Das Pferd als Therapeut, die Gründe dafür

Mein Pferd ist mein Therapeut hört man oft von Pferdehaltern. Dafür gibt geistige und körperliche Gründe.

„Mein Pferd ist mein Therapeut“, diesen Satz höre ich ständig und gebe ihn auch selbst von mir. Dazu gibt es heutzutage auch schon einige Studien, die genau das beweisen, was wir Pferdeliebhaber schon lange wissen: Das Pferd ist ein wahrlich guter Therapeut. Gründe dafür gibt es genug, sowohl körperlich als auch geistig. Da ich mich selber mit Hippotherapie (Krankengymnastik auf dem Pferd) beschäftige, weiß ich natürlich, welche physiotherapeutischen Wirkungen das Pferd auf den Körper hat. Zuerst einmal ist man im Umgang mit dem Pferd ständig in Bewegung, sei es beim Putzen, Spaziergehen oder Reiten. Gerade nach einem langen Tag im Büro, den man hauptsächlich sitzend zugebracht hat, profitieren Glieder, Muskeln und Sehen von der Bewegung. Vor allem beim Reiten ist der ganze Körper in Bewegung, selbst wenn man nur „ein bisschen in der Gegend herumgaukeln“, denn das Pferd bewegt sich ja und sendet dabei dreidimensionale Schwingungen aus, welche auf den Reiter übergehen, der somit auch beim passiven Reiten in Bewegung ist und beim aktiven Reiten natürlich noch viel mehr.weiterlesen...

Sind Pferde überhaupt als Gewichtsträger geeignet

Pferde sind kräftig, sie können auch große Lasten ziehen, aber zum Tragen von großem Gewicht sind sie nicht so geeignet

Seit jeher reiten Menschen auf Pferden, so sind in unseren Köpfen Bilder des wild reitenden Indianers genauso verankert wie Bilder vom Soldaten hoch zu Ross. Dabei sind Pferde von der Natur aus nicht dazu geschaffen, uns Menschen auf ihren Rücken zu tragen. Wir sehen einen breiten Rücken, vier Beine und den Bauchumfang und denken nicht daran, dass es die vergleichsweise dünne Wirbelsäule ist, die den Bauch des Pferdes tragen muss und dann auch noch das zusätzliche Reitergewicht. Beim Recherchieren habe ich Zahlen von etwa 300 Kilogramm gefunden, die der Bauchumfang eines ausgewachsenen Pferdes fassen kann. Diese 300 Kilogramm „hängen“ nun quasi an der dünnen Wirbelsäule, was nur durch die geschickte Gewichtsverteilung möglich gemacht wird. weiterlesen...

Pferd nach dem Winter anweiden

Nach dem Winter muss das Pferd wieder langsam an die Weide und das frische Gras gewöhnt werden.

Was machen Pferde den ganzen Tag auf der Pferdekoppel? Eine halbe Stunde jagen sie in wildem Galopp oder gesittetem Trab über die Wiese, spielen oder fechten die Rangordnung aus, die restlichen Stunden verbringen sie mit Fressen. Im Winter fällt dies weg, da viele Koppeln in der kalten Jahreszeit gar nicht oder nur bedingt genutzt werden können. Und selbst wenn sie im Winter draußen stehen, gibt es kaum Gras, das sie fressen können. Ließe man die Pferde im nächsten Frühling sofort wieder den ganzen Tag auf die Koppel, würden sie sich die Bäuche voll mit dem saftigen Frühlingsgras schlagen. Das kann allerdings sehr gefährlich werden, denn im Winter bekommen die Pferde Heu, das viel weniger Eiweiße enthält als das frische Frühlingsgras. Um dieses proteinreiche Gras zu verdauen, sind spezielle Darmbakterien notwendig, welche allerdings im Winter kaum benötigt werden, weshalb im Frühling nur mehr geringe Mengen von ihnen vorhanden sind. Merkt die Darmflora allerdings den Unterschied, beginnt sie mit der Produktion der Darmbakterien, was allerdings auch eine gewisse Zeit dauert.weiterlesen...

Nach dem Winter gebt es bei den Pferden viel zu tun

Der Frühling naht und damit ist es an der Zeit das Pferd einer eingehenden Überprüfung zu unterziehen

Der Frühling steht vor der Tür und in den Tagträumen sieht man sich schon auf ausgedehnten Ausritten, beim Plantschen mit dem Pferd, neben dem grasenden Pferd auf der Koppel und vieles mehr. Aber bevor der Winter völlig in Vergessenheit gerät, gibt es einiges zu tun, die Koppeln müssen überprüft, die Pferde langsam an die neue Weidesaison gewöhnt werden, Impfungen und Wurmkur stehen an und natürlich der Fellwechsel. Was gibt es also zu beachten, um gut in die warmen Jahreszeiten zu starten? 1.Fellwechsel Wenn man selbst nach dem Putzen mehr Haare auf den Kleidern hat als das Pferd ist das ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass der Frühling naht. Durch den Fellwechsel, der im Herbst und im Frühling stattfindet, wird der Organismus der Pferde stark beeinträchtigt. Ich lese oft von Zusatzfutter, Mineralstoffen und sogar speziellen Kuren, Bürsten und Co. für diese Zeit. Allerdings wird der Organismus der Pferde durch das Eingreifen von uns Menschen nur noch stärker belastet, weshalb ich der Meinung bin, dass die Pferde den Fellwechsel selbst managen sollen.weiterlesen...

Pferde fürchten den Pferdeanhänger, was tun?

Ihr Pferd fürchtet sich extrem vor dem Transport mit dem Hänger? Das muss nicht sein...

Alle Pferde im Stall horchen auf, wenn sie dieses eine Geräusch hören, Panik bricht aus und sofort sind sie sich alle ihrer 500 Kilogramm bewusst. Der fürchterliche Hänger ist gekommen, um einen von ihnen zu holen. Wenn die gefürchtete Hängerfahrt ansteht, kommt man schon mit einem unguten Gefühl zwei Stunden früher in den Stall, um für jede Zickerei und Sturheit gewappnet zu sein, am besten bewaffnet mit den muskelbepackten Brüdern von nebenan und Tonnen von Leckerlis. Und der Neid und die Bewunderung sind groß, wenn man jeden Samstagmorgen zusieht, wie Henrietta ihre Stute problemlos in den Hänger führt und man selbst Staub hustet, wenn sie zum Turnier davonfahren. Dabei ist es nur eine Frage des Trainings, dem Pferd das Hängerfahren schmackhaft zu machen. Am Klügsten ist es, schon im jungen Alter damit zu beginnen. Schließlich werden die Jungpferde irgendwann von der Mutter getrennt und müssen möglicherweise in eine neue Heimat, oder zur Kastration in die Klinik, – und natürlich kann ein Pferd sich immer verletzen und muss vielleicht in besagte Klinik gebracht werden – sehr lustig, dann Stunden mit dem Führen in den Pferdeanhänger zu verbringen. weiterlesen...