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Hundefutter - Gesunde Ernährung für Ihren Hund

Durch die Vielzahl an Hunderassen ist das Hundenahrungsangebot fast unüberschaubar.

Hunde sind seit vielen Jahrhunderten das mit dem Menschen am engsten verbundene Haustier. Daraus ergibt sich allerdings das Problem, dass sich die Ernährung von Hunden durch diesen Umstand am weitesten vom ursprünglichen Zustand entfernt hat. Während sich die Hunde früher noch weitgehend selbst versorgen mussten, bzw. von Resten des menschlichen Haushalts lebten und dadurch große Abwechlsung in der Nahrungsaufnahme hatten, ist das heute anders. Darüber hinaus ist die Rassenvielfalt der Hunde so groß geworden, dass eine einheitliche Ernährung für alle Hunde heute nicht mehr praktikabel ist.

Die Nahrung muss also genau auf die Rasse des Hundes abgestimmt werden. Doch damit nicht genug: Es spielt ebenso eine ausschlaggebende Rolle, in welchen Verhältnissen der Hund mit dem Menschen zusammenlebt. Das beginnt schon im Welpenalter.

So benötigen beispielsweise Hunde, die als Hütehunde für Schafe oder Ähnliches eingesetzt werden und so den ganzen Tag körperliche Anstrengung zu vernichten haben, eine komplett andere Futterzusammensetzung als solche, die als reines Haustier gehalten werden.

Grundsätzlich gibt es heute viele unterschiedliche Möglichkeiten, einen Hund zu ernähren. Die Diskutierfreudigkeit unter den Experten und Hobbyhaltern ist meist groß, wenn es darum geht, ob Trockenfutter, Feuchtfutter oder die Fütterung von unbehandeltem Rohfutter die ideale Ernährung für einen Hund darstellt. Sicherlich sollte die Ernährung sich so nah wie möglich an der Natur orientieren, doch nicht jeder hat Zeit und Lust dazu, seinem Hund von Hand jeden Tag das Futter zuzubereiten. Wünschenswert wäre es sicher auch, wenn der Hund selbst aus einem bestimmten Angebot wählen könnte, da er selbst instinktiv weiß welches Futter bzw. welche Futtermischung er gerade benötigt, um eine ausgewogene Ernährung zu haben. Dies ist aber in der Praxis nicht durchführbar.

Achten Sie bei der Auswahl von Hundefutter auf die richtige Zusammensetzung aus Kohlehydraten, Fett und Proteinen

Eine gesunde Ernährung ist für einen Hund wichtig und so sollte schon bei der Auswahl auf die richtige Zusammensetzung und den Inhalt von Hundefutter geachtet werden. Es sollten dem Tagesbedarf entsprechend, in ausreichender Menge, Proteine, Kohlehydrate und Fette enthalten sein.

Ebenso wie der menschliche Körper benötigt auch ein Hund bestimmte Nährstoffe damit alle wichtigen und auch lebensnotwendigen Funktionen im Stoffwechsel aufrecht erhalten werden können. Deshalb sollte man schon beim Kauf des Hundefutters darauf achten, dass all diese Nähstoffe enthalten sind, die unseren Hund fit und gesund erhalten. Es gibt am Markt die  verschiedensten Sorten von Hundefutter, abgestimmt auf das Alter des Hundes und welche Anforderungen an ihn gestellt werden. Denn ein Hund, der nur wenig körperliche Belastung hat, benötigt selbstverständlich ein anderes Futter als ein Jagdhund.

Welches Futter ist also das richtige?

Generell ist festzustellen, dass das Futter, in der Zusammensetzung und dem Inhalt an Nährstoffen, etwa dem entsprechen sollte, was der Hund aufgrund seiner Abstammung von Wolf und Fuchs in der Natur zu sich nehmen würde. Ganz einfach. Fleisch! Im Fleisch sind Proteine, Kohlehydrate und Fett meist ausreichend enthalten. Denn nicht nur die Verdauungsorgane sondern auch das Gebiss  sind bei einem gesunden Hund in der ursprünglichen Form vorhanden und schon deshalb benötigt der Hund auch relativ naturbelassenes Futter.

Die Mischung macht's

Die Anatomie des Hundes ist, trotz der vielen Züchtungen im Laufe der Jahrhunderte, mehr oder weniger gleich geblieben und so eben auch der Bedarf an typgerechtem Futter. Als Fleischfresser kann der Hund viele pflanzliche Nahrungsmittel nicht verdauen und es kann, bei einer falschen Zusammensetzung und dem Inhalt des Hundefutters, zu ernährungsbedingten Krankheiten kommen. Dazu können Haarausfall, Probleme mit dem Knochenbau oder allgemeine Wachstumsstörungen gehören. Es ist folglich von großer Wichtigkeit, dass bei der Herstellung von Hundefutter hochwertige Produkte verwendet werden. Nur so kann, durch den Inhalt an genügend Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten die optimale Nahrungsversorgung gewährleistet werden.

