1. Home > 
  2. Blog

Mythos Hengst, Sind Hengste wirklich schwierig

Müssen Hengste wirklich schnell kastriert werden? Viele Besitzer schwören darauf, dass Hengste umgänglicher sind.

Es heißt doch immer, Hengst sind schwierig, müssen einzeln gehalten und am besten sofort kastriert werden. Allerdings stimmt das nicht so ganz. Viele Hengstbesitzer schwören darauf, dass ihre Hengste im Umgang viel einfacher zu handeln sind als Stuten oder Wallache. Der komplette Gegensatz, aber was stimmt nun? Zurück in die Wildnis In der freien Wildbahn leben die Youngster in Hengstherden, nachdem sie die Grundausbildung von ihren Eltern bekommen haben. Sie erziehen sich selber, erproben ihre Kräfte in Spielen und stellen erste Rangordnungen auf. weiterlesen...

Weihnachten mit Pferd - Wie wird gefeiert?

Pferde kennen keinen Unterschied zwischen Weihnachten und normalen Tagen, sie wollen versorgt und geritten werden.

Natürlich, Weihnachten ist vermutlich das schönste Fest im Jahr, da möchte man das auch mit seinen vierbeinigen Freunden feiern. Aber wie vertragen sich die Fluchttiere und der laute Weihnachtstrubel? Ich persönlich fahre am Weihnachtstag wie an jedem anderen Tag zum Pferd, reite und versorge es – vielleicht bekommt es ein paar Karotten mehr, weil ja Weihnachten ist – aber etwas Besonderes oder Außergewöhnliches unternehme ich kaum. Das Pferd weiß ja schließlich gar nicht, dass die Weihnachtszeit in vollem Gange ist, oder was Weihnachten überhaupt bedeutet. Es ist eine Erfindung der Menschen und deshalb denke ich, dass Pferden dieses Fest schnuppe ist, wenn nicht die weihnachtlich gestimmten Herrchen und Frauchen so viel Trallala darum machen würden.weiterlesen...

Bei Schnee, schlechtem Wetter heißt es kreativ sein beim Reiten

Schnee, Eis, Dunkelheit. Der Winter machte es uns und unserem Pferd nicht leicht, Kreativität ist gefragt.

Kreativ oder kreaTIEF im Winter? Um halb fünf ist es schon stockdunkel, das Zittern ist gar nicht mehr wegzudenken und dick in Jacken, Schals und Hauben gepackt sinkt die Lust, etwas mit dem Pferd zu machen, rapide. Viel gemütlicher ist es doch, daheim Tee zu trinken oder unter die Decke gekuschelt Filme zu sehen, Hauptsache es ist schön warm. Was soll man auch mit dem Pferd machen? Die Plätze sind unreitbar wegen Schnee, Eis oder Wasser, Ausreiten ist zu kalt und auch das Spazierengehen hat wegen schneidendem Wind oder einfach grundsätzlich wegen der Kälte seinen Reiz verloren. Und auch das Dressurtraining, für das man sich schlussendlich täglich ohne große Begeisterung entscheidet, wird mit der Zeit langweilig und eintönig. Dabei gibt es noch so vieles, das man gemeinsam mit dem Pferd machen kann, trotz Kälte, trotz Schnee und trotz Winterfaulheit. Pferde halten keinen Winterschlaf, und so gern wir Menschen das auch manchmal tun würden, gibt es doch das Pferd, das im Stall wartet.weiterlesen...

Wie finde ich den richtigen Stall für mein Pferd?

Pferdeställe sind individuell und einzigartig. Welcher Stall erfüllt genau Ihre Anforderungen?

Da dieses Thema immer recht aktuell ist, habe ich mir schon viele Gedanken über die Frage gemacht, welcher Stall nun alle meine Anforderungen erfüllt. Es gibt unzählige Pferdeställe, jeder auf seine Art individuell und einzigartig. Einige sind gut, andere weniger und manche sogar das Paradies für Pferd und Reiter. In diesem Artikel möchte ich darum einen kleinen Einblick darüber geben, welche Kriterien denn bei der Stallsuche hilfreich sein können oder notwendig für das Wohl der Pferde sind.weiterlesen...

Steigen ist für das Pferd die schwierigste und gefährlichste Lektion

Von den zirzensischen Übungen ist das Steigen für Ihr Pferd sicher die schwierigste Übung. Welche Gefahren gibt es?

