berichten und daher gute Tipps mit auf den Weg geben.

Kleiner Magen - kleine Portionen

Ein Welpe kann noch nicht so viel auf einmal essen, wie seine Mama oder ein ausgewachsener Hund. Der Magen des Welpen ist viel kleiner und große Nahrungsportionen nicht gewohnt. Daher sollte das Trockenfutter für Welpen auch entsprechend portioniert und ihm in regelmäßigen Abständen mehrmals über den Tag verteilt gegeben werden. Mit dem Heranwachsen verändert sich die Futtersituation dann wieder. Bisher wird aber empfohlen, den Welpen vier Mal täglich zu füttern, dann langsam auf drei Mal täglich und schließlich auf zwei Mal täglich umzusteigen. Bei der gesunden Welpenernährung ist neben dem richtigen Energiebedarf auch der Kalziumbedarf essenziell. Je nach Rasse muss dieser angepasst sein, damit sich der Vierbeiner richtig entwickeln kann. Jedoch sollte nun nicht einfach Kalzium unter das Futter gemischt werden, denn manche Hunderassen benötigen wesentliche weniger, als andere. So benötigen beispielsweise große Hunderassen nicht so viel Kalzium – vor der Fütterung sollte daher eindringlichst Rat vom Experten geholt werden. Außerdem ist es wichtig, für Welpen tatsächlich auch Welpenfutter zu wählen. Viele unerfahrene Hundehalter greifen häufig zum Trockenfutter für Erwachsene Hunde. Beim genaueren Betrachten beider Sorten fällt aber auf, dass das Futter für den Welpen viel kleiner ist und daher auch besser für die Zähnchen geeignet. Daher sollten die beiden Futtersorten nicht miteinander verwechselt bzw. vermischt werden.