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Fischfutter, Geben Sie Ihren Lieblinge das passende Futter

Welches Futter für Ihre Fische. Je nach Fischart bekommen sie im Handel speziell abgestimmtes Futter für Ihre Lieblinge.

Futter, das Fischen in Aquarien oder Teichen als Nahrung geboten wird, bezeichnet man als Fischfutter. Der Handel bietet Trockenfutter, gefriergetrocknetes Futter, Frost- und Lebendfutter. Außerdem eignet sich frisches Gemüse und Obst. Manch ein Fischliebhaber stellt sein Fischfutter selbst nach den speziellen Bedürfnissen seiner Fische her. Fische sind im Allgemeinen Pflanzenfresser, Fleischfresser oder Allesfresser. Eine Abgrenzung ist hier jedoch in der Regel schwierig. Je nach Art, Alter, Lebensraum und äußeren Bedingungen sind sie sehr unterschiedlich in ihren Ansprüchen. Deshalb sollte man sich immer genauestens über seine Fische informieren, um ihnen von Beginn an eine optimale Fütterung zu bieten. Grundsätzlich gilt bei der Fütterung von Fischen dasselbe wie bei allen Haustieren, nämlich, dass sie so artgerecht und abwechslungsreich wie möglich ernährt werden sollten.

Überfütterte und einseitig ernährte Fische neigen schneller zu Krankheiten. Das richtige Maß ist bei der Fischfütterung deshalb das A und O. Während Fische in freier Natur den ganzen Tag auf Nahrungssuche sind und die Nahrung in kleinen Mengen besser verwerten können, bekommen sie im Aquarium wie im Teich ihr Fischfutter „auf einmal“ vorgesetzt. Nahrungssuche ist für sie nicht mehr existenziell. Die Tiere nehmen zu viel Nahrung auf, bewegen sich weniger und neigen zur Verfettung. Experten raten daher mehrmals täglich möglichst feines Futter zu geben.

So müssen die Tiere bei der Nahrungsaufnahme mehr Zeit aufwenden und selbst langsame und weniger dominante Fische haben die Chance, ausreichend Futter aufzunehmen. Ebenfalls ratsam: ein oder zwei futterfreie Tage pro Woche. Dadurch werden die Fische angeregt, sich ihr Futter, das sich im Aquarium oder Teich in Form von Algen, Einzellern oder Ähnlichem bildet, selbst zu suchen.

Das richtige Futter für Fische

Trockenfutter, das im Handel als Flocken, Granulat, Sticks, Pellets oder Futtertabletten erhältlich ist, ist ein Ersatzfuttermittel. Die meisten Produkte sind jedoch zu eiweißreich. Besonders bei pflanzenfressenden Fischen kann dies schnell zur Organverfettung führen. Es hat sich außerdem gezeigt, dass Tiere, die ausschließlich mit Trockenfutter ernährt werden, weniger intensive Farben entwickeln. Als artgerechtetes Basisfutter gilt das Lebendfutter, das auch gefriergetrocknet oder als Frostfutter angeboten wird – so jedoch weniger Nährstoffe enthält bzw. durch unsachgemäße Lagerung schnell verderben kann. Neben Algen und Plankton eignen sich unter anderem Mückenlarven, Wasserflöhe, Fruchtfliegen, Krill oder Salinenkrebse, die man im Zoofachgeschäft erhält und selbst nachzüchten kann. Wichtig ist, dass das Lebendfutter speziell für diesen Bedarf bestimmt ist. Lebendfutter in freier Natur zu fangen, ist nicht nur verboten, es ist auch ungeeignet: Parasiten können übertragen werden und das empfindliche Gesamtsystem kippen.

Für den Menschen ist es sehr schwierig den Fisch mit der Nahrung zu versorgen, die dieser auch in der freien Natur hätte.

Unter allen Haustieren machen es Fische dem Menschen am schwierigsten, sie mit einem möglichst natürlichen Futter zu versorgen. Der Grund: Der Mensch ist kaum dazu in der Lage, einem Fisch die gleichen Bedingungen zu schaffen, wie sie im Wasser herrschen. Dazu gehört auch das entsprechende Angebot an Nahrung.

