Reptilienfutter für Reptiliensenioren

Futter für Reptiliensenioren, Reptilienfutter für ältere Reptilien: Zusammensetzung, Hintergrund und Empfehlungen

Reptilien sind bei vielen Menschen beliebt und mit der gut sortierten Reptiliennahrung im Fachhandel scheinbar leicht zu ernähren. Der Grund liegt in der Annahme, dass sich Reptilien in einem Terrarium oder einem Aquarium für seinen Besitzer einfach zu haltende Haustiere sind. Doch diese Annahme ist grundlegend falsch. Das gilt für junge Reptilien ebenso wie für erwachsene und auch für die Senioren unter den Reptilien. Denn auch Letztere haben, ähnlich dem Menschen, ihre Ansprüche und manchmal auch ihre Launen. Setzt man ihnen dann noch das falsche Futter auf den Mittagstisch, kann so ein Reptilien-Senior ganz schön gekränkt reagieren.

Wenn ein Reptil in die Jahre kommt, bedeutet dies große Veränderungen in seinem Leben. Ähnlich wie beim Menschen verändert sich der Organismus des Tieres und die Bedürfnisse werden andere, was sich unter anderem in der Veränderung der Reptiliennahrung, welche das Seniortier benötigt, deutlich zeigt. Während junge Reptilien einen großen Hunger auf vitamin- und mineralhaltige Nahrung haben, verhält es sich bei den alten Reptilien etwas anders. Das Jungtier benötigt viele Nährstoffe, damit das Tier in seiner Wachstumsphase die nötigen Vitamine und Mineralien erhält. Nur so kann die Wachstumsphase erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen werden. Obwohl ein Seniorentier diese Phase längst hinter sich hat und daher die große Menge an Vitaminen, Mineralien und anderen Nährstoffen nicht mehr benötigt, reagiert der Organismus eines Seniorentiers nicht weniger empfindlich, wenn die falsche Reptiliennahrung auf dem Mittagstisch landet.

Um seinem in die Jahre gekommenem Reptil ein angenehmes Dasein zu bescheren, sollte man daher bei der Wahl der Nahrung auf das Tier eingehen. Das fällt Besitzern umso leichter, je mehr sie sich im Laufe der Zeit mit ihrem Reptil beschäftigt haben und dessen Eigenheiten, Vorlieben und Abneigungen kennengelernt haben. Natürlich verändert sich auch ein Reptil im Laufe der Zeit, und was früher einmal als Leckerbissen in großen Mengen verschlugen wurde, wird mit einem Male nicht mehr angesehen. Oft wird in einer solchen Ablehnung des Tieres eine Krankheit vermutet, was natürlich nicht ausgeschlossen werden kann. In einem solchen Fall muss das Tier genau beobachtet werden. Ein Test mit anderem Futter bringt hier etwas Aufschluss. Ernährt sich das Tier mit anderer Reptiliennahrung in normalem Maße weiter, liegt es möglicherweise am geänderten Geschmack des Tieres oder, was auch nicht ausgeschlossen werden kann, am Futter selbst.

In jedem Fall sollte man sein Seniorenreptil immer gut im Auge behalten und bei der Fütterung gut beobachten, welche Reptiliennahrung ihm gut bekommt und welche man ihm besser erspart