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Sind Hunde im Pferdestall erlaubt bzw. erwünscht?

Viele Pferdebesitzer haben auch Hunde und nehmen diese mit in den Stall. Gibt das Probleme und wie ist die Lösung?

In jedem Reitstall gibt es Reiter, die nicht nur Pferde- sondern auch Hundebesitzer sind. Bei einigen Reitern stellen sich nach diesem Satz gewiss die Nackenhaare auf, oder Hundeliebhaber runzeln besorgt die Stirn – Pferd und Hund, verträgt sich diese Kombination? Hunde im Pferdestall? Hunde, die schnell laufen, unter Pferdebeinen herumwuseln, laut kläffen und die Pferde aufschrecken? Hunde, die von Pferdehufen erwischt werden können? Grundsätzlich sind Hunde in allen Reitställen erlaubt, es sei denn, es hängen Hinweisschilder, welche das Gegenteil verkünden. Rüden sind jedoch oftmals an die Leine zu nehmen, auch junge Hunde werden manchmal nicht geduldet, wenn es ihnen an Gehorsamkeit oder Geduld und Ruhe mangeln. Und das zu Recht! Unruhe Hunde können die sensiblen Pferde aufwühlen, die schnell in Panik geraten, oder sie sorgen für unnötigen Stress und Hektik bei Mensch, Pferd und Hund. Deshalb ist es für alle Beteiligten, auch für sie selber, am besten, junge Hunde zu Hause zu lassen, bis sie „reif“ für den Pferdestall sind.weiterlesen...

Die gefürchtete Pferdekolik - Was hilft dagegen?

Eine Krankheit, die nicht nur Schmerzen verursacht, sondern auch tödlich für Ihr Pferd ausgehen kann. Rasche Abhilfe gegen eine auftretende Pferdekolik.

Pferdekolik was tun?
Koliken sind gefürchtet bei allen Pferdekundigen, denn diese Krankheiten verursachen dem Pferd nicht nur heftige Schmerzen, sondern können auch tödlich ausgehen. Fast alle Pferde bekommen mindestens einmal in ihrem Leben eine Kolik, manche auch sehr häufig. Deshalb ist es für Pferdebesitzer sehr wichtig, alles über diese Krankheit zu erfahren. Unter einer Kolik versteht man grundsätzlich keine einzelne Krankheit, es ist ein Sammelbegriff für Symptome, die auf mehrere Krankheiten des Magen- und Darmtraktes hinweisen. weiterlesen...

Ist ein Kaltblut Pferd besser als ein Warmblut?

Vollblutpferd, Kaltblutpferd, Warmblutpferd. Was ist besser und wo liegen überhaupt die Unterschiede?

Jeder kennt die Begriffe Warmblut, Kaltblut und Vollblut – doch was sie bedeuten, wissen viele oft nicht. Neulich wurde ich doch tatsächlich gefragt, ob Pferde tatsächlich eine unterschiedliche Blut- oder Körpertemperatur haben! Damit so etwas nicht häufiger passiert, hier eine Erläuterung, was damit tatsächlich gemeint ist: Um diesem Mythos vorzubeugen: Die Körpertemperatur aller Pferde liebt bei ungefähr 38 Grad Celsius. Mit den drei Bezeichnungen meint man daher nicht die Temperatur, sondern das Temperament und gemeinsame äußerliche Merkmale. Pauschal und natürlich voll von Vorurteilen sagt man oft, dass Kaltblüter von ruhigem Gemüt sind, während Warmblüter die typischen Reitpferde und Vollblüter sehr temperamentvoll und feurig sind. Beim näheren Hinsehen stellt man jedoch fest, dass diese Aussage nur grob stimmt. weiterlesen...

Mythos Hengst, Sind Hengste wirklich schwierig

Müssen Hengste wirklich schnell kastriert werden? Viele Besitzer schwören darauf, dass Hengste umgänglicher sind.

Es heißt doch immer, Hengst sind schwierig, müssen einzeln gehalten und am besten sofort kastriert werden. Allerdings stimmt das nicht so ganz. Viele Hengstbesitzer schwören darauf, dass ihre Hengste im Umgang viel einfacher zu handeln sind als Stuten oder Wallache. Der komplette Gegensatz, aber was stimmt nun? Zurück in die Wildnis In der freien Wildbahn leben die Youngster in Hengstherden, nachdem sie die Grundausbildung von ihren Eltern bekommen haben. Sie erziehen sich selber, erproben ihre Kräfte in Spielen und stellen erste Rangordnungen auf. weiterlesen...

Weihnachten mit Pferd - Wie wird gefeiert?

