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Das Kompliment - Wie erarbeite ich diese Übung mit meinem Pferd

Lesen Sie, wie sie diese zirzensische Übung ohne Quälerei einfach mit Ihrem Pferd lernen können.

Es ist die wohl bekannteste zirzensische Übung und Grundlage vieler Lektionen auf dem Boden. Dabei stützt sich das Pferd auf dem Karpalgelenk eines Vorderbeines ab, das andere Vorderbein bleibt nach vorne ausgestreckt. Man nennt es oft auch Verbeugung oder Knicks und es kann auch unter dem Sattel ausgeführt werden. Eine wichtige Voraussetzung für das Kompliment ist, dass das Pferd das Rückwärtsrichten auf Kommando beherrscht. Es gibt zwei Varianten das Kompliment zu Erarbeiten. Die einfachste ist mithilfe von Leckerlis. Allerdings stelle ich mir dabei die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn das Pferd verschiedene Kunststücke nur macht, weil es genau weiß, dass es mit Leckerlis belohnt wird. Viel wichtiger ist es doch, dass das Pferd es macht, weil es ihm Spaß bereitet und weil es dem Reiter als Leittier folgt.weiterlesen...

Kunststücke für Pferde - Vom Sitzen bis zum Steigen

Nicht nur für Zirkuspferde - Lernen Sie Ihrem Pferd einige Kunststücke wie das Kompliment, das Knien und das Lachen

Früher waren es nur die Zirkuspferde, welche Kunststücke wie das Kompliment auf Kommando ausführten – heute lernen viele Pferdebesitzer ihren Lieblingen solche Kunststückchen. Es gibt viele verschiedenen Übungen, die sich in zwei Sparten einteilen lassen: Zirzensik und Zirkuslektionen. Unter Zirzensik versteht man Übungen oder Kunststücke, die sich im natürlichen Bewegungsablauf der Pferde finden. Sie haben eine gymnastizierende Wirkung und steigern das Körperbewusstsein und die Koordinationsfähigkeit des Pferdes. Zirkuslektionen dagegen haben keinen gymnastizierenden oder erzieherischen Nutzen, sie machen „einfach nur Spaß“ und sind besonders für Zuschauer lustig zum Ansehen. Zu den unterhaltsamen Zirkuslektionen gehören zum Beispiel das Rechnen oder Ausziehen einer Jacke.weiterlesen...

Pferde: Beschäftigung gegen Langeweile in der Box

Wenn Pferde nicht raus können, kommt schnell Langeweile auf. Lesen Sie, wie Sie Ihr Pferd beschäftigen können

Beschäftigung für Pferde
Pferde sind Lauftiere, Bewegung ist für sie das A und O. Doch nicht immer, besonders jetzt in den kalten Jahreszeiten, sind die Voraussetzungen für einen langen Koppelgang gegeben. Stehen die Pferde dann 24 Stunden in ihrer kleinen Box, tritt schnell Langeweile auf, die auch zu Verhaltensauffälligkeiten führen kann. Nur einige dieser Unarten sind: Weben: Dabei pendelt das Pferd mit Kopf und Hals hin und her und verlagert zusätzlich das Gewicht von einem Vorderbein auf das andere. Bei Knochen und Sehnen können durch die dauerhafte Belastung schwere Schäden entstehen. weiterlesen...

Überblick und Fazit zu unserer Einstreuarten-Reihe

Lesen Sie den letzten Teil unserer Artikel-Reihe Einstreu für Pferde mit einem Überblick und einem Fazit

Als Pferdebesitzer steht man vor einer Unmenge an Möglichkeiten und der Frage, welche Einstreu nun die Richtige für das eigene Pferd ist. Die vielen Anbieter mit ihren Premium-Packungen oder Sonderpreisen machen es uns auch nicht gerade leichter. Im Grunde muss jeder selbst entscheiden, mit welchen Nachteilen man am besten leben kann und ob der Preise eine größere Rolle spielt oder doch eher der Geruch. Und ich kann nur wiederholen: Selbst die beste Einstreu bringt nichts, wenn nicht ordentlich gemistet wird! Hier noch einmal ein kurzer Überblick über die von mir erwähnten Einstreuarten, wobei es natürlich noch viel mehr gibt. Stroh + wichtige Rauhfutterquelle + Beschäftigung + leichte Entsorgung +/- billig, Preis wegen der großen Mengen allerdings hoch - viel anfallender Mist - viel Arbeit beim Misten - Staub - überfressenweiterlesen...

