BARF - Bones an Raw Food

BARF ist die Gegenbewegung zur Industrie bei der Fütterung unserer Tiere. Naturbelassenes möglichst rohes Essen für unsere Haustiere.

Die Ernährung unserer Haustiere orientiert sich größtenteils nur noch sehr schwach an den üblichen Nahrungsgewohnheiten der Tiere. Sie ist insbesondere auf die Bequemlichkeit des Menschen ausgerichtet und sorgt dafür, dass dieser nicht extra für sein Tier kochen oder die Nahrungsmittel anderweitig zubereiten muss. Einfach eine Dose aufmachen, das Futter in den Fressnapf geben und fertig. So läuft die Ernährung des Haustieres bei den meisten Menschen heute ab.

Seit einigen Jahren bildet sich eine Art „Anti-Bewegung“ zu diesen Ernährungsgewohnheiten für Haustiere.

Das Zauberwort für die Gegner lautet: BARF. Immer mehr Menschen barfen und sind sich sicher, ihr Haustier damit optimal zu ernähren. Doch was bedeutet überhaupt BARF?

BARF steht für „Bones and raw Food“. Sinngemäß übersetzt bedeutet das „artgerechtes Rohfutter“. Insbesondere für Hunde und Katzen ist diese Fütterungsmethode inzwischen sehr beliebt. Immer mehr Besitzer füttern ausschließlich rohes Fleisch, Gemüse und Obst. Fertigfutter - egal ob Trockenfutter oder feuchte Nahrung - ist für diese Tierhalter absolut tabu.

Experten sind sich einig darüber, dass das Barfen grundsätzlich positive Auswirkungen auf den Gesundheitszustand des Tieres hat. Insbesondere das Immunsystem wird gestärkt, außerdem können Magen und Darm effektiver arbeiten, da die Nährstoffe aus der Rohkost vom Tier besser verwertet werden. Auch Muskeln, Sehnen, Bänder sowie das Fell des Tieres sollen durch Rohkost positiv beeinflusst werden.