Nassfutter für Katzen

Im Nassfutter für Katzen ist bereits Wasser enthalten. Die Katzen mögen es im Normalfall lieber, weil es saftiger ist.

Nassfutter für Katzen hat den Vorteil, dass es im Gegensatz zum Trockenfutter eine ausreichende Portion Wasser enthält und so nur schwerlich für den Entzug wichtiger Flüssigkeit verantwortlich gemacht werden kann. Trotzdem gibt es auch bei Nassfutter für Katzen Unterschiede in der Qualität, die einige Sorten ebenfalls in einem schlechten Licht bezüglich der Gesundheit des Tieres dastehen lassen. Der große Vorteil am Nassfutter ist selbstverständlich, dass es um einiges näher an der natürlichen Ernährung ist und nicht nur aus diesem Grund den meisten Katzen einfach besser schmeckt.

Was ist überhaupt in der Dose?

Futtermittelherstellern geht es in der Regel darum, ihr Produkt möglichst oft zu verkaufen. Da sich Katzen nur schwer beschweren können, kommt hier oft etwas in die Dose, was die Katze eigentlich gar nicht braucht. Diese Stoffe werden Füllstoffe genannt. Sie sind zwar nicht schädlich, bringen aber auch dem Tier nichts. Sie werden zu einem Großteil wieder ausgeschieden. Der Katzenbesitzer zahlt sie aber trotzdem mit. Der niedrige Füllstoffanteil, der einige Premium-Futtermittel auszeichnet, zeigt sich darin, dass hier viel weniger gefüttert werden muss. Bei Nassfutter für Katzen lohnt sich also ein ganz genauer Blick auf die Dose oder auch das Tütchen. Ein Fleischanteil von um die vier Prozent ist da beispielsweise viel zu niedrig. Immerhin handelt es sich bei der Katze um ein Raubtier und nicht um einen Vegetarier. Das Nassfutter für Katzen sollte fleischhaltig, proteinreich und zuckerarm sein.

Nachteile von Nassfutter für Katzen

Wäre Nassfutter für Katzen das perfekte Futter, dann hätte niemand die Idee gehabt, Trockenfutter zu entwickeln. Zunächst einmal befindet sich im Nassfutter Fleisch. Damit das in der Dose nicht schlecht wird, müssen Konservierungsmittel zugesetzt werden. Nicht wenige dieser Stoffe sind gesundheitsschädlich und können sogar Krebs auslösen. Trotz dieser Chemikalien bleibt das Futter nur so lange frisch, wie Dose geschlossen bleibt. Im Napf muss es bei Zeiten gefressen werden, sonst wird es schlecht. Dadurch muss man der Katze einen bestimmten Mahlzeitenrythmus aufzwingen. Daher kann man dieses Futter auch nur in kleineren und somit teureren Portionen kaufen. Im Gegensatz zum Trockenfutter verbreitet das Nassfutter oft auch einen recht unangenehmen Geruch. Wenn es aus dem Napf fällt, können Flecke entstehen. Auch kann es erforderlich sein, das Tier nach dem Genuss von Nassfutter für Katzen erstmal reinigen zu müssen, da die leckere Soße sich über das gesamte Fell verteilt hat.

Auf die Auswahl kommt es an

Die meisten Nachteile lassen sich jedoch bereits durch die richtige Auswahl beseitigen. Andere Unannehmlichkeiten mögen zwar ein Ärgernis sein, lassen sich aber, wenn man eine gesunde und ausgewogene Ernährung für sein Tier anstrebt, nicht gänzlich vermeiden. Wer nicht selbst für die Katze kochen will, für den führt kein Weg am gelegentlichen Nassfutter für Katzen vorbei.