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Zahnpflege bei Hunden

Gute Zähne sind wichtig für Ihren Hund. So können sie mit der richtigen Zahnpflege vorsorgen.

Ein strahlendes Lächeln mit weissen Zähnen überzeugt nicht nur bei uns Menschen. Gute Zähne und ein gesundes Zahnfleisch sind auch bei Hunden wichtig. Doch anders als bei uns ist der tägliche Umgang mit Zahnbürste und Zahnseide bei Hunden noch nicht sehr ausgeprägt. Wer seinem geliebten Vierbeiner die unangenehme Zahnsteinentfernung unter Vollnarkose beim Tierarzt ersparen möchte, der sollte stets auf eine ordentliche Pflege achten. Glücklicherweise gibt es heutzutage neben der herkömmlichen Zahnbürste noch zahlreiche Alternativen, um eine optimale Zahnhygiene bei Hunden zu gewährleisten.

Das Gebiss bei Hunden

Hunde haben ähnlich dem Menschen als Welpe Milchzähne. Ab dem dritten Monat verlieren sie ihre Milchzähne. Da das ausfallen dieser Zähne teilweise schmerzhaft ist, werden Hunde in dieser Zeit alles anknabbern, was sie erreichen können. Schuhe, Stühle, alles wird zerkaut. Das fördert das Ausfallen der Milchzähne. Nach dem Zahnwechsel hat der Hund 42 Zähne. Gefährlich sind Zahnfehlstellungen. diese verhindern nämlich die Selbstreinigung der Zähne beim Kauen.

Warum ist die Zahnpflege bei Hunden so wichtig?

Für die vom Wolf abstammenden Hunde ist das Gebiss ein wichtiger Teil des Körpers, der sowohl als Waffe als auch als Fresswerkzeug dient. Gesunde Zähne sind daher für Hunde sehr wichtig. Probleme bei Zähnen oder Zahnfleisch können zu großen Einschränkungen bei der lebenswichtigen Nahrungsaufnahme führen. Kann der Hunde etwa die Nahrung nicht mehr ordentlich zerkleinern und kauen, so kann dies zu gefährlichen Defiziten bei der Nährstoffversorgung und zu großen Problemen im Magen-Darm Bereich führen.

Welche Ursachen für Zahnprobleme beim Hund gibt es?

Zahnstein, Karies und Plaque gehören zu den häufigsten Zahnproblemen bei Hunden. Die Ursachen dafür sind meist auf eine falsche Ernährung und unzureichende Mundhygiene zurückzuführen. Der übermäßige Einsatz von Nassfutter kann beispielsweise die Entstehung von Plaque und Zahnstein begünstigen, da aufgrund der weichen Konsistenz des Futters der natürliche Zahnabrieb ausbleibt. Der im Gebiss zurückbleibende Zahnbelag ist letztendlich ein hervorragender Nährboden für Bakterien, die weitere Zahnerkrankungen wie Karies oder Zahnfleischentzündungen auslösen können. Aber auch andere Nahrungsarten wie beispielsweise kleine Tierknochen können die Ursache für Verletzungen und Beschwerden im Mundbereich des Hundes sein.

Wie erkennt man beim Hund Zahnprobleme?

Zahnprobleme sind bei Hunden oftmals nur schwer für den Hundehalter zu erkennen. Plaque und Zahnstein bilden in der Regel eine kaum sichtbare Schicht auf den Zähnen und bleiben daher üblicherweise unerkannt, bis es zu größeren Problemen wie sichtbaren Entzündungen oder lockeren Zähnen kommt. Zu den ernst zu nehmenden Anzeichen von Zahnproblemen gehört unter anderem auffälliger Mundgeruch bei Hunden oder Verhaltensänderungen bei der Nahrungsaufnahme. Um ernsthafte Probleme zu vermeiden, ist daher ein präventives Vorgehen zu empfehlen. Dazu gehören eine regelmäßige Inspektion des Hundegebisses sowie eine ordentliche Pflege.

Hunde Zahnpflege - die besten Tipps

Um eine gesunde Mundhygiene und Zahnpflege bei Hunden zu gewährleisten, sollte grundsätzlich auf eine ausgewogene Ernährung mit Nass- und Trockenfutter geachtet werden. Darüber hinaus findet man im gut sortierten Spezialhandel für Hundepflegeprodukte auch jede Menge weiterer praktischer Hilfsmittel. Dabei kann es sich um spezielle Zahnpasta oder Zahngel handeln, die zum Zähneputzen bei Hunden verwendet werden können. Spezielle Mundspülungen für Hunde können die Mundhygiene zusätzlich optimieren und die Mundflora in Balance halten. Auch der Einsatz spezieller Reinigungsbürsten oder Spezialfutter wie Kausticks können zu gesunden Zähnen beim Hund einen wertvollen Beitrag leisten.

Natürliche Zahnreinigung durch das richtige Futter

Bei Feuchtfutter oder aufgeweichtem Trockenfutter hat der Hund wenig zu kauen. Eine natürlich Zahnreinigung ist hier kaum möglich. Wenn der Hund aber ausreichend frisches Muskelfleisch in großen Stücken bekommt, wird er auch mehr zu kauen haben. Hier beginnt die natürliche Zahnreinigung. Besser ist es aber den Hund direkt am Knochen nagen zu lassen. Dabei wird nicht nur Plaque, sondern teilweise auch Zahnstein entfernt. Der Speichelfluss wird angeregt und begünstigt die Reinigung der Zähne noch.

Folgendes hilft dem Hund beim Zähneputzen

  • Hochwertiges Futter mit großen Stücken Muskelfleisch
  • Trockenfutter von guter Qualität
  • Futter gegen Zahnstein
  • Kauartikel als Spielzeug oder Belohnungsartikel

Warum funktioniert Zähneputzen nicht immer?

Manche Hundehalter klagen, dass Zähneputzen nicht funktioniert. Hunde müssen schon als Welpe daran gewöhnt werden, sich die Zähne putzen zu lassen. Beim erwachsenen Hund funktioniert das nicht mehr. Hier bleibt oft nur mehr der Gang zum Tierarzt, der dem Hund dann unter Narkose den Zahnstein entfernt.

Folgendes sollte in Hinblick auf die Zahngesundheit vermieden werden:

  • Hundefutter mit Zucker
  • große Mengen Nassfutter
  • kalorienhaltige Belohnungsartikel