Fischfutter für Forellen

Forellen ernähren sich in der freien Natur von Insekten und Kleintieren, die muss auch bei der Fütterung berücksichtigt werden

Forellen sind Raubfische, die zu den Lachsfischen gehören. Nicht nur in der Zucht, auch bei Aquaristen sind sie zunehmend als Haustierfische beliebt. Freilebende Forellen ernähren sich von Insekten, Kleintieren bis kleinen Fischen. Forellen sind damit weniger auf Kohlenhydrate angewiesen, stattdessen benötigen sie relativ hohe Fett- und Eiweißgehalte. Der Aminosäuregehalt der proteinreichen Nahrung wird von der Forelle sowohl als Energiequelle als auch für das Wachstum verwendet. Das im Handel angebotene spezielle Fischfutter für Forellen ist Pelletfutter, das in verschiedenen Größen und großen Verpackungseinheiten angeboten wird und hauptsächlich für die Forellenzucht bestimmt ist. Üblich sind hierbei 40-50 % Rohprotein, wobei als Hauptfutterkomponente Fischmehl dient. Der Fettgehalt liegt bei 15-25 %. Kohlenhydrate machen 10-20 % des Futters aus.

Das Futter enthält zudem Vitamine und Mineralstoffe. Futterzusätze wie Karotinoide, die das Fleisch des Speisefisches rot färben sollen, müssen laut Futtermittelrecht zugelassen sein.

Forellen füttern im Aquarien und Gartenteich

Für Forellen im heimischen Aquarium oder Gartenteich ist das spezielle Fischfutter für Forellen grundsätzlich zu reichhaltig. Das Problem: Wenn das Eiweiß, das heißt die Aminosäure aufgespalten wird, fällt Ammoniak als Abfallprodukt an. Und Ammoniak ist für Fische giftig. Forellenzüchter verwenden deshalb in ihren Zuchtbecken Systeme mit fließendem Wasser

So wird das Ammoniak einfach wegspült. Im heimischen Aquarium oder Gartenteich ist es nicht möglich ein derartiges System nachzuahmen. Ist das Futter also zu eiweißreich, steigt der Ammoniakgehalt dort schnell an. Das führt zur starken Belastung der Forellen, ja grundsätzlich aller Fische, die Kiemen sind zunächst gereizt, bis sie schließlich sterben. Ein hoher pH-Wert des Wassers fördert die schädliche Wirkung des Ammoniaks. Meeresfische, so auch Meeresforellen sind daher besonders gefährdet. Eine mögliche Lösung ist die Fütterung einer hochwertigen Proteinquelle. Die stellt sicher, dass selbst eine geringere Menge an Nahrung ausreichend Nährstoffe liefert.

Die Energie gewinnen die Forellen aus Kohlenhydraten in der Nahrung. Kohlenhydrate werden in ungiftiges Kohlendioxid und Wasser aufgespalten, was sich positiv auf die Wasserqualität des Aquariums bzw. Gartenteichs auswirkt. Auch bei Fischfutter für Forellen gilt: wichtig ist eine abwechslungsreiche Zusammensetzung des Futters. Lebendfutter und ergänzendes Frischfutter ist grundsätzlich auch hier die beste Alternative.

Forellen jagen ihr Futter. Bachflohkrebse gehören in der freien Natur zur Hauptspeise der Bach- und Seeforellen und sind als Lebendfutter im Fachhandel erhältlich. Mit etwas Erfahrung können sie zu Hause gut weitergezüchtet werden. Zudem eignen sich Köderfische wie Moderlieschen, Rotaugen oder ähnliche Klein-, aber auch Jungfische. Die Meerforelle ernährt sich hauptsächlich von Fischen, kleinen Krebsen und Garnelen. Auch die bieten Fachgeschäfte zum Verkauf.