Pinto, das gescheckte Indianerpferd

Nicht nur Indianderpferde nennt man Pinto, sondern es ist ein Sammelbegriff für alle gescheckten Pferde

Bunt gescheckte Indianerpferde mit Federn in der Mähne und Indianern ohne Sattel auf dem Rücken – das assoziieren die meisten mit dem Begriff „Pinto“. Doch dahinter verbirgt sich viel mehr, denn Pinto ist nur eine Sammelbezeichnung für gescheckte Pferde aller Rassen. Vom langhaarigen Pony über das sportliche Springpferd bis hin zum großen Kaltblut mit langen Kötenbehängen reicht der Begriff.Der Begriff leitet sich von den spanischen Wörtern „pinta“ und „pintado“ ab, was so viel heißt wie „Fleck“ beziehungsweise „bunt gefleckt“. Als Pinto bezeichnet man nun also alle Pferde, deren Fell von Geburt an eine deutliche Scheckung aufweist. Warum unbedingt von Geburt an? Die Fellfarbe, die ein Pferd bei der Geburt hat, muss es nicht unbedingt sein Leben lang behalten. Das typische Beispiel dafür sind Schimmel, das heißt weiße Pferde. Diese werden als Rappen, Braune oder manchmal sogar Füchse geboren, zumindest aber in einem dunkleren Haarkleid und werden erst im Laufe von einigen Jahren heller, ein Vorgang, der bis zu sieben Jahre dauern kann. Schecken dagegen werden schon als solche geboren, auch die weißen Stellen sind schon bei der Geburt weiß und müssen nicht erst ausschimmeln.weiterlesen...

Teil 2 - Checkliste fürs perfekte Turnier

Fortsetzung unserer Checkliste für die Vorbereitungen auf das erste Reitturnier

5. Vorbereitungen am TurniertagBald genug Schlafengehen am Tag vor der Prüfung! Nichts ist schlimmer als morgens übelgelaunt und unausgeschlafen in den Stall zu gehen, außerdem wird sich diese Laune auch auf das Pferd übertragen. Die Mähne kann man schon am Vortag einflechten, je nachdem wie gut sie über Nacht hält. Meistens nimmt das Einflechten oder auch Einnähen nämlich sehr viel Zeit in Anspruch, die man nicht unbedingt entbehrt, wenn das Turnier schon früh morgens beginnt. Wenn man doch erst am Morgen einflechtet, lohnt es sich, dies vorher schon geübt zu haben. Außerdem ist es hilfreich, die Familie oder gute Freunde dabei zu haben als Helfer oder „TT“, „Turniertrottel“, der einige Arbeit abnehmen kann und auch zur mentalen Unterstützung da ist. Ein gutes Frühstück sowohl für Pferd als auch für Reiter ist ebenso wichtig und natürlich das rechtzeitige Abfahren. Spätestens eineinhalb Stunden vor dem Prüfungsbeginn sollte man vor Ort sein, denn oft verschiebt sich die Prüfung auch ein Stück nach vorne. Eine Stunde Zeit sollte man auch im eigenen Stall einplanen zum Putzen, Vorbereiten und Verladen. Denn meist machen sich die Pferde genau in der Nacht vor dem Turnier besonders schmutzig, oder die Frisur hat sich doch noch gelöst, oder das Pferd weigert sich genau an diesem Tag, in den Hänger zu gehen.weiterlesen...

Die Vorbereitungen zum ersten Turnier

Vor dem turnier ist es hektisch. Treffen Sie geplante Vorbereitungen anhand unserer Checkliste

Wenn nun tatsächlich das erste richtige Turnier ansteht, gibt es einige Vorbereitungen zu treffen. Am besten und übersichtlichsten ist es, sich eine Checkliste zu machen mit allen To Do’s um nicht en Überblick zu verlieren.1. Anmeldung, NennungDas Pferd muss als Turnierpferd eingetragen sein, wenn man bei einem Turnier startet, außerdem muss man sich und das Pferd natürlich auch anmelden. Die Turnierausschreibungen findet man normalerweise auf der Homepage des Reitstalles, bei dem sie ausgetragen werden, auf der offiziellen Seite des Landes-/ oder Bundesverbandes, manchmal auch direkt im Stall oder in Zeitschriften und Co. Dort finden sich auch alle Informationen wie und was zu nennen ist, was für eine Startgebühr zu entrichten ist und wann Nennschluss ist. Manchmal, so wie beim Turnier meiner Freundin, ist der Nennschluss auch erst am Abend vor dem Turnier, und man muss persönlich hinfahren und sich anmelden. Am Turniertag muss man natürlich zur Meldestelle vor Ort und sich erneut anmelden, beziehungsweise zeigen, dass man auch tatsächlich da ist, und sich seine Startnummer und –zeit abholen.weiterlesen...

Das erste Turnier - Was kommt auf mich zu?

Egal ob Reitertreffen oder Spaßturnier, die Saison ist in vollem Gange. Was Sie und Ihr Pferd erleben werden

Mittlerweile ist die Turniersaison in vollem Gange und viele, ob Amateur, Freizeitreiter oder Profi, starten in verschiedenen Sparten, ob beim Reitertreffen oder Spaßturnier nebenan oder einem nationalen oder gar internationalen Turnier. Hin und wieder denke ich mir auch, einmal oder vielleicht auch mehrmals auf ein Turnier zu fahren wäre schon ganz nett und lehrreich. Aber wenn ich dann zum Zusehen komme und die aufwendigen Vorbereitungen, den Zeit- und Geldaufwand sehe, bin ich doch froh, diesem Turnier-Virus (noch) zu entkommen. Erst letztes Wochenende war ich als Unterstützung und „Turniertrottel“ (das heißt, als Helfer) beim Turnier meiner Freundin dabei. Sie ist selbst eigentlich Freizeitreiterin, die nun doch etwas Turnierluft schnuppern möchte. Deshalb von mir hier einige wichtige Tipps und Ratschläge für das erste Turnier und generell für den ganzen Wirbel um die Wettbewerbe.weiterlesen...

Das Pferd als Therapeut, die Gründe dafür

Mein Pferd ist mein Therapeut hört man oft von Pferdehaltern. Dafür gibt geistige und körperliche Gründe.

„Mein Pferd ist mein Therapeut“, diesen Satz höre ich ständig und gebe ihn auch selbst von mir. Dazu gibt es heutzutage auch schon einige Studien, die genau das beweisen, was wir Pferdeliebhaber schon lange wissen: Das Pferd ist ein wahrlich guter Therapeut.Gründe dafür gibt es genug, sowohl körperlich als auch geistig.Da ich mich selber mit Hippotherapie (Krankengymnastik auf dem Pferd) beschäftige, weiß ich natürlich, welche physiotherapeutischen Wirkungen das Pferd auf den Körper hat. Zuerst einmal ist man im Umgang mit dem Pferd ständig in Bewegung, sei es beim Putzen, Spaziergehen oder Reiten. Gerade nach einem langen Tag im Büro, den man hauptsächlich sitzend zugebracht hat, profitieren Glieder, Muskeln und Sehen von der Bewegung. Vor allem beim Reiten ist der ganze Körper in Bewegung, selbst wenn man nur „ein bisschen in der Gegend herumgaukeln“, denn das Pferd bewegt sich ja und sendet dabei dreidimensionale Schwingungen aus, welche auf den Reiter übergehen, der somit auch beim passiven Reiten in Bewegung ist und beim aktiven Reiten natürlich noch viel mehr.weiterlesen...