BARFen für Katzen, Rohernährung und Rohfutter

Die Katze ist ein Raubtier, daher bietet sich BARF für die Katze besonders gut an, um diese argerecht zu ernähren.

Die Katze ist ein Raubtier und ein echter Fleischfresser. Da viele Erkrankungen durch das industrielle Futter auftreten, empfiehlt es sich bei der Katze ebenfalls zu BARFen. Fakt ist, dass die Katze nur einen kleinen Anteil an Kohlehydraten benötigt. Mit dem Fell der Beutetiere nimmt die Katze Ballaststoffe zu sich. Diese dienen vor allem der Anregung der Darmtätigkeit. Von der Physiologie her ist die Katze keinesfalls geeignet, viele Kohlehydrate zu verdauen. Vielmehr benötigt sie Proteine aus Fleisch.

Die natürliche Ernährung der Katze entspricht der Rohfütterung. Die Rohfütterung kommt den Bedürfnissen der Katze entgegen. Der Stoffwechsel ist darauf ausgelegt Futtertiere zu verarbeiten. Viele Studien haben bereits herausgefunden, dass die Rohkost von den Katzen viel schneller und mit weniger Rückständen verdaut wird. Durch die falsche Ernährung entsteht Stress, der der Katze durch BARFen erspart bleibt. Bei der Rohfütterung weiß man immer ganz genau, welche Zutaten das Futter enthält. Es sollten Dinge, wie Knochen, Fett, Organe, Muskelfleisch, Vitamine, Aminosäuren und pflanzliche Inhaltsstoffe enthalten sein. 

Muskelfleisch für Katzen

Ein Beutetier besteht aus ungefähr 50 % Muskelfleisch. Der Rest setzt sich aus Fett, Blut, Fell, Haut und anderen Körperflüssigkeiten, Sehnen und inneren Organen zusammen. Die Eiweißgehalte der Fleischsorten unterscheiden sich nicht wesentlich voneinander. Hauptsächlich werden Unterschiede in Fett- und Wassergehalt festgestellt. Muskelfleisch liefert viele Aminosäuren, jedoch enthält es auch viel Phosphor und wenig Natrium. Diese Mineralien sind vor allem in Blut, Sehnen und Knochen auffindbar. Gleiches gilt für Vitamine und Spurenelemente. In ganzen Stücken könnten Ratten, Mäuse, Tauben, Fisch und Eintagsküken verfüttert werden. Sollte die Katze noch nicht an ganze Stücke gewohnt sein, dann sollte man das Stück mit Knochen durch den Fleischwolf ziehen.

Innereien als möglicher Bestandteil

Innereien sind besonders reich an Mineralien und Vitaminen, jedoch enthalten diese auch viele andere Stoffe, wie Taurin. Die Innereien sollten ungefähr 10 % der Ration ausmachen. Der Leberanteil sollte jedoch nicht allzu hoch sein, da dieser einen extrem hohen Vitamin-A Gehalt vorweist. Magen, Lunge und Niere können ebenfalls zu kleinen Anteilen verfüttert werden. Das Herz ist ein Muskel, sodass dieses in größeren Mengen verabreicht werden kann.

BARF und Rohe Eier

Rohe Eier können ebenfalls ab und zu angeboten werden, da gerade das Eigelb wichtige Vitamine, Fette und Proteine enthält. Sollte der Katze öfters Eintagsküken angeboten werden, dann sollten zusätzlich keine Eier verfüttert werden.

Taurin im dunklen Fleisch

Taurin findet man vor allem in der Galle, den Augen und dem Hirn. Aber auch das Putenfleisch aus der Keule oder Krabben sind reich an diesem Stoff. Im Muskelfleisch schwanken die Taurinwerte erheblich. Dunkles Fleisch ist generell taurinhaltiger als helles.

ausgewogener Fett-Gehalt

Der Fettgehalt sollte nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein. Im Durchschnitt sollte er bei etwa 10 % liegen. Im Körper findet man Fett zum größten Teil unter der Haut, jedoch gibt es auch Fettdepots, die sich im ganzen Körper befinden. Mit Fett durchzogen ist vor allem das Fleisch vom Rind und vom Lamm. In Geflügel findet man Fett eigentlich nur unter der Haut. Bestenfalls wird rohes Fett verwendet, welches der jeweiligem Fleischsorte enthalten ist. Je nach Sorte muss das Fett aber supplementiert werden. Durch die Zugabe von unterschiedlichen Ölen und Fetten kann dieses erleichtert werden. Tierische- sollten pflanzlichen Fetten vorgezogen werden.