Wieviel Zubehör braucht das Pferd?

Satteldecke, Halfter, Bandagen...Wieviel Zubehör ist notwendig, was ist überflüssig?

Eine Frage, die mich persönlich immer dann beschäftigt, wenn ich in die überfüllte Sattelkammer des Reitstalles komme. Unmengen an Sättel, Decken, Putzzeug, Bandagen und Halfter befinden sich dort und das für nur wenige Pferde. Shoppen für den geliebten Vierbeiner scheint ein eigener Sport geworden zu sein, ob im nächsten Reitsportladen oder auf verschiedenen Messen und Veranstaltungen. Eine Bekannte zeigte mir vor einigen Wochen einmal stolz die Schränke ihres Pferdes. Ja, es waren tatsächlich mehrere, zwei Schränke sowie zwei Sattelhalter und eine Kommode. Ist es wirklich notwendig, so viel Zubehör zu haben, frage ich mich. Viele Bandagen und Halfter, die sich in ihrem Schrank befanden, waren noch unbenutzt und teilweise hing sogar noch das Preisschild daran. Was bringt das ganze schöne Zeug, wenn man es nicht benutzt? Dabei waren es richtig schöne Sachen, meist vollständige Sets mit Satteldecke, Halfter, Bandagen/ Gamaschen und Fliegenhäubchen.weiterlesen...

Fehlende Fairness und Neid im Reitsport

Leider gibt es im Reitsport teilweise auch mangelnde Fairness. Wie Sie damit umgehen können.

Der Reitsport ist gefährlich, faszinierend, leidenschaftlich, aber ganz sicher nicht fair. Zwar bemüht man sich oft, so fair wie möglich zu sein, doch gerade im Turniersport kommt Fairness oft zu kurz, sei es wegen dem Ehrgeiz mancher Reiter, unverständlichen Benotungen von Richtern oder Missgunst zwischen Turnierreitern – es gibt noch viel mehr, was „Fairness“ in den Hintergrund rücken lässt. Ein wichtiger Grund für mich, nie wirklich aktiv in den Turniersport einsteigen zu wollen. Will ich mir und meinem Pferd das tatsächlich antun, frage ich mich. Man trainiert wochenlang, monatelang, und im Viereck passiert dann ein kleiner Fehler (egal ob Pferd oder Reiter) oder ein Richter hat einen schlechten Tag und schon ist die Benotung viel niedriger als erwartet und man stellt sich automatisch die Frage: Was habe ich schlechter gemacht als alle anderen? Außerdem fühle ich mich auch auf Abreiteplätzen nicht wohl, in jeder Ecke stehen Zuschauer, jeder Fehler, jede Bewegung wird misstrauisch beobachtet.weiterlesen...

Pinto, das gescheckte Indianerpferd

Nicht nur Indianderpferde nennt man Pinto, sondern es ist ein Sammelbegriff für alle gescheckten Pferde

Bunt gescheckte Indianerpferde mit Federn in der Mähne und Indianern ohne Sattel auf dem Rücken – das assoziieren die meisten mit dem Begriff „Pinto“. Doch dahinter verbirgt sich viel mehr, denn Pinto ist nur eine Sammelbezeichnung für gescheckte Pferde aller Rassen. Vom langhaarigen Pony über das sportliche Springpferd bis hin zum großen Kaltblut mit langen Kötenbehängen reicht der Begriff. Der Begriff leitet sich von den spanischen Wörtern „pinta“ und „pintado“ ab, was so viel heißt wie „Fleck“ beziehungsweise „bunt gefleckt“. Als Pinto bezeichnet man nun also alle Pferde, deren Fell von Geburt an eine deutliche Scheckung aufweist. Warum unbedingt von Geburt an? Die Fellfarbe, die ein Pferd bei der Geburt hat, muss es nicht unbedingt sein Leben lang behalten. Das typische Beispiel dafür sind Schimmel, das heißt weiße Pferde. Diese werden als Rappen, Braune oder manchmal sogar Füchse geboren, zumindest aber in einem dunkleren Haarkleid und werden erst im Laufe von einigen Jahren heller, ein Vorgang, der bis zu sieben Jahre dauern kann. Schecken dagegen werden schon als solche geboren, auch die weißen Stellen sind schon bei der Geburt weiß und müssen nicht erst ausschimmeln.weiterlesen...

Die Vorbereitungen zum ersten Turnier

Vor dem turnier ist es hektisch. Treffen Sie geplante Vorbereitungen anhand unserer Checkliste

Wenn nun tatsächlich das erste richtige Turnier ansteht, gibt es einige Vorbereitungen zu treffen. Am besten und übersichtlichsten ist es, sich eine Checkliste zu machen mit allen To Do’s um nicht en Überblick zu verlieren. 1. Anmeldung, Nennung Das Pferd muss als Turnierpferd eingetragen sein, wenn man bei einem Turnier startet, außerdem muss man sich und das Pferd natürlich auch anmelden. Die Turnierausschreibungen findet man normalerweise auf der Homepage des Reitstalles, bei dem sie ausgetragen werden, auf der offiziellen Seite des Landes-/ oder Bundesverbandes, manchmal auch direkt im Stall oder in Zeitschriften und Co. Dort finden sich auch alle Informationen wie und was zu nennen ist, was für eine Startgebühr zu entrichten ist und wann Nennschluss ist. Manchmal, so wie beim Turnier meiner Freundin, ist der Nennschluss auch erst am Abend vor dem Turnier, und man muss persönlich hinfahren und sich anmelden. Am Turniertag muss man natürlich zur Meldestelle vor Ort und sich erneut anmelden, beziehungsweise zeigen, dass man auch tatsächlich da ist, und sich seine Startnummer und –zeit abholen.weiterlesen...

Das erste Turnier - Was kommt auf mich zu?

Egal ob Reitertreffen oder Spaßturnier, die Saison ist in vollem Gange. Was Sie und Ihr Pferd erleben werden

Mittlerweile ist die Turniersaison in vollem Gange und viele, ob Amateur, Freizeitreiter oder Profi, starten in verschiedenen Sparten, ob beim Reitertreffen oder Spaßturnier nebenan oder einem nationalen oder gar internationalen Turnier. Hin und wieder denke ich mir auch, einmal oder vielleicht auch mehrmals auf ein Turnier zu fahren wäre schon ganz nett und lehrreich. Aber wenn ich dann zum Zusehen komme und die aufwendigen Vorbereitungen, den Zeit- und Geldaufwand sehe, bin ich doch froh, diesem Turnier-Virus (noch) zu entkommen. Erst letztes Wochenende war ich als Unterstützung und „Turniertrottel“ (das heißt, als Helfer) beim Turnier meiner Freundin dabei. Sie ist selbst eigentlich Freizeitreiterin, die nun doch etwas Turnierluft schnuppern möchte. Deshalb von mir hier einige wichtige Tipps und Ratschläge für das erste Turnier und generell für den ganzen Wirbel um die Wettbewerbe.weiterlesen...