Das Steigen ist wahrscheinlich die schwierigste und gefährlichste zirzensische Lektion. Es kann viel dabei schief gehen, das Pferd kann sich beispielsweise selbst verletzen oder einen Menschen treffen. Diese Lektion sollte man seinem Pferd nur lernen, wenn man sich auch im Klaren darüber ist, was das bedeutet. Beherrscht ein Pferd nämlich das Steigen, kann es diese Übung natürlich auch in anderen Situationen abrufen, wenn jemand aus Versehen ein ähnliches Handzeichen gibt oder in Schrecksituationen – obwohl es zuvor nie gestiegen ist. Auch das kann zu Verletzungen beider Seiten führen, deshalb ist es sehr wichtig dem Pferd klarzumachen, dass es diese Übung nur ausführen darf, wenn es wirklich dazu aufgefordert wird. weiterlesen...

Podest und Bergziege - Neue Kunststücke für Ihr Pferd

Diese Woche wieder neue Kunststücke für Ihr Pferd: Podest und Bergziege plus Anleitung zum Podest selber bauen

Um diese Übungen durchführen zu können, wird natürlich ein Podest benötigt, welches mehrere hundert Kilogramm Pferdemasse aushalten soll. Allerdings sind die meisten qualitativ hochwertigen Produkte nicht besonders günstig, weshalb eine Alternative auch das Selberbauen eines solchen Podestes ist. Dazu benötigt man nur einen alten Traktorreifen, eine Sperrholzplatte und Holzstreben. Mit den Holzstreben wird der Reifen innen stabilisiert und anschließend wird die rund ausgesägte Sperrholzplatte auf den Reifen geschraubt, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Sperrholzplatte auch viel Gewicht aushält und nicht bricht, wenn das Pferd sie belastet. Man kann die Platte auch mit einer Gummimatte, einem alten Teppich oder Kunstrasen bespannen um sie zu sichern.weiterlesen...

Können Pferde lachen? Nein, sie flehmen!

Wenn Pferde flehmen, sieht das aus, als ob Sie lachen. Lesen Sie wie Sie Ihr Pferd auf Kommando "Lachen" lassen

Können Pferde lachen? Normalerweise nicht, aber sie „flehmen“. Nur tun sie das nicht, wenn ihnen der Boxennachbar einen lustigen Witz zugesteckt hat, sondern wenn sie einen neuen, intensiven Geruch wahrnehmen. Hengste flehmen auch oft, wenn eine Stute in der Nähe rossig ist. Bei Pferden kann es auch Anzeichen für eine Kolik sein, gemeinsam mit Wälzen, Unruhe, Scharren und ständigem zum Bauch schnappen. Trotzdem sieht es recht witzig aus, wenn Hengste aufgeregt flehmen, denn dabei recken sie den Kopf in die Höhe, verdrehen die Augen ein bisschen und stülpen die Innenseite der Oberlippe nach außen, sodass die Zähne sichtbar werden. Da Pferde normalerweise nicht besonders oft flehmen, ist es, um ihnen das Kommando dennoch beizubringen notwendig, dieses hervorzurufen. Wie stellt man das an? Die erste Möglichkeit ist, das Pferd an der Nase zu kitzeln, bis es die Oberlippe ein Stück hochzieht. Das ist sofort zu loben und kann anschließend weiter ausgebaut werden, bis das Pferd schließlich flehmt.weiterlesen...

Kann man einem Pferd Sitz! beibringen? und andere Kunststücke

Lesen Sie, wie Sie Ihrem Pferd weitere Kunststücke beibringen. Sitzen, bzw. das Komano Sitz und Ja/Nein sagen

Sitz! Ja, nicht nur Hunde, sondern auch Pferde beherrschen dieses Kunststück, das sehr witzig anzusehen ist. Der kleine Unterschied ist nur, dass das zirzensische Kunststück „Sitzen“ für ein Pferd sehr viel schwerer als für einen Hund zu lernen ist. Denn die Position, die das Pferd beim Sitzen einnimmt, ist nur ein ganz kurzer Moment beim Hochstemmen vom Boden, wenn es gerade gelegen ist. Deshalb muss das Pferd natürlich das Liegen beherrschen, bevor man mit dem Sitzen beginnt. Außerdem sollten Kommandos wie „Ruhig“ dem Pferd bekannt sein, und wie bei allen Kunststücken braucht man auch eine gute Vertrauensbasis zwischen Pferd und Reiter. Wie bei so vielen zirzensischen Übungen gibt es mehrere Herangehensweisen um das Sitzen zu erlernen. Es kommt immer auf die Reaktion des Pferdes an und wenn der Reiter schon die vorigen Übungen, das Kompliment, Knien und Liegen mit dem Pferd erarbeitet hat, sollte er mittlerweile wissen, wie das Pferd reagieren wird.weiterlesen...

