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Turnierreiten - Es gibt kein Schwarz oder Weiß

Sind Turnierreiter die schwarzen Schafe unter den Pferdehaltern, oder haben sie diesen Ruf zu Unrecht?

Leistung steht in der heutigen Welt über allem. Leistung im Beruf, Leistung im Hobby, Leistung im Sport. Und natürlich: Leistung im Pferdesport. Die Kluft zwischen Freizeitreitern und Turnierreitern wird immer größer. Es ginge den Turnierjunkies nur um Platzierungen, Ansehen und Leistung anstatt um das Wohl des Pferdes und den Spaß an der Sache, meinen viele Freizeitreiter. Turnierreiter verteidigen sich vehement, doch ein wahrer Kern steckt dennoch dahinter. Es sind nicht alle Turnierreiter und schon gar nicht nur Turnierreiter, die ungerecht zu ihren Pferden sind, dopen oder mit scharfen und harten Methoden reiten. Aber Turnierreiter stehen nun einmal im Rampenlicht, und wenn ein international bekannter Turnierreiter einen Skandal verursacht, erregt das viel mehr Aufmerksamkeit als wenn es Nachbar Hugo wäre.weiterlesen...

Wie ist der Lebenszyklus eines Pferds?

Wann ist ein Pferd ausgewachsen, wie lange darf man es reiten und ab wann gehen Pferde in Pension?

Neulich musste ich doch tatsächlich feststellen, dass viele Leute gar nicht wissen, wie alt Pferde werden. „Na, so alt wie Hunde!“ und „Ich glaub‘ die werden schon so fünfzig Jahre“ musste ich mir sprachlos anhören. Ich fragte weiter und es stellte sich heraus, dass meine Bekannten weder wussten, wann ein Pferd ausgewachsen noch, ab wann es reitbar ist. Solche Wissenslücken rufen in der Pferdewelt allgemeines Kopfschütteln hervor, daher ein kleiner Einblick in den Lebenszyklus unserer geliebten Vierbeiner: Fohlen Die süßen, langbeinigen Pferdebabys nennt man kurz nach der Geburt „Füllen“, allerdings ist der Begriff „Fohlen“ viel weiter verbreitet und bezeichnet grundsätzlich alle Pferdekinder bis sie ein Jahr alt werden. Dieses Jahr ist für die Entwicklung am Allerwichtigsten für die Kleinen. Sie wachsen rasend schnell, wobei die Proportionen nicht so ganz stimmen. Fohlen werden im Frühling geboren und bleiben bis zum Herbst bei der Mutter, nach ca. 6 Monaten werden sie abgesetzt und von der Mutter getrennt. Ab diesem Zeitpunkt nennt man sie auch „Absetzer“, sie kommen meist in eine Herde mit Gleichaltrigen und verbringen dort eine schöne Jugend.weiterlesen...

Reiten ist nicht gleich Reiten - welchen Reitstil haben Sie?

Es gibt unterschiedlichste Reitstile, über die viel und oft gestritten wird. Welcher Reitstil ist der Beste?

Nein, Reiten ist definitiv nicht gleich Reiten. Selbst wenn man Anfänger, Fortgeschrittene und Profis bedenkt, Freizeitreiter und Turnierreiter, dann gibt es immer noch die verschiedenen und ganz und gar nicht gleichen Reitstile. Und so mancher Reiter reagiert nicht besonders erfreut, wenn man ihn mit allen anderen vergleicht, genauso wie es sehr vielfältige und beleidigende Vorurteile zwischen den Reitstilen gibt. Klassischer/ Barocker Reitstil Kennzeichen dieser sehr alten Reitweise, die bereits auf das Mittelalter zurückgeht, sind eindeutig die typischen Barockpferde. Andalusier, Lipizzaner, Berber, Friesen und viele andere werden auch heute noch meistens nach der Klassischen Schule ausgebildet.weiterlesen...

Sind Hunde im Pferdestall erlaubt bzw. erwünscht?

Viele Pferdebesitzer haben auch Hunde und nehmen diese mit in den Stall. Gibt das Probleme und wie ist die Lösung?