So verwundert es auch nicht, dass der größte Teil der menschlichen Nahrung für Fische völlig ungeeignet ist. Insbesondere die Speicherung von Fett im Körper läuft bei Fischen gänzlich anders ab, als bei Menschen oder anderen Säugetieren.

So speichern Fische Fett grundsätzlich in ungesättigter Form, was die Auswirkung hat, dass dem Fisch ein unverdaulicher Fettklumpen im Darm entstehen kann, wenn er zu fettreiche Nahrung vom Menschen bekommt.

Daher ist es ratsam, Fische mit speziell für sie konzipiertem Futter zu versorgen. Dazu gehört das übliche, im Tierfachhandel erhältliche Trockenfutter, das eine breite Basis an Pflanzenbestandteilen und anderen Zusatzstoffen enthält. Zusätzlich können Fische noch mit dem geeigneten Lebendfutter ernährt werden, z. B. Mückenlarven, kleine Krebse oder Ähnliches. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass dieses Lebendfutter speziell für die Ernährung von Fischen gezüchtet wurde. Andernfalls können die Tiere Parasiten übertragen und somit das gesamte Aquarium zum Umkippen bringen.

Der Fischfutterautomat hilft bei der regelmäßigen Fütterung Ihrer Fische.

Um in einem Aquarium oder Gartenteich für einen gesunden Fischbestand mit gesundem Wachstum zu sorgen, ist die richtige Fütterung mehrmals am Tag wichtig. Ein Fischfutterautomat kann die Aufgabe der mehrmals täglichen Fütterung übernehmen. Dieser Fütterungsautomat funktioniert dabei vollautomatisch – bis zu vier Wochen je nach Modell. Das Futter wird je nach Art und Ausstattung des Gerätes genau nach vorheriger Einstellung des Verwenders dosiert und zu festgelegten Zeiten automatisch in das Aquarium oder den Teich abgegeben.

Fischfutterautomaten sind in der Regel für alle Trockenfutterarten von Flocken bis Pellets geeignet. Selbst gefriergetrocknetes Futter lässt sich damit verfüttern. Durch die automatisierte Fütterung wird sichergestellt, dass die Tiere regelmäßig kleine Mengen fressen. Alle Fische, auch langsam fressende Tiere bekommen ausreichend Futter und das komplette Futter wird auch aufgefressen. So können keine Verunreinigungen im Wasser entstehen. Diese automatische Fütterung ist besonders hilfreich bei längerer Abwesenheit, wie Urlaubs- oder Dienstreisen.

Aber auch für Fischliebhaber mit langen oder unregelmäßigen Arbeitszeiten eignet sich die automatisierte Fütterungsmethode. Teichbesitzer müssen darüber hinaus in Herbst und Winter kein schlechtes Wetter mehr fürchten.

Ein weiterer Vorteil: Durch die genaue Dosierung wird eine Überfütterung der Fische vermieden.

Automatische Futterhilfe für Aquarium und Teich

Wichtig bei der Auswahl des richtigen Produktes ist, dass das Futter im Vorratsbehälter nicht nass werden kann, weil es sonst schnell zu schimmeln anfängt. Viele einfachere Geräte haben zudem eine Anschlussmöglichkeit für eine Luftpumpe, mit der das Verkleben des Futters verhindert werden soll.

Hochwertigere Modelle sind dagegen mit einer beheizbaren Futtertrommel ausgestattet, um das Fischfutter vorm Verkleben zu schützen. Die Futterbehälter sollten auf jeden Fall abnehmbar und leicht zu reinigen sein. Fischfutterautomaten für Aquarien gibt es im Handel etwa zwischen 12 und 70 Euro. Futterautomaten für Teiche kosten zwischen 50 und 300 Euro.

Einfache Modelle funktionieren meist mechanisch mit einer Zeitschaltuhr bzw. mit einem Quarz-Uhrwerk und sind auch in der Regel mit Batteriebetrieb ausgestattet. Möglichkeiten der Fütterung bei diesen Modellen im Regelfall zweimal täglich. Die Uhrzeit ist hier jedoch häufig nicht besonders präzise.

