Nassfutter auch für andere Tierarten

Gibt es Nassfutter auch für andere Tiere als Hunde und Katzen und ist es ratsam solches Futter einzusetzen?

Wer Tierbesitzer ist, möchte sein Tier auch immer artgerecht füttern. Dabei sollte aber nicht immer nur darauf geachtet werden, ob Nassfutter oder Trockenfutter serviert wird, sondern vor allem die Qualität spielt eine tragende Rolle.

Worauf sollte beim Nassfutter für andere Tierarten geachtet werden?

In erster Linie sollte immer auf die Nahrungsgewohnheiten des Tieres geachtet werden. Nur wenn die Ernährung des Tieres bekannt ist, kann auch das passende Nassfutter gekauft werden. Nicht jedes Tier braucht den selben hohen Fleischanteil wie Hunde und Katzen. Es gibt auch Tiere, die durchaus mit weniger Fleischanteil oder nur mit Gemüse und Obst auskommen. Dafür sollte entweder ein wenig im Internet recherchiert werden, oder aber der Tierarzt befragt werden. Damit das Nassfutter für andere Tierarten auch wirklich nahrhaft ist, muss immer auf die Zusammensetzung geachtet werden.

Die Zutaten sollten immer aus biologischem Anbau stammen. Dies sollte auch auf dem Etikett vermerkt werden. Vitamine und Mineralstoffe sollten ebenfalls in ausreichenden Mengen vorhanden sein, denn auch wenn der Fleischanteil nicht immer hoch sein muss – Vitamine und Mineralstoffe benötigt jeder Körper, damit die Funktionen aufrecht erhalten werden können. Wichtig ist immer der Flüssigkeitsanteil im Nassfutter. Dieser sollte relativ hoch sein, damit nicht große Mengen an Wasser zusätzlich aufgenommen werden müssen. Wenn das Nassfutter für andere Tierarten, als Hunde und Katzen gekauft wird, sollte auch immer beachtet werden, dass weder Konservierungsstoffe noch künstliche Farbstoffe enthalten sind. Auch Lockstoffe sollten nicht im Nassfutter beigemengt sein. Dies sind alles Beimengungen, die den Organismus und die Verdauung des Tieres belasten können.

Da Nassfutter von Haus aus mehr Geruch und Geschmack bietet, ist das Futtervehalten des Tieres  nicht unbedingt ein Maßstab, ob das Nassfutter qualitativ ist. Allerdings gibt es auch beim Tier sehr gute Parameter, die anzeigen, ob das richtige Nassfutter gewählt wurde. Ein Blick auf die Zähne, das Zahnfleisch und das Fell können schon sehr aussagekräftig sein. Nur wenn das Fell glänzt und keine Zahnfleischblutungen auftreten, kann davon ausgegangen werden, dass das Nassfutter richtig gewählt wurde. Auch der Stuhl spielt bei der Kontrolle des Nassfutters eine tragende Rolle. Wenn das Nassfutter sehr nahrhaft und gut verdaulich ist, werden die Stuhlmengen auch relativ gering sein. Da der Organismus des Tieres das Futter zu einem Großteil aufnimmt und verwertet, wird sich das Stuhlabsetzen schon sehr bald verringern.
Damit das Nassfutter auch wirklich nahrhaft ist, sollte immer auf die Menge geachtet werden, die vom Hersteller empfohlen wird. Hier kann eine Faustregel beachtet werden – je größer die Mengen sind, desto weniger Nährwert hat das Nassfutter. Wenn kleine Portionen bereits ausreichen, kann davon ausgegangen werden, dass das Nassfutter sehr nahrhaft ist und der Organismus die Bestandteile sehr gut verarbeiten kann.
Tiere brauchen eben nicht nur eine artgerechte Haltung, sondern auch die Nahrung stellt einen wichtigen Bestandteil dar. Nur wenn ein Tier ausgewogen ernährt wird, wird die Gesundheit nicht belastet oder gefährdet.