Hundefutter gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen, offensichtlich werden von dem Tier Produkte mit Fleisch, Obst, Gemüse und Getreide bevorzugt gefressen. Auch ein frischer Knochen wird üblicherweise nicht verschmäht. Im Fachhandel ist, in guter Qualität, das sogenannte Nassfutter oder Trockenfutter schon fertig zum Verzehr zubereitet, erhältlich.
Da es aber einen Unterschied macht, ob es ein Welpe oder schon ein etwas älterer Hund ist, muss bei einer Zusammensetzungen von Hundefutter, die ausreichend Kohlehydrate, Proteine und Fette enthalten, auch das Alter eines Hundes berücksichtigt werden.

Das Hundefutter für Welpen sollte in der Zusammensetzung dem Alter der jungen Hunde entsprechen.

Ein junger Hund sollte mit Welpenfutter gefüttert werden, da er einen ganz anderen Nährstoffbedarf hat als ein bereits ausgewachsener Hund. Die Futterzusammensetzung richtet sich also nach den unterschiedlichen Entwicklungsstufen und sollte deshalb auch die verschiedenen Bedürfnisse beachten.

In den ersten drei bis 4 Wochen ihres Hundelebens, werden die Kleinen üblicherweise noch von der Mutter gesäugt und so über die Muttermilch mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Danach ist es erforderlich, mit Welpenfutter, für die gesunde Ernährung, zu sorgen. Für so junge Hunde sollte man nach Möglichkeit ein sogenanntes Nassfutter verwenden, da es für die Jungen leichter zu kauen ist, als das Trockenfutter. Leider kann das aber auch eine Kostenfrage sein, und man muss das, im Preis günstigere Trockenfutter nehmen. Um es leichter kaubar für die Kleinen zu machen, empfiehlt es sich, es einfach in ein wenig Wasser einzuweichen. Die enthaltenen Nährstoffe bleiben deshalb trotzdem im Futter erhalten.

Kann man Welpenfutter auch selbst herstellen?

So ein kleiner Kerl benötigt in dieser Entwicklungsphase fast doppelt soviel Energie als ein ausgewachsener Hund. Innerhalb eines halben Jahres wachsen die Kleinen so schnell, dass sie bereits die Hälfte ihres Erwachsenengewichts erreicht haben. Es ist also nicht verwunderlich, dass sie in dieser Zeit einen besonders hohen Energie- und Nährstoffbedarf haben. Da der Magen eines Welpen aber noch sehr klein ist, muss das natürlich bei der Futtermenge berücksichtigt werden. Das heißt, der Hund muss mindestens 4 mal am Tag, bei sehr kleinen Hunden auch noch öfter, kleine Mahlzeiten mit Welpenfutter erhalten, damit er mit ausreichend Energie versorgt wird.

Nach etwa 4 Monaten kann dann die Häufigkeit der Mahlzeiten auf drei reduziert werden, aber trotzdem muss das Welpenfutter ausreichend Nährstoffe enthalten. Nur so ist gewährleistet, dass aus dem Welpen einmal ein gesunder erwachsener Hund wird.

Hat man sich also genaue Kenntnisse über die erforderliche Zusammensetzung von Welpenfutter verschafft, kann man aus Getreide, Fleisch und Gemüse zur Not selbst ein Futter für die Welpen herstellen. Sicherlich kann das kostengünstiger als ein Fertigfutter sein, aber es ist in jedem Fall sehr zeitaufwendig. Und das am Markt angebotene Welpenfutter entspricht eigentlich allen Vorgaben. Vor allem hat es die perfekte Zusammensetzung und daher ist es nicht ratsam, das Futter für Welpen selbst herzustellen.
Und wenn nicht alle, für ein ausgewogenes Welpenfutter benötigten Nahrungsmittel darin enthalten sind, frisst der Welpe dann von der Menge her zwar ausreichend, aber es fehlen ihm die zum Wachsen benötigten Nährstoffe.

Generell gilt aber, dass wie bei einem erwachsenen Hund auch, es einen Unterschied gibt, ob es sich um einen, von der Rasse her kleinen oder großen Hund handelt. Deshalb können auch keine genauen Mengenangaben für Welpenfutter gemacht werden. 

Das Futter für erwachsene Hunde sollte dem Alter angepasst sein.