Vorteil von teuren Modellen

Genauer sind etwas hochpreisigere digitale, elektronische Modelle. Die funktionieren zumeist mit Stromversorgung. Im besten Fall sind sie mit Netz- und Batteriebetrieb ausgestattet, so dass auch bei einem möglichen Stromausfall eine Versorgung der Fische mit Futter gewährleistet bleibt. Bei den hochwertigeren Modellen steuert ein Mikrochip die Futterabgabe.

Fütterungsintervalle zwischen 2 und 48 Stunden für bis zu 20 Fütterungen am Tag und einen Zeitraum bis zu vier Wochen lassen sich digital programmieren. Alle Geräte sind je nach Art und Eigenschaft einfach und schnell zu montieren und zu bedienen.

Zierfischfutter, Spezialfutter für Zierfische

Für Fische in Aquarien und Gartenteichen gibt es im Handel eine große Auswahl an Futter. Man spricht hier vielfach auch von Zierfischfutter. Auch, wenn der Begriff „Zierfisch“ heute in der Aquaristik weitgehend von den Begriffen Haustierfische bzw. Aquarienfische oder Teichfische abgelöst wurde. Doch egal, ob Süßwasser- oder Meerwasserfisch, egal ob wie Goldfisch oder Koi eigens zur „Zierde“ des Menschen gezüchtet, oder wie die meisten anderen Arten aus freier Natur zu uns nach Hause gekommen, Fische sind je nach Art, Größe, Alter in der Fütterung sehr unterschiedlich und anspruchsvoll.

Futter für Aquarien- und Teichfische

Eine Variante von Zierfischfutter für Haustierfische ist das Trockenfutter. In Form von Flocken, Granulat, Sticks, Pellets oder Futtertabletten wird es von den Herstellern als Ersatzfutter zu lebender und frischer Nahrung als Hauptfutter und damit als Komplettlösung angeboten. Experten warnen bei alleiniger Ernährung mit Trockenfutter vor Mangelerscheinungen Krankheiten und Überfettung. Das handelsübliche Futter ist häufig zu eiweißreich und bietet nicht die nötige Abwechslung, die Fische auf ihrem Speiseplan benötigen. Stattdessen enthält es vielfach Füll- und Zusatzstoffe, die von den Tieren nicht verwertet werden können oder sie „künstlich“ in ihren Farben stärken sollen.

Ein weiteres Problem von Trockenfutter: Während Flocken und leichtes Trockenfutter eine Weile an der Wasseroberfläche schwimmen, sinken besonders die schwereren Tabletten schnell zu Boden und werden daher nicht immer von den Fischen auch garantiert gefressen. Besonders für Fische, die eher an der Oberfläche leben, sind Futtertabletten ungeeignet. Da Fische sehr empfindlich sind, ist es ratsam sie langsam an neues Trockenfutter zu gewöhnen und Trockenfuttersorten selten zu wechseln. Eine Alternative oder auch Ergänzung zum Trockenfutter ist das gefriergetrocknete Fischfutter. Es besteht zumeist aus einer Tierart wie zum Beispiel Mückenlarven oder Würmern. Das Angebot ist in den letzten Jahren hier größer und abwechslungsreicher geworden. Lebendtiere werden in einem speziellen Verfahren zunächst tiefgefroren, bevor ihnen die Flüssigkeit entzogen wird und sie getrocknet und haltbar gemacht werden. Mögliche Krankheitserreger werden abgetötet. Nährstoffe bleiben weitestgehend enthalten. Als Ergänzungsfuttermittel zum gängigen Zierfischfutter gibt es zudem getrocknete Algen, Plankton und Nährstoffzusätze wie Mineralien und Vitamine. Besser, weil artgerechter, so Experten, ist jedoch das Lebendfutter. Der Zoofachhandel bietet speziell für die Haustierfischfütterung gezüchtete Mückenlarven, Wasserflöhe, Fruchtfliegen, Krill, Bachflohkrebse und verschiedene andere Kleinsttiere und -organismen. Und das auch in einer breiten Palette als tiefgekühltes Frostfutter. Achtung: Frostfutter am besten aufgetaut füttern und vorher abspülen! Das Schmelzwasser kann schädliche Stoffe enthalten. Bei Frostfutter sind vor allem eine gute Qualität und eine ununterbrochene Kühlkette des Futters entscheidend.