Dritter Teil unserer Einstreuarten Serie - Strohhäcksel

Lesen Sie im dritten Teil unserer Serie weiter Alternativen für Einstreu von Strohhäcksel bis Hanfeinstreu

Eine gute Alternative zur Einstreu aus Holzspänen sind Strohhäcksel. Strohhäcksel werden aus Stroh hergestellt, allerdings sind sie anders als Stroh entstaubt und deshalb auch für Allergiker zu empfehlen. Die hohen Preise, die bei Säge- oder Hobelspänen anfallen, sind bei Strohhäckseln kein Problem, da Stroh billiger ist. Man benötigt aber bei weitem nicht so viel Einstreu wie bei Stroh, weshalb Strohhäcksel eine gute, billige Mischung der zuvor erwähnten Einstreuarten sind. Außerdem sind Strohhäcksel leicht kompostierbar und für Stallbetreiber eine optimale, billige und leicht entsorgbare Variante. Seit einem halben Jahr steht meine Reitbeteiligung nun auf Strohhäckseln und ich kann nicht besonders viele Unterschiede zu den zuvor verwendeten Spänen feststellen. Die Einstreu nimmt den Urin sehr gut auf und das Misten ist sehr schnell erledigt, schneller und einfacher als bei allen anderen Einstreuarten, die ich bisher kennen gelernt habe, allerdings rieche ich manchmal schon beim Betreten der Box die von Urin getränkten Stellen, was für mein Pferd gewiss ebenfalls nicht angenehm ist. Wenn man die dreckigen Stellen ordentlich und regelmäßig entfernt, ist das aber sicher kein Problem.weiterlesen...

Neben Stroh eigenen sich Späne als einstreu für den Stall

Späne werden anders als Stroh in die Pferdebox eingebracht und sind auch einfach zu verarbeiten

Neben Stroh gibt es natürlich auch noch eine Vielzahl anderer Einstreuarten, die man allerdings ganz anders einstreut als Stroh. Für die Grundeinstreu werden meist mehrere Ballen benötigt, mit denen der Boden je nach Bedarf (bei Gummimatten als Unterlage reicht eine dünne Schicht, sonst sind mindestens 20 cm Höhe optimal) eingestreut wird. Zum Misten entfernt man die schmutzige Streu und die Pferdeäpfel, je nach Art der Einstreu sollte man den gesamten Boxeninhalt einmal in der Woche oder nur einmal im Monat entfernen, manchmal reicht es sogar noch seltener. Leinstroh oder Flachsstroh Eine davon ist Leinstroh, oder auch Flachsstroh. Wie der Name schon sagt besteht es aus kleingehäckselten Flachsstängeln und entsteht bei der Herstellung von Leinöl als Nebenprodukt. Leinstroh ist besonders für Allergiker oder empfindliche Pferde geeignet, denn es ist besonders staubfrei. Auch Pferdebesitzer, deren Pferde das ganze Stroh über Nacht auffressen, werden Leinstroh lieben, denn darin sind Bitterstoffe enthalten, weshalb sich kein Pferd den Bauch damit vollschlägt. Außerdem ist die Saugfähigkeit sehr viel höher als bei Stroh, Leinstroh nimmt etwa das Fünffache seines Eigengewichts auf und dennoch bleibt die Oberfläche trocken. Natürlich gilt auch hier wieder, dass regelmäßiges Misten Pflicht ist. Allerdings ist das Misten viel einfacher, die Pferdeäpfel und das nasse Leinstroh kann sehr gut von der sauberen Einstreu getrennt werden, wodurch man auch den Geldbeutel schont, denn pro Woche benötigt man maximal zwei neue Ballen. Wie Strohmehl wird auch Leinstroh zusammengepresst in Ballen transportiert, allerdings ist Leinstroh viel weicher und sehr gelenkschonend.weiterlesen...

Stroh, der Klassiker als Einstreu kann vom Pferd auch gefressen werden

Zu den bewährten Klassikern der Einstreuarten zählt sicher Stroh. Dessen großer Vorteil ist es, dass Pferde es auch fressen können.