In jedem Reitstall gibt es Reiter, die nicht nur Pferde- sondern auch Hundebesitzer sind. Bei einigen Reitern stellen sich nach diesem Satz gewiss die Nackenhaare auf, oder Hundeliebhaber runzeln besorgt die Stirn – Pferd und Hund, verträgt sich diese Kombination? Hunde im Pferdestall? Hunde, die schnell laufen, unter Pferdebeinen herumwuseln, laut kläffen und die Pferde aufschrecken? Hunde, die von Pferdehufen erwischt werden können? Grundsätzlich sind Hunde in allen Reitställen erlaubt, es sei denn, es hängen Hinweisschilder, welche das Gegenteil verkünden. Rüden sind jedoch oftmals an die Leine zu nehmen, auch junge Hunde werden manchmal nicht geduldet, wenn es ihnen an Gehorsamkeit oder Geduld und Ruhe mangeln. Und das zu Recht! Unruhe Hunde können die sensiblen Pferde aufwühlen, die schnell in Panik geraten, oder sie sorgen für unnötigen Stress und Hektik bei Mensch, Pferd und Hund. Deshalb ist es für alle Beteiligten, auch für sie selber, am besten, junge Hunde zu Hause zu lassen, bis sie „reif“ für den Pferdestall sind.weiterlesen...

Die gefürchtete Pferdekolik - Was hilft dagegen?

Eine Krankheit, die nicht nur Schmerzen verursacht, sondern auch tödlich für Ihr Pferd ausgehen kann. Rasche Abhilfe gegen eine auftretende Pferdekolik.

Pferdekolik was tun?
Koliken sind gefürchtet bei allen Pferdekundigen, denn diese Krankheiten verursachen dem Pferd nicht nur heftige Schmerzen, sondern können auch tödlich ausgehen. Fast alle Pferde bekommen mindestens einmal in ihrem Leben eine Kolik, manche auch sehr häufig. Deshalb ist es für Pferdebesitzer sehr wichtig, alles über diese Krankheit zu erfahren. Unter einer Kolik versteht man grundsätzlich keine einzelne Krankheit, es ist ein Sammelbegriff für Symptome, die auf mehrere Krankheiten des Magen- und Darmtraktes hinweisen. weiterlesen...

Ist ein Kaltblut Pferd besser als ein Warmblut?

Vollblutpferd, Kaltblutpferd, Warmblutpferd. Was ist besser und wo liegen überhaupt die Unterschiede?

Jeder kennt die Begriffe Warmblut, Kaltblut und Vollblut – doch was sie bedeuten, wissen viele oft nicht. Neulich wurde ich doch tatsächlich gefragt, ob Pferde tatsächlich eine unterschiedliche Blut- oder Körpertemperatur haben! Damit so etwas nicht häufiger passiert, hier eine Erläuterung, was damit tatsächlich gemeint ist: Um diesem Mythos vorzubeugen: Die Körpertemperatur aller Pferde liebt bei ungefähr 38 Grad Celsius. Mit den drei Bezeichnungen meint man daher nicht die Temperatur, sondern das Temperament und gemeinsame äußerliche Merkmale. Pauschal und natürlich voll von Vorurteilen sagt man oft, dass Kaltblüter von ruhigem Gemüt sind, während Warmblüter die typischen Reitpferde und Vollblüter sehr temperamentvoll und feurig sind. Beim näheren Hinsehen stellt man jedoch fest, dass diese Aussage nur grob stimmt. weiterlesen...

Mythos Hengst, Sind Hengste wirklich schwierig

Müssen Hengste wirklich schnell kastriert werden? Viele Besitzer schwören darauf, dass Hengste umgänglicher sind.

Es heißt doch immer, Hengst sind schwierig, müssen einzeln gehalten und am besten sofort kastriert werden. Allerdings stimmt das nicht so ganz. Viele Hengstbesitzer schwören darauf, dass ihre Hengste im Umgang viel einfacher zu handeln sind als Stuten oder Wallache. Der komplette Gegensatz, aber was stimmt nun? Zurück in die Wildnis In der freien Wildbahn leben die Youngster in Hengstherden, nachdem sie die Grundausbildung von ihren Eltern bekommen haben. Sie erziehen sich selber, erproben ihre Kräfte in Spielen und stellen erste Rangordnungen auf. weiterlesen...

Weihnachten mit Pferd - Wie wird gefeiert?

Pferde kennen keinen Unterschied zwischen Weihnachten und normalen Tagen, sie wollen versorgt und geritten werden.

Natürlich, Weihnachten ist vermutlich das schönste Fest im Jahr, da möchte man das auch mit seinen vierbeinigen Freunden feiern. Aber wie vertragen sich die Fluchttiere und der laute Weihnachtstrubel? Ich persönlich fahre am Weihnachtstag wie an jedem anderen Tag zum Pferd, reite und versorge es – vielleicht bekommt es ein paar Karotten mehr, weil ja Weihnachten ist – aber etwas Besonderes oder Außergewöhnliches unternehme ich kaum. Das Pferd weiß ja schließlich gar nicht, dass die Weihnachtszeit in vollem Gange ist, oder was Weihnachten überhaupt bedeutet. Es ist eine Erfindung der Menschen und deshalb denke ich, dass Pferden dieses Fest schnuppe ist, wenn nicht die weihnachtlich gestimmten Herrchen und Frauchen so viel Trallala darum machen würden.weiterlesen...

