Hunde mit Gemüse füttern?

Wer seinen Hund mit BARF ernähren möchte, solte vor der Fütterung testen, ob der Hund Gemüse mag und es auch verträgt

In der Regel gibt es unterschiedliche Meinungen über Gemüse in der Fütterung eines Hundes. Generell haben die meisten Menschen andere Ansichten, wenn es um die Fütterung des Lieblings geht. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er seinem Hund füttert. Vor allem muss ausprobiert werden, was dem Hund gut schmeckt und was er gut verträgt. Manche Hunde reagieren auf bestimmte Lebensmittel nicht gut, jedoch können diese nicht Verallgemeinert werden. Das ist eigentlich nichts anderes als beim Menschen. Manche Sachen vertragen wird besser, andere schlechter. Eine Liste über Gemüse ist daher zwar sinnvoll, jedoch kein Geheimtipp, den jeder ohne weiteres anwenden kann. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob Knoblauch sinnvoll ist oder nicht. In der Regel werden Zwiebelgewächse als toxisch angesehen, jedoch wird kein Hund direkt sterben, wenn er ein Stückchen Zwiebel isst. Der Hundeorganismus funktioniert ganz anders, als der eines Menschen. Was uns als gesund und lecker erscheint, könnte auf den Hund ganz anders wirken, vor allem wenn er es über eine längere Zeit gefüttert bekommt.

Das Gemüse, welches beim BARFen nicht fehlen sollte, kann einfach vom einheimischen Markt bezogen werden. Vorzugsweise sollte Gemüse aus Demeteranbau verwendet werden. Natürlich ist alles das ganze Jahr über erhältlich, jedoch sollte beachtet werden, dass importierte Ware auch bereits lange Lieferstrecken hinter sich hat. Während dieser Zeit sinkt der Vitamingehalt bereits ab und der Konservierungsstoff nimmt zu. Gemüse und Obst sollte immer gut gewaschen und gegebenenfalls geschält werden. Obst sollte nur reif oder überreif verfüttert werden.

Mit Öl und Quark wird es dem Hund noch besser bekommen, aufgrund der fettlöslichen Vitamine.

Rohes Gemüse

Bei Gemüse gilt wie beim Fleisch: Roh! Es enthält viele Vitamine, Enzyme, Mineralien und Ballaststoffe. Je grüner es ist, umso gesünder. Blattgrün beinhaltet demnach die meisten Vitamine. Ein Hund kann keine Zellstoffe verdauen, weswegen alles püriert werden sollte. Dann kann der Hund alle Inhaltsstoffe gut verwerten. Klein schneiden bringt hierbei nichts, es muss tatsächlich ein Püree entstehen. Es kann auch gerne ein Schuss Nachtkerzen- oder Fischöl verwendet werden, da Gemüse viele fettlöslichen Vitamine enthält.

Bestenfalls sollte Gemüse auf dem heimischen Markt während der Saison gekauft werden. Dann ist es am wenigsten belastet. Aber auch auf BIO-Produkte kann zurückgegriffen werden. Alternativ kann auch eine BIO-Gemüsemischung erworben werden. Zu manchen Jahreszeiten ist es schwer, alles im Supermarkt zu kaufen, was benötigt wird.