Für Aquarienfische gibt es eine bunte Palette von Fischfutter fürs Aquarium.

Was viele nicht wissen: Fische sind in der Fütterung sehr anspruchsvoll und brauchen eine abwechslungsreiche, artgerechte Ernährung. Je nach Art und Alter haben sie sehr unterschiedliche Ansprüche. Wer dies bei der Fütterung beachtet, sorgt in seinem Aquarium für einen gesunden Fischbestand und ein gesundes biologisches Gesamtsystem.

Futter für Aquarienfische

Aquarium Fischfutter wird häufig von den Herstellern als Alleinfutter angeboten. Wichtig ist, dass man bei den Produkten auf Inhaltsstoffe und Zusammensetzung achtet, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Häufig sind sie zu eiweißhaltig, zu einseitig oder enthalten Zusatzstoffe. Als Trockenfutter gibt es Futter in Form von Flocken, Pellets, Sticks, Granulat oder Tabletten.

Während leichtes Futter wie Flocken besonders für an der Wasseroberfläche lebende Fische geeignet ist und je feiner es ist bei den Fischen für eine gesündere, weil langsamere Nahrungsaufnahme sorgt, gibt es für am Boden lebende oder auch lebendgebärende Fische Trockenfutter in Tablettenform. Das sinkt durch sein Gewicht im Aquarium direkt zu Boden und kann dort gefressen werden. Trockenfutter ist lange haltbar. Bei trockener Lagerung kann man es einmal geöffnet problemlos ein halbes Jahr und länger verfüttern, oft selbst noch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Einige Hersteller bieten auch „Ferien“-Komplettlösungen, die zum Beispiel in einem Futterautomaten gefüttert werden können, wenn man mal für längere Zeit nicht daheim ist.

Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass keine Trockenfutterreste im Aquarium bleiben, damit sie das Wasser nicht verunreinigen. Fische sind zudem sehr empfindlich, deshalb sollte eine Umstellung auf Trockenfutter oder ein Wechsel von Trockenfuttersorten immer nur sehr langsam erfolgen. Als zusätzliches Fischfutterangebot gibt es das Frostfutter. Bei Trockenfütterung sorgt es für die notwendige Abwechslung und eine sinnvolle Futterergänzung. Das Frostfutter lässt sich aber auch als Hauptfutter füttern. Das tiefgefrorene Fischfutter ist eine Alternative zum Lebendfutter, das für viele Fischarten unentbehrlich ist.

Frostfutter für Aquarienfische gibt es sortenrein oder als Mix. Der Handel bietet weiße, rote oder schwarze Mückenlarven sowie Krill, Daphnia, Cyclops, Muschelfleisch und anderes. Artemia, eine Planktonart, eignet sich auch besonders gut zur Aufzucht von Fischen. Frostfutter wird gut portionierbar häufig in so genannter Schokotafelform oder in der Blisterverpackung angeboten. Wichtig bei Frostfutter ist die unbedingte Einhaltung der Kühlkette, da das Futter sonst schnell verderben kann. Der Zoofachhandel bietet als Alternative auch eine große Vielfalt an länger haltbaren gefriergetrockneten Insekten, Kleinkrebsen etc. ebenso wie Lebendfutter. Mineralien, Vitamine und Heilmittel runden das Angebot an Aquarium Fischfutter ab.

Für Goldfische, Karpfen oder Koi in Ihrem Teich sollten Sie geeignetes Futter verwenden

In unseren Teichen daheim im Garten leben vor allem Goldfische und andere Karpfenfische, allen voran Koi, ebenso aber auch Forellen. Für die das ganze Jahr über im Freien lebenden Teichfische – die halten übrigens Winterruhe – gibt es spezielles Teich Fischfutter. Das sollte je nach Jahreszeit und Außentemperatur für eine optimale Deckung aller stoffwechselphysiologischen Anforderungen des Gesamtorganismus sorgen, in dem es günstige Umweltverhältnisse und damit einen gesunden Lebensraum für alle Teichbewohner schafft. Auch je nach Art, Größe und vor allem Alter der Tiere ist eine angepasste Fütterung wichtig. Während die Forelle als fleischfressender Jäger gilt, zählen Karpfenfische zu den Allesfressern. Der Goldfisch ist dabei vorwiegend ein Kleintierfresser, der darüber hinaus auch ballaststoffreiche Pflanzenanteile aufnimmt.

