Futternapf und Trinkgefäss für ihr Nagetier

Futternapf und Trinkgefäss für Nager: Nagetiere brauchen ständig verfügbares Futter und Wasser

Aufgrund ihres speziellen Verdauungssystems brauchen Nagetiere ständig Nahrung zu ihrer freien Verfügung. Die richtigen Gefäße für die Gabe von Nagerfutter sind deshalb besonders sorgfältig auszusuchen und eingehend auf ihre Eignung zu prüfen, damit das Fressen stets frisch und ohne Verschmutzungen aufgenommen werden kann. Auch auf eine ausreichende Wasserzufuhr ist bei der Nagerernährung zu achten.

Trinkgefäße für Nager werden entweder als Wassernapf oder Spenderflasche angeboten. Der Napf wird einfach mit Wasser gefüllt und in den Käfig gestellt, die Flasche kann zwischen den Gitterstäben aufgehängt werden. Beide Varianten haben Vorteile, aber auch Nachteile. Ein Wassernapf kann leicht verschmutzt oder auch umgeworfen werden. Deshalb muss bei Näpfen auf eine entsprechende Randhöhe und eine stabile Standfestigkeit geachtet werden. Schwere Porzellannäpfe sind also sinnvoller als leichte Exemplare aus Plastik. Bei besonders aktiven Nagern oder eifrigen Buddlern ist eine Trinkflasche eher geeignet. Diese wird außen am Käfig befestigt und ist sicher vor Zugriffen verspielter Tiere. Der Nachteil der Wasseraufnahme aus dem Rohr der Spenderflasche ist allerdings die ungewohnte Körperhaltung, die dazu nötig ist. Das kann so manchem Nagetier Probleme bereiten. Auf jeden Fall gehört zu einem gesunden und ausgewogenen Nagerfutter unabdingbar immer ausreichend zur Verfügung stehendes Wasser dazu. Das gilt auch bei ausschließlicher Ernährung mit Frischfutter, Nagetiere können ihren Flüssigkeitsbedarf niemals allein durch die Nahrung befriedigen.

Für den Futternapf gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie beim Trinknapf, was Stabilität und Material angeht. Auf jeden Fall sollte der Nagerbesitzer bei allen Gefäßen darauf achten, dass diese leicht zu reinigen sind. Glatte Oberflächen, die natürlich keinesfalls saugfähig sein dürfen, eignen sich aus hygienischen Gründen besonders gut. Die Größe des Napfes ist von der Tierart und der Anzahl der Nager abhängig. Grundsätzlich sind etwas breitere Näpfe zu bevorzugen, weil sie standfester sind. Bei mehreren Tieren kann unter Umständen ein eigener Napf für jeden Nager nötig sein, je nachdem wie verträglich die Kleinen untereinander sind. Nagerfutter ist auf jeden Fall immer in einem Napf anzubieten und sollte nicht einfach in den Käfig gelegt werden. Diese Grundregel gilt für Trockenfutter genauso wie für frische Nahrung.

Heu bildet die Basisernährung für Nagetiere und sollte ständig zur Verfügung stehen. Damit die Tiere das herum liegende Heu nicht verschmutzen können, gibt es im Zoofachhandel spezielle Heuraufen für Nager. Daraus können die Kleinen bequem fressen, und auch wenn sie mal keinen Hunger haben, ist das Nagerfutter dort immer gut aufgehoben. Das Heu bleibt in der Raufe trocken, sauber und für die nächste Nahrungsaufnahme allzeit appetitlich.