Da ich zuvor schon erklärt habe, welche Grundvoraussetzungen eine gute Pferdeeinstreu braucht, möchte ich nun einige Einstreuarten aufzählen. Der Klassiker unter den Einstreumöglichkeiten ist Stroh. Es hat unzählige Vorteile, der wichtigste ist aber, dass die Pferde Stroh fressen können. Das Kauen entspannt, vermindert Stress und beugt Langeweile vor, weshalb einige Verhaltensprobleme wie Koppen bei Pferden, die auf Stroh stehen, kaum vorkommen. Andererseits bedeutet das auch, dass für besonders verfressene Pferde Stroh als Einstreu nicht sehr gut geeignet ist, da diese sich am Stroh überfressen könnten. Es dient zwar neben Heu als wichtige Raufutterquelle, ist aber viel schwerer verdaulich, weshalb pro 100 kg Körpergewicht maximal 0,8 kg Stroh zu empfehlen ist. Ist die Box des Pferdes also jeden Morgen um einiges leerer und nimmt besagtes Pferd kontinuierlich zu, sollte man vielleicht auf eine andere Einstreu zurückgreifen.weiterlesen...

Oft unterschätzt: die Einstreu beim Pferd - Lesen Sie warum!

Viele unterschätzen die Einstreu bzw. den Wechsel derselben. Lesen Sie unsere Tipps für die Gesundheit Ihres Pferds

Nehmen wir als Beispiel uns Menschen: Möchten wir in einem dreckigen, nach unseren eigenen Exkrementen stinkenden Bett schlafen? Oder unseren Liegeplatz mit Insekten oder Parasiten teilen? Ich denke, niemand will das. Auch unsere Pferde wollen das nicht. Deshalb ist die Einstreu der Box sehr wichtig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Schlafplatz des Pferdes zu gestalten, sei es mit Stroh, Sägespäne, Strohpellets oder –mehl, oder Einstreu aus Hanf oder Weichholz, es gibt unzählige verschiedene Varianten mit ihren Vorzügen und Nachteilen. Es gibt allerdings einige Grundvoraussetzungen, welche die Pferdestreu und der Umgang mit ihr erfüllen sollten. Regelmäßige Reinigung ist wichtig Regelmäßiges und ordentliches Misten! Ich spreche diesen Punkt als allererstes an, weil das ein großes Problem ist, sowohl in dem Stall, in dem mein Pferd steht, als auch in anderen Ställen. Meist ist das Ausmisten zwar in der Stallmiete inklusive, aber ich erlebe es ziemlich oft, dass Stallarbeiter schlampig arbeiten oder nur die Hälfte des Mistes wegmachen. Deshalb finde ich es besonders ärgerlich, wenn ich am Abend in den Stall komme und die Box bereits aus der Ferne stinkt. Das ist äußerst ärgerlich, weil mein Pferd besonders im Winter dann den ganzen Tag in diesem Gestank und seinem eigenen Mist steht und das auch für die Gesundheit absolut schädlich ist! Letzten Winter zeigte er wegen der Nachlässigkeit der Stallarbeiter schon Anzeichen von Mauke, weshalb ich selbst seine Box abends ausmistete und dies noch immer tue, damit er nachts nicht darin schlafen musste. Steht der Huf nämlich lange Zeit in der feuchten Einstreu, bildet sich Mauke oder Strahlfäule und das muss einfach nicht sein.weiterlesen...

Lipizzaner - Die edlen Barockpferde

Nachdem die anderen Farben weggezüchtet wurden ist weiß das Markenzeichen der Lipizzaner

Ursprünglich gab es sie in allen Farben, doch nach und nach wurden die Farben weggezüchtet und heute ist das weiße Fell das Markenzeichen der Lipizzaner. Als Fohlen schwarz geboren, werden sie erst im Laufe der Zeit immer heller, meistens sind die meisten Tiere erst mit sieben bis zehn Jahren völlig weiß. Hin und wieder gibt es allerdings noch Braune oder Rappen, die oft auch als Glücksbringer gelten, besonders in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Es ist ein faszinierender Anblick, eine Lipizzanerherde zu sehen, besonders wenn es Stuten mit ihren Fohlen sind. Dieses Gemisch aus Schimmeln, Rappfohlen und den langsam ausschimmelnden „Halbwüchsigen“ einmal gesehen zu haben ist für jeden Fan der Barockpferde ein Muss. Gezüchtet werden die Lipizzaner hauptsächlich in einigen wenigen großen Gestüten in Europa, darunter Lipica in Slowenien, Piber in Österreich, Topolcianky in der Slowakei oder dem in Ungarn gelegenen Gestüt Szilvasvarad.weiterlesen...

