Ernährung mit BARF und Pansen für Hunde

Pansen kann bei Hunden als Ergänzung oder als komplette Nahrung verwendet werden. Ihr Hund wird es mit einem glänzenden Fell danken.

Grüner Pansen kann ab und zu als komplette Mahlzeit eingesetzt werden. Ein Hund von 20 Kilogramm kann gerne mal um die 350 Gramm Pansen erhalten. Bei grünem Pansen kann man sich das Gemüse für einen Tag einsparen, da dieser bereits jede Menge Grünzeug enthält. Auf den Kot wirkt sich der Pansen eigentlich kaum aus. Das Fell erhält jedoch einen ganz besonderen Glanz. Einmal in der Woche sollte der Hund Pansen bzw. Blättermagen gefüttert bekommen. Pansen und Bläma enthält auch relativ viel Calcium. Auch Welpen können ohne Bedenken Pansen verfüttert bekommen. Aber was ist Pansen überhaupt?

Was ist Pansen?

Ein biologisches, artgerechtes, rohes Futter beim BARFen ist der Pansen. Er sollte nicht fehlen, da er viele Vorteile für den Hund mit sich bringt. Der Pansen stammt von einem der Vormägen der Kuh und ist besonders reich an Eiweiß. Aber auch der Kalzium-Phosphor- und der Fettanteil kann sich sehen lassen. Der Pansen reinigt den Darm und den Magen des Hundes. Pansen können in besonders großen Mengen beim Metzger erworben werden. Man sollte darauf achten, Kuhmägen zu kaufen, die einer Lebensmittelgewinnung dienen. Diese können dann mit einem Messer in 150 Gramm Portionen unterteilt und eingefroren werden. Der Pansen sollte nicht mehr als 2 oder 3 Mal in der Woche zugefüttert werden. Als Alleinfutter ist er nicht geeignet. Da er sehr fettig ist kann eine zu große Menge den Stoffwechsel beeinträchtigen.

Hunde mit empfindlichem Magen sollten Pansen vom Schaf gefüttert bekommen. Aber auch wenn eine Allergie besteht, könnte man auf diesen Pansen zurückgreifen. Der Pansen sollte immer sehr langsam und behutsam aufgetaut werden. Bestenfalls wird er abgedeckt in den Kühlschrank gestellt. Natürlich kann auch eine Kühltasche verwendet werden. Direkt nach dem Auftauen sollte der Pansen verfüttert werden, da sich ansonsten schädliche Stoffe entwickeln könnten.

Weißer Pansen für den Hund

Der weiße Pansen ist gewaschen oder vorgebrüht. Es ergeben sich jedoch weniger Inhaltsstoffe, als bei dem Grünen. Ein Vorteil des weißen Pansens ist jedoch der Geruch, der um einiges angenehmer ist, als bei dem Grünen. Durch das Kochen wird der Geruch abgeschwächt. Sollte der Pansen gekocht und gestückelt werden, dann kann der Hund ihn auch mit Kartoffeln oder Reis angereichert bekommen.

Grüner Pansen kann eine sehr unangenehme Sache sein, wenn dieser zubereitet wird. Ihr Hund wird es Ihnen jedoch Danken. Die grüne Variante stammt vom Rind und enthält unter anderem Gras und Bakterien. Die Bakterien sorgen bei dem Hund für eine besonders gute Darmflora, jedoch kann auch Durchfall hervorgerufen werden, da der Darm sich zunächst an das neue Futter gewöhnen muss. Grüner Pansen sollte nicht gekocht, sondern roh verabreicht werden. Nur so können die wichtigsten Inhaltsstoffe bestehen bleiben. Er kann mit anderen Zutaten verfeinert werden.