Bei seiner Fütterung kann man sich am Futter des Karpfens orientieren. Beide Fische stammen aus der Familie der Karpfenfische und sind nahe miteinander verwandt. Ihre ursprüngliche Wildform bewohnt in freier Natur ähnliche Orte. Karpfenfische können auch in Gewässern mit niedrigem Sauerstoffgehalt leben und sind daher gut geeignet für flache Teiche. Das Besondere bei allen Karpfenfischen, wie Karpfen, Goldfische oder Koi, ist, dass sie keinen Magen haben, sondern nur einen langen Darm. Sie kennen kein Sättigungsgefühl und haben daher „Dauerhunger“. In ihrem natürlichen Umfeld sind Fische, den ganzen Tag auf Nahrungssuche. Deshalb sollte auch bei Teichfischen das Futter möglichst nicht auf einmal, sondern in Intervallen mehrmals täglich gefüttert werden.

Die Fische können durch die langsame Aufnahme von wenig Nahrung das Futter besser verwerten. Je feiner das Futter desto besser. Die Fische müssen sich so bei der Nahrungsaufnahme mehr anstrengen und bewegen und bleiben aktiv.

Futter für Teichfische

Das handelsübliche Angebot an Teich Fischfutter basiert auf den Erfahrungen der Zuchtfarmen und besteht in der Regel überwiegend aus Fischmehl und anderem Mehl, das mit Vitaminen, Algen, Ölen und mehr angereichert ist. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass fertiges Futter die für den Fisch je nach Art und Größe richtige Zusammensetzung enthält. Wichtig ist, dass das Teich Fischfutter hauptsächlich aus einer hochwertigen Eiweißquelle besteht. Ein zu eiweißhaltiges Futter, wie es zum Beispiel in Zuchtteichen zur Fischaufzucht verwendet wird, ist für Gartenteiche ungeeignet. Nicht nur, dass die Tiere zur Verfettung neigen, bei der Eiweißspaltung entsteht als Abfallprodukt für Fische giftiges Ammoniak, das im stehenden Gartenteich nicht herausgespült werden kann und in hoher Konzentration zum Fischsterben führt. Für Teichfische ist vielmehr eine ausreichende, abwechslungsreiche Fütterung von Lebendfutter essentiell. Forellen aber auch Karpfenfische ernähren sich in ihrem natürlichen Lebensraum vornehmlich von Bachflohkrebsen bzw. Mückenlarven.

Fischfutterarten, von Flocken bis Sticks

Für Haustierfische in Teich und Aquarium bietet der Handel ein großes Angebot an Trockenfutter. Besonders groß ist die Nachfrage von Fischfutter in Form von Flocken - Granulat - Sticks. Flockenfutter ist das meistgefütterte Fischfutter in der Aquaristik. Es stellt somit für viele Aquarienfische die Grundversorgung dar. Aber auch als Teichfutter kommt es zum Einsatz. Fischfutter Flocken gibt es als Alleinfutter oder als Futterzusätze wie Krill (Kleinkrebse) Algen oder Plankton. Es lässt sich so als Flockenfutter untereinander, aber auch mit Granulat oder Sticks und anderem Futter sehr gut kombinieren. Flockenfutter lässt sich leicht dosieren und auch mit Hilfe eines Fischfutterautomaten füttern. Die Flocken schwimmen zunächst an der Wasseroberfläche und sinken allmählich zu Boden.

Für Fische, die nicht am Boden leben, eignet sich das Flockenfutter daher am besten. Fische nehmen, je feiner die Flocken desto besser, ihre Nahrung ähnlich wie in freier Natur nur in kleinen Mengen und langsam auf. So können sie das Futter besser verwerten. Ein Zuviel an Nahrung ist für Fische lebensbedrohlich. Flockenfutter enthält in der Regel alle wichtigen Nährstoffe. Weniger ist oft mehr. Wichtig ist, dass man weiß, dass verschiedene Fischarten je nach Alter und Jahreszeit verschiedene Bedürfnisse bei der Nahrung haben. Wenn man bei der Wahl des Produktes darauf ebenso wie auf die Inhaltsstoffe und Zusammensetzung genau achtet, kann Flockenfutter bei guter Qualität ein gutes Basisfutter sein. Das Basisfutter sollte jedoch unbedingt immer durch Lebendfutter, ggf. auch Frost- oder tiefgetrocknetes Futter, sowie je nach Fischart auch frisches Gemüse, Obst und ggf. zusätzliche Mineralien und Vitamine ergänzt werden.