Shetlandponys, die kleinen aber sehr starken Pferde

Sie gehören zu den kleinsten Ponys der Welt, aber auch zu den stärksten. Was sollten Sie sonst noch wissen...

Sie gehören zu den kleinsten Ponys der Welt (ca. 1 m) und doch gleichzeitig auch zu den stärksten, denn bei gutem Training können sie sogar das Doppelte ihres Körpergewichts ziehen. Durch ihr freundliches Wesen sind sie die idealen Kinderponys, aber auch wenn sie klein sind, darf man sie nicht unterschätzen… Die Shetlandponys stammen, wie der Name schon sagt, von den Shetland-Inseln in Großbritannien. Sie haben sich dort an das raue Klima angepasst und sind auch aus diesem Grund klein, stämmig und mit dichtem Fell ausgestattet. Charakteristisch sind neben der dichten Mähne auch die kurzen Beine und die großen, treuen Augen. Für ihre Größe sind sie außerordentlich stark, so können sie in der Regel Reiter mit bis zu 60 kg tragen, wobei das je nach Pony variiert. Bedeutsam sind nicht nur Größe und Gewicht des Reiters, sondern auch die Größe des Shettys und natürlich dessen Zustand, ob dick, dünn, untrainiert oder trainiert.weiterlesen...

Versteht mich mein Pferd - Kommunikation mit Pferden

Kann ich mit meinem Pferd sprechen, bzw. wie muss ich mich verhalten, damit es mich versteht?

Als Kind hatte ich immer den Traum, mich mit Pferden wie Menschen unterhalten zu können. Ich dachte, ich wäre etwas ganze Besonderes, so niemand so etwas kann. Und trotzdem gibt es sie, die Pferdeflüsterer. Zu diesem Thema habe ich bereits im Jänner einen hilfreichen Artikel „Dem Pferd was flüstern“ verfasst. Heute weiß ich, dass mein Pferd mich nicht versteht. Zwar denke ich oft, dass er mich versteht und mir zuhört, mich unterstützt und tröstet. Doch im Grunde können Pferde die Sprache der Menschen nicht verstehen. Was sie allerdings können, ist, die verschiedenen Laute voneinander zu unterscheiden, wie Hunde und andere Tiere. Deshalb kann man Pferde auch mit Stimmkommandos wie „Halt“, „Nein“ oder „Galopp“ führen. Besonders die Betonung und Stimmlage ist dabei wichtig. Da habe ich schon in der Reitschule gemerkt. Bei Stunden an der Longe sagte die Reitlehrerin immer „Scheeritt“ oder „und Schriitt“ in einem ruhigen, tiefen Ton, „Haalt“ war noch eine Oktave tiefer, während „Terab“/ „Trab Trab“ oder „Gaalopp“ flott und mit heller Stimme gesagt wurde.weiterlesen...

Belohnung für Pferde durch Leckerlis oder lobende Worte

Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Gesundheit des Pferds ob Sie Leckerlis füttern

Für mich war das nie ein Thema, ich hatte immer einige Leckerlis in den Taschen und verfütterte die in Massen an die Pferde. Ob als Belohnung oder einfach nur „weil sie so süß schaut“ oder „weil er ja mein Lieblingspferd ist“ war mir egal. Bei den Schulpferden war das normal, das tat jeder. Kein Wunder, dass die Pferde in meinem alten Reitstall oft dicke Bäuche hatten oder nur mehr auf die Leckereien gierten. Als ich dann auf eine Reitbeteiligung umstieg, änderte sich das rapide. Warum? Ich war nun öfter im Stall, und wenn ich weiter so fleißig die Leckerlis verteilt hätte, hätte sich bald gähnende Leere in meiner Geldtasche breitgemacht. So stieg ich langsam von Leckerlis auf lobende Worte, das Abklopfen oder mit den Fingerkuppen Abstreichen des Halses oder der Stirn und Belohnung von bravem Arbeiten durch Pausen oder Beenden der Arbeit. Heute weiß ich, wie man richtig lobt, und besuche ich ab und zu die Schulpferde, erschrecke ich mich häufig darüber, wie ziellos dort mit Leckerlis herumgeworfen wird. Diese Pferde sind das gewohnt, und kommt dann statt eines Leckerlis einmal eine lobende Stimme, nehmen sie das gar nicht mehr als Lob wahr. Es gibt aber neben Leckereien genug andere Arten, das Pferd zu belohnen oder ihm einfach etwas Gutes zu tun:weiterlesen...