So ein tierischer Begleiter bleibt halt nicht immer klein. Er erreicht innerhalb eines halben Jahres fast die Hälfte seines Erwachsenengewichts und braucht dann kein Welpenfutter mehr, sondern er benötigt Futter für erwachsene Hunde. Es macht also schon Sinn, das Futter dem Alter des Hundes anzupassen. Jetzt wird der Hund erst so richtig aktiv, denn er braucht Bewegung und Auslauf. Und damit er diese Leistung erbringen kann, können wir ihm mit dem richtigen Futter helfen, dies zu erreichen.

Was sollte dem Hund gefüttert werden?

Gehen wir mal davon aus, dass der Hund im Prinzip ein fleischfressendes Raubtier ist. Da ist es eigentlich selbstverständlich, dass er auch als Haustier in der Hauptsache fleischliche Nahrung bevorzugt. Nun kann er ja nicht mehr einfach ein Huhn, eine Gans oder ein Lamm erlegen. Deshalb wird in einem Futter für erwachsene Hunde diesem Umstand Rechnung getragen, und es enthält alle die Nährstoffe, die in diesen Beutetieren auch enthalten wären.

Ein besonders gutes Futter für erwachsene Hunde zielt auf eine artgerechte Ernährung ab, es enthält üblicherweise kein pflanzliches Eiweiß, sondern Geflügel. Und es sollte so beschaffen sein, dass sonst nichts zugefüttert werden muss, damit der Hund die für ihn notwendigen Nährstoffe erhält. Meistens wird Geflügel, Lammfleisch und Getreide für das Futter verarbeitet, es kommt auch wegen der sehr guten Verdaulichkeit Reis zum Einsatz.

Oftmals werden auch noch Omega3 und Omega6 Fettsäuren dem Futter beigemischt, das wirkt sich besonders auf ein schön glänzendes Fell aus. Und ein gutes Futter für erwachsene Hunde gibt natürlich auch viel Energie, es fördert beziehungsweise steigert die Leistungsbereitschaft.

Wie sollte das Futter für erwachsene Hunde beschaffen sein.

Das ist abhängig von der geschmacklichen Vorliebe des Hundes. Es gibt Hunde, die ausschließlich sogenanntes Nassfutter bevorzugen. Andere hingegen sind mit Trockenfutter zufrieden. Das bereits fertige Nassfutter ist etwas teurer, aber man kann es auch aus einem Trockenfutter ganz einfach durch Übergießen mit Wasser das herstellen.

In einem Futter, für erwachsene Hunde, sind mitunter auch Bio-Vital -Komplexe enthalten, die zu einer wesentlichen Verlangsamung beim Alterungsprozess von Sehnen und Gelenken beitragen. Durch das mit Vitaminen und weiteren Zusatzstoffen angereicherte Futter kann zusätzlich eine Festigung vom Bindegewebe erreicht und daher auch vor Entzündungen geschützt werden.

Es werden im Handel spezielle Mischungen angeboten, die exakt auf die Nahrungsbedürfnisse des erwachsenen Hundes angepasst sind.

Bei einem so aufbereiteten Futter für erwachsene Hunde sind etwa 15 Gramm Futter pro Kilo Körpergewicht täglich ausreichend, damit der Hund gesund und vital bleibt.

Trockenfutter für Hunde

Man kann einem Hund auf verschiedene Art Futter geben, eine davon ist die Darreichungsform Trockenfutter für Hunde. Normalerweise deckt der Hund durch die Aufnahme von Fleisch und Innereien seinen täglichen Bedarf an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen.

Was sollte also drin sein, im Futter

Ebenso wie anderes Futter auch, setzt ein gutes Trockenfutter für Hunde eine sorgfältige Auswahl der Rohstoffe voraus. Ideal ist eine Kombination von viel Fleisch und in unterschiedlichen Gewichtsanteilen Gemüse, Kartoffeln und Reis. Auch Obst sollte in einem Trockenfutter für Hunde nicht fehlen. Bei der Herstellung des Futters wird meistens Geflügel-, Lamm- oder Rindfleisch verwendet. Im Futter ist das Fleisch als größere und auch ziemlich feste Stücke erkennbar und es soll den Hund zum Kauen anregen. Dies wiederum kann für sehr junge oder für alte Tiere nachteilig sein, wenn das Gebiss noch nicht oder nicht mehr die festen Bestandteile kauen kann.

Welcher Vorteil hat Trockenfutter  gegenüber anderen Futterarten

Der Vorteil von Trockenfutter für Hunde ist sehr vielfältig, zum einen ist es wesentlich kostengünstiger, was sich vor allem auch bei einem großen Hund bemerkbar macht, zum anderen ist es sehr benutzerfreundlich. Das heißt, im Gegensatz zu etwa Nassfutter in Dosen, die wenn sie  erst  einmal angebrochen sind, im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen, ist die Lagerung von Trockenfutter wesentlich einfacher. Und gerade auch dann, wenn der Hund einmal nicht alles aufgefressen hat, dann besteht eben die Möglichkeit, es ganz einfach wegzupacken. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zähne und das Zahnfleisch bedingt durch die Festigkeit des Futters wesentlich mehr beansprucht und so auch gefestigt werden.