Nur so wird eine möglichst artgerechte und abwechslungsreiche Fütterung gewährleistet. Granulatfutter ist vor allem für Diskusfische, sprich Diskusbuntbarsche oder und Cichliden (Buntbarsche) geeignet. Es wird jedoch auch von anderen Aquarien- und Teichfischen gut angenommen. In unterschiedlich großer Körnung ist es auch für die Zucht interessant. Sticks haben im Gegensatz zum runden Granulat eher eine längliche Form und unterscheiden sich ansonsten nur wenig.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten

Die Vorteile von Fischfutter Flocken - Granulat - Sticks liegen auf der Hand. Es ist lange haltbar und es lässt sich gut und einfach aufbewahren, lagern, dosieren und verfüttern. Es ist für Futterautomaten geeignet und kann auch bei längerer Abwesenheit problemlos und konstant weitergefüttert werden. Preislich ist es zudem recht günstig. Der Nachteil von Fischfutter Flocken - Granulat - Sticks ist, dass es im Gegensatz zur Lebendfütterung wenig artgerecht ist. Es kann schnell zu Wasserverschmutzungen führen. Außerdem ist die Zusammensetzung der Inhaltstoffe nicht immer optimal, was Mangelerscheinungen verursachen kann.

Hauptfutter oder Futtermix für Ihre Fische

Beim Fischfutter stellt sich für viele Aquarien- und Teichbesitzer die Frage, ob Hauptfutter oder Futtermix für Fische die richtige Wahl ist? Bei der Fütterung von Fischen ist eine abwechslungsreiche, artgerechte und speziell auf die verschiedenen Fischarten abgestimmte Ernährung wichtig. Zu beachten ist auch, dass sich bei den meisten Fischarten im Laufe des Alters das Innere des Fisches verändert und allein deswegen ganz unterschiedliche Futteransprüche bestehen. Teichfische benötigen zudem je nach Jahreszeit ein spezielles Futterangebot. In der Praxis hat sich gezeigt, dass ein Hauptfutter allein diesen hohen Anforderungen nicht gerecht werden kann.

Fische artgerecht füttern

Die Frage nach Hauptfutter oder Futtermix für Fische, beantworten Fischfutterhersteller mit einer großen Auswahl an Trockenfutterprodukten in Form von Flocken, Granulat, Sticks, Pellets oder Futtertabletten. Dieses wird als Allein- bzw. Hauptfutter vermarktet und soll in gepresster Form alle lebenswichtigen Stoffe enthalten, die ein Fisch seiner Art entsprechend für ein gesundes Leben und ein gesundes Wassermilieu braucht. Tatsächlich aber ist das handelsübliche Trockenfutter ein reines Ersatzfutter und als dieses oft zu einseitig, eiweißhaltig und mit Zusatzstoffen versetzt.