Pferde kennen keinen Unterschied zwischen Weihnachten und normalen Tagen, sie wollen versorgt und geritten werden.

Natürlich, Weihnachten ist vermutlich das schönste Fest im Jahr, da möchte man das auch mit seinen vierbeinigen Freunden feiern. Aber wie vertragen sich die Fluchttiere und der laute Weihnachtstrubel? Ich persönlich fahre am Weihnachtstag wie an jedem anderen Tag zum Pferd, reite und versorge es – vielleicht bekommt es ein paar Karotten mehr, weil ja Weihnachten ist – aber etwas Besonderes oder Außergewöhnliches unternehme ich kaum. Das Pferd weiß ja schließlich gar nicht, dass die Weihnachtszeit in vollem Gange ist, oder was Weihnachten überhaupt bedeutet. Es ist eine Erfindung der Menschen und deshalb denke ich, dass Pferden dieses Fest schnuppe ist, wenn nicht die weihnachtlich gestimmten Herrchen und Frauchen so viel Trallala darum machen würden.weiterlesen...

Bei Schnee, schlechtem Wetter heißt es kreativ sein beim Reiten

Schnee, Eis, Dunkelheit. Der Winter machte es uns und unserem Pferd nicht leicht, Kreativität ist gefragt.

Kreativ oder kreaTIEF im Winter? Um halb fünf ist es schon stockdunkel, das Zittern ist gar nicht mehr wegzudenken und dick in Jacken, Schals und Hauben gepackt sinkt die Lust, etwas mit dem Pferd zu machen, rapide. Viel gemütlicher ist es doch, daheim Tee zu trinken oder unter die Decke gekuschelt Filme zu sehen, Hauptsache es ist schön warm. Was soll man auch mit dem Pferd machen? Die Plätze sind unreitbar wegen Schnee, Eis oder Wasser, Ausreiten ist zu kalt und auch das Spazierengehen hat wegen schneidendem Wind oder einfach grundsätzlich wegen der Kälte seinen Reiz verloren. Und auch das Dressurtraining, für das man sich schlussendlich täglich ohne große Begeisterung entscheidet, wird mit der Zeit langweilig und eintönig. Dabei gibt es noch so vieles, das man gemeinsam mit dem Pferd machen kann, trotz Kälte, trotz Schnee und trotz Winterfaulheit. Pferde halten keinen Winterschlaf, und so gern wir Menschen das auch manchmal tun würden, gibt es doch das Pferd, das im Stall wartet.weiterlesen...

Wie finde ich den richtigen Stall für mein Pferd?

Pferdeställe sind individuell und einzigartig. Welcher Stall erfüllt genau Ihre Anforderungen?

Da dieses Thema immer recht aktuell ist, habe ich mir schon viele Gedanken über die Frage gemacht, welcher Stall nun alle meine Anforderungen erfüllt. Es gibt unzählige Pferdeställe, jeder auf seine Art individuell und einzigartig. Einige sind gut, andere weniger und manche sogar das Paradies für Pferd und Reiter. In diesem Artikel möchte ich darum einen kleinen Einblick darüber geben, welche Kriterien denn bei der Stallsuche hilfreich sein können oder notwendig für das Wohl der Pferde sind.weiterlesen...

Steigen ist für das Pferd die schwierigste und gefährlichste Lektion

Von den zirzensischen Übungen ist das Steigen für Ihr Pferd sicher die schwierigste Übung. Welche Gefahren gibt es?

Das Steigen ist wahrscheinlich die schwierigste und gefährlichste zirzensische Lektion. Es kann viel dabei schief gehen, das Pferd kann sich beispielsweise selbst verletzen oder einen Menschen treffen. Diese Lektion sollte man seinem Pferd nur lernen, wenn man sich auch im Klaren darüber ist, was das bedeutet. Beherrscht ein Pferd nämlich das Steigen, kann es diese Übung natürlich auch in anderen Situationen abrufen, wenn jemand aus Versehen ein ähnliches Handzeichen gibt oder in Schrecksituationen – obwohl es zuvor nie gestiegen ist. Auch das kann zu Verletzungen beider Seiten führen, deshalb ist es sehr wichtig dem Pferd klarzumachen, dass es diese Übung nur ausführen darf, wenn es wirklich dazu aufgefordert wird. weiterlesen...