Knien und Liegen für das Pferd, eine Anleitung

Lernen sie Ihrem Pferd das Liegen über den Umweg des Kniens mit Hilfe unseres Leitfadens

In Pferdezeitschriften und generell auf Fotos sieht es wunderschön aus, wenn ein Pferd vertrauensvoll neben seiner Bezugsperson liegt, oder sich der Reiter sogar an den Rücken lehnen oder mit dem Pferd kuscheln kann. Aber der Weg bis es soweit ist, ist nicht leicht und erfordert jede Menge Geduld und natürlich sehr viel Vertrauen. Ein Pferd wird sich nur hinlegen, wenn es sich wohlfühlt und seinem Reiter bedingungslos vertraut. Nur so ist es auch ungefährlich, denn fühlt sich das Pferd nicht wohl, kann es leicht panisch aufspringen und dabei sich selbst oder den Reiter verletzen.weiterlesen...

Das Kompliment - Wie erarbeite ich diese Übung mit meinem Pferd

Lesen Sie, wie sie diese zirzensische Übung ohne Quälerei einfach mit Ihrem Pferd lernen können.

Es ist die wohl bekannteste zirzensische Übung und Grundlage vieler Lektionen auf dem Boden. Dabei stützt sich das Pferd auf dem Karpalgelenk eines Vorderbeines ab, das andere Vorderbein bleibt nach vorne ausgestreckt. Man nennt es oft auch Verbeugung oder Knicks und es kann auch unter dem Sattel ausgeführt werden. Eine wichtige Voraussetzung für das Kompliment ist, dass das Pferd das Rückwärtsrichten auf Kommando beherrscht. Es gibt zwei Varianten das Kompliment zu Erarbeiten. Die einfachste ist mithilfe von Leckerlis. Allerdings stelle ich mir dabei die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn das Pferd verschiedene Kunststücke nur macht, weil es genau weiß, dass es mit Leckerlis belohnt wird. Viel wichtiger ist es doch, dass das Pferd es macht, weil es ihm Spaß bereitet und weil es dem Reiter als Leittier folgt.weiterlesen...

Kunststücke für Pferde - Vom Sitzen bis zum Steigen

Nicht nur für Zirkuspferde - Lernen Sie Ihrem Pferd einige Kunststücke wie das Kompliment, das Knien und das Lachen

Früher waren es nur die Zirkuspferde, welche Kunststücke wie das Kompliment auf Kommando ausführten – heute lernen viele Pferdebesitzer ihren Lieblingen solche Kunststückchen. Es gibt viele verschiedenen Übungen, die sich in zwei Sparten einteilen lassen: Zirzensik und Zirkuslektionen. Unter Zirzensik versteht man Übungen oder Kunststücke, die sich im natürlichen Bewegungsablauf der Pferde finden. Sie haben eine gymnastizierende Wirkung und steigern das Körperbewusstsein und die Koordinationsfähigkeit des Pferdes. Zirkuslektionen dagegen haben keinen gymnastizierenden oder erzieherischen Nutzen, sie machen „einfach nur Spaß“ und sind besonders für Zuschauer lustig zum Ansehen. Zu den unterhaltsamen Zirkuslektionen gehören zum Beispiel das Rechnen oder Ausziehen einer Jacke.weiterlesen...

Überblick und Fazit zu unserer Einstreuarten-Reihe

Lesen Sie den letzten Teil unserer Artikel-Reihe Einstreu für Pferde mit einem Überblick und einem Fazit

Als Pferdebesitzer steht man vor einer Unmenge an Möglichkeiten und der Frage, welche Einstreu nun die Richtige für das eigene Pferd ist. Die vielen Anbieter mit ihren Premium-Packungen oder Sonderpreisen machen es uns auch nicht gerade leichter. Im Grunde muss jeder selbst entscheiden, mit welchen Nachteilen man am besten leben kann und ob der Preise eine größere Rolle spielt oder doch eher der Geruch. Und ich kann nur wiederholen: Selbst die beste Einstreu bringt nichts, wenn nicht ordentlich gemistet wird! Hier noch einmal ein kurzer Überblick über die von mir erwähnten Einstreuarten, wobei es natürlich noch viel mehr gibt. Stroh + wichtige Rauhfutterquelle + Beschäftigung + leichte Entsorgung +/- billig, Preis wegen der großen Mengen allerdings hoch - viel anfallender Mist - viel Arbeit beim Misten - Staub - überfressenweiterlesen...