Futter für Kätzchen

Kätzchen-Futter: Achten Sie bei der Auswahl des Futters für Ihr Kätzchen auf den richtigen Anteil an Protein und Calzium.

Ein klein wenig anders verhält es sich mit dem Futter für Kätzchen. Das diese noch im Wachstum sind, sollte im Futter für Kätzchen der Proteinanteil bei mindestens dreißig Prozent liegen. Damit die Knochen auch ordentlich mitwachsen, ist auch auf ausreichend Kalzium zu achten. Allerdings ist bei der rasenden Entwicklung des kleinen Stubentigers auch eine rasende Anpassung des Futters notwendig.

Der Anfang: Futter für Kätzchen unter 10 Wochen

Hier hat Mutter Natur eigentlich bestens vorgesorgt. Bis zur zehnten Woche gibt es kaum ein besseres Futter für Kätzchen als die Muttermilch ihrer Mama. Schließlich sind Katzen auch Säugetiere und können daher erst später fester Nahrung zu sich nehmen. Die Muttermilch ist reich an Proteinen und Kalzium. Damit ist sie genau auf den Bedarf des Kätzchens abgestimmt. Aber auch in freier Wildbahn würde sich das Tier nicht ewig mit der Milch zufrieden geben. Mit zunehmender Aktivität käme wohl einiges Kleingetier dazu. In der Wohnung kann man daher ab der fünften Woche mit der Gewöhnung an Trockenfutter anfangen. Dieses sollte jedoch in Wasser eingeweicht werden, damit es die an feste Nahrung nicht gewöhnte Katze leichter fressen kann. Leider gibt es aber auch unter den Kätzchen Waisenkinder. Für diese gibt es im Tierhandel oder auch im Internet bereits fertige Aufzuchtmilch zu bestellen. Man kann jedoch die Muttermilch der Katze ansatzweise kopieren, indem man Wasser, Kondensmilch, Magerquark, Eigelb und Maiskeimöl miteinander vermengt. Rezepte dafür liefert der Tierarzt oder sind im Internet zu finden.

Die Jugend: Futter für Kätzchen ab der 10. Woche

Ab der zehnten Woche ist die Babyzeit für das Kätzchen vorbei. Trotzdem dauert es noch bis zum ersten Geburtstag, bis die Katze als annähernd ausgewachsen angesehen werden kann. Deswegen muss das Futter für Kätzchen sich auch in dieser Zeit noch unterscheiden. Solange die Katze wächst, braucht sie logischerweise mehr Kalzium und Eiweiß, als sie es im ausgewachsenen Zustand bräuchte. Durch die zunehmende Aktivität steigt auch der Energiebedarf des Tieres. Mit Muttermilch ist diesem Bedarf einfach nicht mehr beizukommen. Außerdem muss das Tier auch feste Nahrung zu sich nehmen. Schließlich brauchen auch Stubentiger einen kräftigen Kiefer. Auf der anderen Seite wird in der Jugend der Katze deren Geschmack anerzogen. Deshalb sollte bei Kätzchen unbedingt auf zuckerhaltige Produkte verzichtet werden. Erstens schädigt Zucker die Zähne, zweitens sorgt die Gewöhnung dafür, dass später weniger süße Produkte verweigert werden. Auf all diese Bedürfnisse haben die Anbieter von Katzenfutter bereits reagiert, so dass es für jeden Abschnitt des Katzenlebens mittlerweile eine eigenes Produkt von fast jedem Hersteller gibt. Aber Vorsicht: Auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Nicht überall, wo gutes Futter für Kätzchen aufgeschrieben ist, ist auch gutes Futter für Kätzchen drin.