Nassfutter oder Trockenfutter

Soll ich Trockenfutter oder Nassfutter kaufen? Welches Futter ist besser für mein Tier?

Wenn eine Katze oder ein Hund ins Haus kommt, dann stellt sich immer die Frage, ob Nass-, oder Trockenfutter vorgesetzt werden soll. Die Frage muss aber jeder Tierbesitzer für sich selbst entscheiden, denn mit dem richtigen Trockenfutter und Nassfutter kann weder dem einen noch dem anderen Produkt der Vorzug gegeben werden. Allerdings muss bei beiden Fütterungsarten immer auf die Zusammensetzung geachtet werden.

Vorteile von Trockenfutter

Da es ein geringes Futtervolumen gibt, wird der Verdauungstrakt nicht belastet. Vor allem bei sensiblen Hunden und Katzen ist dies ein wichtiger Aspekt. Durch das Kauen des Trockenfutters wird der Abrieb der Zähne gefördert, was zugleich eine Zahnpflege darstellt. Bei der Verabreichung von Trockenfutter werden meist geringere Kotmengen ausgeschieden. Durch die kleinen Portionen ist Trockenfutter sehr sparsam im Verbrauch und kostet am Tag nur sehr wenig.

Vorteile des Nassfutters

Da das Nassfutter sehr intensiv in Geruch und Geschmack ist, wird es von Katzen und Hunden sehr gerne verzehrt. Auch Tiere, die eigentlich sehr heikel sind, fressen das Nassfutter sehr gerne. Da das Nassfutter in kleinen Happen serviert wird, ist es vor allem bei kleinen Hunderassen und bei Katzen sehr beliebt. Nassfutter ist zudem ideal für Katzen und Hunde, die nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Gerne wird das Nassfutter auch für das Mischen mit Trockenfutter verwendet.

Der Vergleich

Im Grunde genommen, kann gesagt werden, dass weder das Trockenfutter noch das Nassfutter besser oder schlechter ist, wenn die richtige Qualität gekauft wurde. Mit beiden Futterarten kann dem Vierbeiner ausreichend Zufuhr an Vitaminen, Mineralstoffen und Nährstoffen geboten werden. Dabei ist das Trockenfutter, als auch das Nassfutter nicht von der Konsistenz zu beurteilen, sondern immer nur durch die Zusammensetzung und die Qualität. Allerdings werden beim Trockenfutter immer kleinere Portionen ausreichen, als beim Nassfutter, wodurch dieses im Grunde genommen günstiger im Verbrauch ist. Das ist aber auch schon ein Knackpunkt, denn bei der Verabreichung der Menge muss beim Trockenfutter immer besonders acht gegeben werden, damit die Katze oder der Hund nicht zu sehr an Gewicht zulegen.

Oft denken sich Tierbesitzer, dass die Mengen nicht ausreichen werden und füllen die Schüssel erneut an. Hier sollte sich aber immer an die Vorgaben des Herstellers gehalten werden. Das Trockenfutter ist auch in der Lagerung und Aufbewahrung einfacher, da es nicht so leicht verdirbt. Wenn allerdings eine Katze oder ein Hund nach dem Urteil gefragt werden würden, würden sie mit Sicherheit dem Nassfutter den Vorzug geben, da der Geruch und der Geschmack einfach natürlicher und intensiver ist. Das ist mitunter auch ein Grund, weswegen immer wieder empfohlen wird, dass eine Kombination aus beiden Futterarten angestrebt werden sollte. Wichtig ist eben immer nur die Qualität. Wenn diese einwandfrei und hochwertig ist, kann der Tierbesitzer sich entweder für Trockenfutter oder Nassfutter entscheiden und muss nicht mit Mangelerscheinungen rechnen.