Zierfischfutter, Spezialfutter für Zierfische

Zierfischfutter: Egal ob Aquarium oder Teich, brauchen Sie für Haustier-Fische speziell abestimmtes Futter

Für Fische in Aquarien und Gartenteichen gibt es im Handel eine große Auswahl an Futter. Man spricht hier vielfach auch von Zierfischfutter. Auch, wenn der Begriff „Zierfisch“ heute in der Aquaristik weitgehend von den Begriffen Haustierfische bzw. Aquarienfische oder Teichfische abgelöst wurde. Doch egal, ob Süßwasser- oder Meerwasserfisch, egal ob wie Goldfisch oder Koi eigens zur „Zierde“ des Menschen gezüchtet, oder wie die meisten anderen Arten aus freier Natur zu uns nach Hause gekommen, Fische sind je nach Art, Größe, Alter in der Fütterung sehr unterschiedlich und anspruchsvoll.

Futter für Aquarien- und Teichfische

Eine Variante von Zierfischfutter für Haustierfische ist das Trockenfutter. In Form von Flocken, Granulat, Sticks, Pellets oder Futtertabletten wird es von den Herstellern als Ersatzfutter zu lebender und frischer Nahrung als Hauptfutter und damit als Komplettlösung angeboten. Experten warnen bei alleiniger Ernährung mit Trockenfutter vor Mangelerscheinungen Krankheiten und Überfettung. Das handelsübliche Futter ist häufig zu eiweißreich und bietet nicht die nötige Abwechslung, die Fische auf ihrem Speiseplan benötigen. Stattdessen enthält es vielfach Füll- und Zusatzstoffe, die von den Tieren nicht verwertet werden können oder sie „künstlich“ in ihren Farben stärken sollen.

Ein weiteres Problem von Trockenfutter: Während Flocken und leichtes Trockenfutter eine Weile an der Wasseroberfläche schwimmen, sinken besonders die schwereren Tabletten schnell zu Boden und werden daher nicht immer von den Fischen auch garantiert gefressen. Besonders für Fische, die eher an der Oberfläche leben, sind Futtertabletten ungeeignet. Da Fische sehr empfindlich sind, ist es ratsam sie langsam an neues Trockenfutter zu gewöhnen und Trockenfuttersorten selten zu wechseln. Eine Alternative oder auch Ergänzung zum Trockenfutter ist das gefriergetrocknete Fischfutter. Es besteht zumeist aus einer Tierart wie zum Beispiel Mückenlarven oder Würmern. Das Angebot ist in den letzten Jahren hier größer und abwechslungsreicher geworden. Lebendtiere werden in einem speziellen Verfahren zunächst tiefgefroren, bevor ihnen die Flüssigkeit entzogen wird und sie getrocknet und haltbar gemacht werden. Mögliche Krankheitserreger werden abgetötet. Nährstoffe bleiben weitestgehend enthalten. Als Ergänzungsfuttermittel zum gängigen Zierfischfutter gibt es zudem getrocknete Algen, Plankton und Nährstoffzusätze wie Mineralien und Vitamine. Besser, weil artgerechter, so Experten, ist jedoch das Lebendfutter. Der Zoofachhandel bietet speziell für die Haustierfischfütterung gezüchtete Mückenlarven, Wasserflöhe, Fruchtfliegen, Krill, Bachflohkrebse und verschiedene andere Kleinsttiere und -organismen. Und das auch in einer breiten Palette als tiefgekühltes Frostfutter. Achtung: Frostfutter am besten aufgetaut füttern und vorher abspülen! Das Schmelzwasser kann schädliche Stoffe enthalten. Bei Frostfutter sind vor allem eine gute Qualität und eine ununterbrochene Kühlkette des Futters entscheidend.