Podest und Bergziege - Neue Kunststücke für Ihr Pferd

Diese Woche wieder neue Kunststücke für Ihr Pferd: Podest und Bergziege plus Anleitung zum Podest selber bauen

Um diese Übungen durchführen zu können, wird natürlich ein Podest benötigt, welches mehrere hundert Kilogramm Pferdemasse aushalten soll. Allerdings sind die meisten qualitativ hochwertigen Produkte nicht besonders günstig, weshalb eine Alternative auch das Selberbauen eines solchen Podestes ist. Dazu benötigt man nur einen alten Traktorreifen, eine Sperrholzplatte und Holzstreben. Mit den Holzstreben wird der Reifen innen stabilisiert und anschließend wird die rund ausgesägte Sperrholzplatte auf den Reifen geschraubt, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Sperrholzplatte auch viel Gewicht aushält und nicht bricht, wenn das Pferd sie belastet. Man kann die Platte auch mit einer Gummimatte, einem alten Teppich oder Kunstrasen bespannen um sie zu sichern.weiterlesen...

Können Pferde lachen? Nein, sie flehmen!

Wenn Pferde flehmen, sieht das aus, als ob Sie lachen. Lesen Sie wie Sie Ihr Pferd auf Kommando "Lachen" lassen

Können Pferde lachen? Normalerweise nicht, aber sie „flehmen“. Nur tun sie das nicht, wenn ihnen der Boxennachbar einen lustigen Witz zugesteckt hat, sondern wenn sie einen neuen, intensiven Geruch wahrnehmen. Hengste flehmen auch oft, wenn eine Stute in der Nähe rossig ist. Bei Pferden kann es auch Anzeichen für eine Kolik sein, gemeinsam mit Wälzen, Unruhe, Scharren und ständigem zum Bauch schnappen. Trotzdem sieht es recht witzig aus, wenn Hengste aufgeregt flehmen, denn dabei recken sie den Kopf in die Höhe, verdrehen die Augen ein bisschen und stülpen die Innenseite der Oberlippe nach außen, sodass die Zähne sichtbar werden. Da Pferde normalerweise nicht besonders oft flehmen, ist es, um ihnen das Kommando dennoch beizubringen notwendig, dieses hervorzurufen. Wie stellt man das an? Die erste Möglichkeit ist, das Pferd an der Nase zu kitzeln, bis es die Oberlippe ein Stück hochzieht. Das ist sofort zu loben und kann anschließend weiter ausgebaut werden, bis das Pferd schließlich flehmt.weiterlesen...

Kann man einem Pferd Sitz! beibringen? und andere Kunststücke

Lesen Sie, wie Sie Ihrem Pferd weitere Kunststücke beibringen. Sitzen, bzw. das Komano Sitz und Ja/Nein sagen

Sitz! Ja, nicht nur Hunde, sondern auch Pferde beherrschen dieses Kunststück, das sehr witzig anzusehen ist. Der kleine Unterschied ist nur, dass das zirzensische Kunststück „Sitzen“ für ein Pferd sehr viel schwerer als für einen Hund zu lernen ist. Denn die Position, die das Pferd beim Sitzen einnimmt, ist nur ein ganz kurzer Moment beim Hochstemmen vom Boden, wenn es gerade gelegen ist. Deshalb muss das Pferd natürlich das Liegen beherrschen, bevor man mit dem Sitzen beginnt. Außerdem sollten Kommandos wie „Ruhig“ dem Pferd bekannt sein, und wie bei allen Kunststücken braucht man auch eine gute Vertrauensbasis zwischen Pferd und Reiter. Wie bei so vielen zirzensischen Übungen gibt es mehrere Herangehensweisen um das Sitzen zu erlernen. Es kommt immer auf die Reaktion des Pferdes an und wenn der Reiter schon die vorigen Übungen, das Kompliment, Knien und Liegen mit dem Pferd erarbeitet hat, sollte er mittlerweile wissen, wie das Pferd reagieren wird.weiterlesen...

Knien und Liegen für das Pferd, eine Anleitung

Lernen sie Ihrem Pferd das Liegen über den Umweg des Kniens mit Hilfe unseres Leitfadens

In Pferdezeitschriften und generell auf Fotos sieht es wunderschön aus, wenn ein Pferd vertrauensvoll neben seiner Bezugsperson liegt, oder sich der Reiter sogar an den Rücken lehnen oder mit dem Pferd kuscheln kann. Aber der Weg bis es soweit ist, ist nicht leicht und erfordert jede Menge Geduld und natürlich sehr viel Vertrauen. Ein Pferd wird sich nur hinlegen, wenn es sich wohlfühlt und seinem Reiter bedingungslos vertraut. Nur so ist es auch ungefährlich, denn fühlt sich das Pferd nicht wohl, kann es leicht panisch aufspringen und dabei sich selbst oder den Reiter verletzen.weiterlesen...