Und wenn man öfter mit seinem Hund auf Reisen geht, ist die Mitnahme von Trockenfutter in kleineren Säcken wesentlich einfacher als in der Dose. Man kann sogar schon dem Hunger und Bedarf des Hundes angepasste und vorbereitete Mahlzeiten mitnehmen. Die Mitnahme von Nassfutter wäre sehr hinderlich.

Was gibt es zu beachten bei der Fütterung mit Trockenfutter für Hunde
Um es gleich vorweg zu sagen, die meisten Hunde sind vom Trockenfutter nicht allzu begeistert. Logischerweise aus der Tatsache heraus, dass er als Raubtier eigentlich den Verzehr von frischem Fleisch und Innereien bevorzugt. Um es etwas ansprechender zu machen, ist es manchmal angebracht, das Trockenfutter für Hunde etwas anzufeuchten. Aber wenn ausreichend Fleisch enthalten ist, schmeckt es dem Hund meist auch so. Ausreichend Wasser muss immer zur Verfügung stehen, denn im Gegensatz zu Nassfutter hat Trockenfutter für Hunde nur noch einen Feuchtigkeitsgrad von etwa 10Prozent. 

Nassfutter für Hunde

Ganz im Gegenteil zu Trockenfutter ist ein Nassfutter für Hunde ganz besonders beliebt bei unseren lieben Vierbeinern. Dies ist ja auch nicht verwunderlich, denn im Nassfutter für Hunde ist all das enthalten, was sich der Hund, der ja eigentlich ein Raubtier ist, in freier Natur zum Fressen erbeuten würde.

Was sollte also enthalten sein

In einem guten Nassfutter für Hunde sollte auf jeden Fall eine richtig große Portion Fleisch drin sein. Durch die darin enthaltenen tierischen Eiweiße und Fette ist schon mal gewährleistet, dass der Hund gesunde Nahrung mit all den Nährstoffen die er benötigt erhält. Und selbstverständlich schmeckt es dem Hund auch besser, denn es ähnelt ja der natürlichen Beute in freier Wildbahn. Und mit einem Feuchtigkeitsgehalt von fast 70 Prozent ist es auch wesentlich leichter zu fressen, als das, wie der Name schon sagt, Trockenfutter mit eben mal 10 Prozent. Und für Tiere, die in irgendeiner Form Probleme mit den Zähnen oder dem Zahnfleisch haben, ist es natürlich auch viel einfacher zu kauen.

Um eine ausgewogenen Ernährung zu gewährleisten, sollten auch keine Konservierungsstoffe oder gar Abfallprodukte im Nassfutter für Hunde enthalten sein. Und wenn man dem Hund mal eine neue Sorte Nassfutter zukommen lassen möchte, sollte man vor allem auf die Verträglichkeit achten. Denn immer wieder kommt Nassfutter für Hunde auf den Markt, in dem zu viel Zucker enthalten ist. Das wiederum schädigt nicht nur die Zähne des Tieres, sondern bei längerer Verfütterung auch die Sehkraft. Auch das Fell sollte in diese Beobachtung mit einbezogen werden.

Es kann sich in die positive, aber leider auch in die negative Richtung verändern. Das heißt, es kann glänzender werden aber bei Futterunverträglichkeit kann es zum Haarausfall kommen.

Auf was sollte man noch achten?

Das Nassfutter für Hunde ist relativ kostenintensiv. Die trockene Variante ist in den Inhaltsstoffen wesentlich konzentrierter und man braucht deshalb eine geringere Menge. An Nassfutter für Hunde wird um ein einiges mehr benötigt, bis der Hund satt ist. Und das macht sich natürlich in den Kosten bemerkbar.

Das meist in Dosen erhältliche Nassfutter für Hunde muss zur Aufbewahrung, wenn denn der Inhalt der Dose nicht ganz gefressen wurde, in den Kühlschrank. Im Gegensatz dazu steht die verhältnismäßig einfache Aufbewahrungsmöglichkeit des Trockenfutters. Es ist üblicherweise in Säcken verpackt und findet in jeder Ecke platz.

Aber ungeachtet dessen, das Nassfutter für Hunde steht an erster Beliebtheitsstelle bei unseren vierbeinigen Lieblingen.  Und dem sollten wir doch auch Rechnung tragen.