So kann es bei Fischen nicht selten zu Mangelerscheinungen, Krankheiten oder Überfettung kommen. Auch die Farben der Fische sind bei alleiniger Trockenfütterung weniger ausgeprägt. Der Zusatz von Carotinoiden soll hier für eine „künstliche“ Farbenpracht sorgen, vor allem stärkt Carotinoid aber die Farbe Rot. Experten raten deshalb immer Trockenfutter, das sich vor allem eignet, wenn man mal mehrere Tage oder Wochen nicht zu Hause ist und mit Hilfe von Futterautomaten vollautomatisch gefüttert werden kann, in Maßen und nicht als alleiniges Hauptfutter zu füttern. Die Umstellung auf Trockenfutter bzw. ein Trockenfutterwechsel sollte mit Rücksicht auf das empfindliche Verdauungssystem der Fische sehr langsam geschehen. Zum Trockenfutter, auch hier kann man einen Futtermix zum Beispiel aus Flocken, Stix oder gefriergetrocknetem Futter füttern, der Handel hat bereits mit entsprechenden Futtermixangeboten reagiert, empfehlen Experten auf jeden Fall ausreichend Lebendfutter. Dieses bekommt man in frischer Qualität und breiter Auswahl im Zoohandel. Eine Alternative hierzu kann Frostfutter oder gefriergetrocknetes „Lebend“futter aus Fischen, Muscheln, kleinen Krebsen oder Mückenlarven bis zu Algen und Plankton (gibt es auch als Flocken) sein. Je nach Fischart sollten zusätzlich frisches Gemüse und Obst und Futterzusätze wie Vitamine und Mineralien und ggf. Öle Hauptfutter oder Futtermix für Fische ergänzen. Fische sind in freier Natur immer auf Nahrungssuche. Sie können die so aufgenommenen kleinen Mengen besser verwerten. Deshalb empfiehlt sich die Fütterung auf mehrere Intervalle am Tag zu verteilen und auch mal einen fütterungsfreien Tag einzulegen.

Ist es günstiger Fischfutter online zu kaufen, oder bietet der Fachhandel besseres Futter für Ihre Fische?

Wer Futter für seine Aquarien- oder Teichfische kauft, kann sein Fischfutter online oder im Fachhandel beziehen. Sowohl Online-Shops als auch der Fachhandel bieten alle gängigen Fischfuttersorten, selbst Frost- und Lebendfutter.

Online vs. Fachhandel: Wo kauft man am besten sein Fischfutter?

Der Vorteil von Online-Shops besteht vor allem darin, dass Online-Bestellungen sieben Tage die Woche rund um die Uhr getätigt werden können, selbst dort, wo kein Zoo- oder Aquaristikfachgeschäft in der Nähe ist. Über das Internet bekommt man unabhängig von Öffnungszeiten jederzeit sein gewünschtes Fischfutter in gewünschter Menge. Die Ware wird am Computer bestellt und bequem direkt nach Hause geliefert. Die Lieferung dauert jedoch selbstverständlich einige Tage, so dass Fischfutter online vorausschauender bestellt werden sollte und nicht erst, wenn das alte Futter schon aufgebraucht ist – auch wenn Fastentage den Tieren nicht schaden. Teichfische können sogar bis zu 14 Tage ohne Fütterung auskommen, da sie im Teich andere Nahrung finden können.

Online-Shops können zudem oft günstigere Preise anbieten, da sie in der Regel keine teure Ladenmiete zahlen, weniger Mitarbeiter und daher geringere Lohnkosten haben und häufig in größerer Stückzahl und damit günstiger einkaufen können. Diese günstigen Konditionen geben sie an ihre Kunden weiter.

Dafür muss man beim Onlinekauf die Ware oft weite Wege zurücklegen. Lange Transportwege sind vor allem bei der Bestellung von Frost- und Lebendfutter ungünstig. Beim Fischfutterkauf im Fachhandel entfallen lange Transportzeiten. Hier kann man sich direkt vor Ort selbst, gerade bei Lebend- und Frostfutter, von der Frische und Qualität des Futters überzeugen und es direkt auf kurzem Wege nach Hause bringen. Auch Verpackungs- und Versandkosten können so gespart werden. Der Fachhandel kann zudem alle Fragen rund um das Fischfutter und das unterschiedliche Angebot direkt beantworten und berät bei der richtigen Auswahl des Futters je Fischart, Alter und Jahreszeit, Aquarium oder Teich.

Ob man sein Fischfutter online oder im Fachhandel kauft, hängt also im Wesentlichen davon ab, wo man wohnt und ob man einen Internetanschluss hat. Gibt es einen guten Fachhandel in der Nähe, so bevorzugen viele den direkten Kauf im Fachhandel. Für alle, die keinen Fachhandel in ihrer Nähe haben oder auch kein Auto, um einen Fachhandel etwa im Nachbarort zu erreichen, für die ist der Kauf online die optimale Alternative. Ein anderer wesentlicher Faktor ob man Fischfutter online oder im Fachhandel kauft ist der Preis. Fischfutter ist online oft günstiger als im Fachhandel. Aber auch hier muss man Preise und Qualität vergleichen und auf zusätzlich anfallende Kosten achten.