Katzenkiste - wenn die Katze mal muss

Gerade für Wohnungskatzen ist es notwendig rechtzeitig über die Anschaffung einer Katzenkiste nachzudenken

Katzen gehören zu den Gewohnheitstieren und sollten direkt nach der Aufnahme an das Katzenklo gewöhnt werden. Bestenfalls steht die Katzenkiste an einem ruhigen Ort, den das Tier aber zu jeder Zeit erreichen kann. Beim Katzenstreu sollte zu nicht klumpendem Streu gegriffen werden, wenn die Katze noch sehr jung ist. Sollte das Kätzchen noch gar kein Katzenklo kennen, ist es sinnvoll, wenn es mit Sand und Erde befüllt wird. Streu kann dann nach und nach hinzu gegeben werden. Für kleine Kätzchen sind Klos mit einem nicht zu hohen Rand geeignet. Sobald das Tier ausgewachsen ist, kann ein Katzenklo mit hohem Rand oder ein geschlossenes Klo erworben werden. Geschlossene bzw. sogenannte Haubentoiletten mögen jedoch nur die wenigsten Katzen, da die gewünschte Rundumsicht dann nicht gewährleistet ist. Sollte das Kätzchen zu Beginn mal auf den Boden machen, muss die Hinterlassenschaft mit Streu zugedeckt werden. Wenn das Geschäft dann verklumpt ist, wird es ins Katzenklo gegeben und die Katze hinein gesetzt.

Der Gestank des Katzenklos kommt vor allem vom Urin. Dieser riecht bei Katzen aufgrund des hohen Fleischkonsums besonders streng. Auch gutes Streu ist auf Dauer machtlos. In erster Linie spielt die Qualität des Katzenfutters eine Rolle, wie stark der Urin im Endeffekt stinkt. Katzen haben einen kurzen Darm, da dieser stets auf das Verdauen von Fleisch ausgelegt ist. Hersteller von minderwertigem Katzenfutter geben oft zu viele Kohlehydrate in das Trockenfutter, da die Produktionskosten dann nicht so hoch sind. Die Katze kann diese allerdings nicht verdauen und somit wird ein extremer Gestank entstehen.

Das richtige Katzenstreu

Beim Katzenstreu kommt es vor allem auf den "Geschmack" der Katze an. Nicht jede Katze mag jede Sorte Streu. Im schlimmsten Fall wird diese dann "Wildpinkeln". In Sachen Geruch kann Klumpstreu empfohlen werden, da Kot und Urin bereits nach kurzer Zeit ausgesiebt werden können. Silikat-Streu hält den Urin-Geruch recht lange fest, jedoch muss für dieses Streu etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Manche schwören auch auf Holz-Streu, welches allerdings oft ausgetauscht werden muss.

Sollte eine Katze nicht rein werden, kann das organische Ursachen haben. Eine Urin- oder Kotprobe wird dann für Aufschluss sorgen. Sollte jedoch eine organische Ursache ausgeschlossen sein, ist häufig auch eine Veränderung der Umgebung Grund für unsauberes Verhalten. Manchmal reicht es schon aus, wenn nur ein paar Möbel verrückt wurden. Auch wenn eine neue Katze oder ein anderes Haustier hinzukommen, kann die Katze ihr Eigentum verteidigen wollen. Ein zweites Katzenklo oder ein einfaches Umstellen der Toilette kann oft schon für Besserung sorgen.

Haarball, Die Katze reinigt sich...

Da sich Katzen ihr komplettes Fell mit der Zunge ablecken, werden viele Haare verschluckt, die im Magen eine Art Wurst bilden. Da das alles auch wieder irgendwann raus muss, übergeben die Tiere sich von Zeit zu Zeit. Durch spezielles Fressen kann die Katze jedoch unterstützt werden. Beim Tierarzt sind beispielsweise verschiedene Pasten erhältlich. Aber auch Katzengras erwies sich in der Vergangenheit als überaus gut.