Bei Schnee, schlechtem Wetter heißt es kreativ sein beim Reiten

Schnee, Eis, Dunkelheit. Der Winter machte es uns und unserem Pferd nicht leicht, Kreativität ist gefragt.

Kreativ oder kreaTIEF im Winter? Um halb fünf ist es schon stockdunkel, das Zittern ist gar nicht mehr wegzudenken und dick in Jacken, Schals und Hauben gepackt sinkt die Lust, etwas mit dem Pferd zu machen, rapide. Viel gemütlicher ist es doch, daheim Tee zu trinken oder unter die Decke gekuschelt Filme zu sehen, Hauptsache es ist schön warm. Was soll man auch mit dem Pferd machen? Die Plätze sind unreitbar wegen Schnee, Eis oder Wasser, Ausreiten ist zu kalt und auch das Spazierengehen hat wegen schneidendem Wind oder einfach grundsätzlich wegen der Kälte seinen Reiz verloren. Und auch das Dressurtraining, für das man sich schlussendlich täglich ohne große Begeisterung entscheidet, wird mit der Zeit langweilig und eintönig. Dabei gibt es noch so vieles, das man gemeinsam mit dem Pferd machen kann, trotz Kälte, trotz Schnee und trotz Winterfaulheit. Pferde halten keinen Winterschlaf, und so gern wir Menschen das auch manchmal tun würden, gibt es doch das Pferd, das im Stall wartet.weiterlesen...

Wie finde ich den richtigen Stall für mein Pferd?

Pferdeställe sind individuell und einzigartig. Welcher Stall erfüllt genau Ihre Anforderungen?

Da dieses Thema immer recht aktuell ist, habe ich mir schon viele Gedanken über die Frage gemacht, welcher Stall nun alle meine Anforderungen erfüllt. Es gibt unzählige Pferdeställe, jeder auf seine Art individuell und einzigartig. Einige sind gut, andere weniger und manche sogar das Paradies für Pferd und Reiter. In diesem Artikel möchte ich darum einen kleinen Einblick darüber geben, welche Kriterien denn bei der Stallsuche hilfreich sein können oder notwendig für das Wohl der Pferde sind.weiterlesen...

Steigen ist für das Pferd die schwierigste und gefährlichste Lektion

Von den zirzensischen Übungen ist das Steigen für Ihr Pferd sicher die schwierigste Übung. Welche Gefahren gibt es?

Das Steigen ist wahrscheinlich die schwierigste und gefährlichste zirzensische Lektion. Es kann viel dabei schief gehen, das Pferd kann sich beispielsweise selbst verletzen oder einen Menschen treffen. Diese Lektion sollte man seinem Pferd nur lernen, wenn man sich auch im Klaren darüber ist, was das bedeutet. Beherrscht ein Pferd nämlich das Steigen, kann es diese Übung natürlich auch in anderen Situationen abrufen, wenn jemand aus Versehen ein ähnliches Handzeichen gibt oder in Schrecksituationen – obwohl es zuvor nie gestiegen ist. Auch das kann zu Verletzungen beider Seiten führen, deshalb ist es sehr wichtig dem Pferd klarzumachen, dass es diese Übung nur ausführen darf, wenn es wirklich dazu aufgefordert wird. weiterlesen...

Podest und Bergziege - Neue Kunststücke für Ihr Pferd

Diese Woche wieder neue Kunststücke für Ihr Pferd: Podest und Bergziege plus Anleitung zum Podest selber bauen

Um diese Übungen durchführen zu können, wird natürlich ein Podest benötigt, welches mehrere hundert Kilogramm Pferdemasse aushalten soll. Allerdings sind die meisten qualitativ hochwertigen Produkte nicht besonders günstig, weshalb eine Alternative auch das Selberbauen eines solchen Podestes ist. Dazu benötigt man nur einen alten Traktorreifen, eine Sperrholzplatte und Holzstreben. Mit den Holzstreben wird der Reifen innen stabilisiert und anschließend wird die rund ausgesägte Sperrholzplatte auf den Reifen geschraubt, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Sperrholzplatte auch viel Gewicht aushält und nicht bricht, wenn das Pferd sie belastet. Man kann die Platte auch mit einer Gummimatte, einem alten Teppich oder Kunstrasen bespannen um sie zu sichern.weiterlesen...