Feuchtfutter

Viele verwöhnen ihr Haustier mit Feuchtfutter. das schmeckt dem Tier und tut ihm gut. Oder vielleicht doch nicht?

Viele Haustierbesitzer haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ausschließlich Trockenfutter an ihren Liebling verfüttert. Da ist es doch ungemein beruhigend, ab und an eine Dose mit Feuchtfutter aufzumachen und dem Tier damit vermeintlich etwas Gutes zu tun.

In relativ geringen Mengen mag das Füttern von Feuchtfutter für Hunde, Katzen etc. durchaus in Ordnung sein, zur Hauptnahrung sollte es allerdings nach Meinung vieler Experten nicht werden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen kommt dem Tier dadurch der natürliche Kautrieb abhanden, da das Tier das Feuchtfutter ohne Kauen einfach herunterschlingen kann.

Zudem enthalten viele Feuchtfuttersorten zu viel Fett, was auf die Dauer sehr ungesund ist.
Auch die Zugabe von Aromastoffen stößt immer wieder auf Kritik unter Tierhaltern. So kann es durchaus sein, dass sich das Tier bei regelmäßiger Fütterung von Feuchtfutter mit der Zeit an die Aromastoffe gewöhnt und anschließend natürlichere Nahrung oder auch Trockenfutter verschmäht. Schließlich schmeckt das Futter dem Tier vordergründig besser, wenn es mit Aromastoffen angereichert ist.
Dass die Aromastoffe aber nur deshalb im Futter enthalten sind, weil die darin verarbeiteten Fleischabfälle und sonstigen Inhaltsstoffe keinen besonders einladenden Geruch besitzen, darüber sind sich viele Haustierbesitzer nicht im Klaren.