Welche Reithandschuhe kaufen - Meine Erfahrungen

Ich habe in den letzten Jahren einige Reithandschuhe getestet, aber ich lander immer wieder bei meiner Lieblingsmarke. Lesen Sie meine Erfahrungen.

Ich habe in den letzten Jahren einige verschiedene Reithandschuhe ausprobiert, aber schlussendlich bin ich bei der Marke Roeckl verblieben. Vorab ein paar Infos dazu: Es gibt viele verschiedenen Roeckl-Handschuhe, die sich mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden. So das Original, die „Roeck-Grip“, aber auch spezielle Sommerhandschuhe, Winterhandschuhe und noch mehr. In der Preiskategorie sind die Handschuhe zischen 15 und 40 Euro anzusiedeln und für die Qualität ist dieser Preis absolut in Ordnung. Ich verwende hauptsächlich die Roeck Grip, die es in vielen verschiedenen Farben gibt. Bislang hatte ich stets dunkle Paare, aber letzten Frühling habe ich mir ein Paar in beige gekauft. Die Roeck-Grip sind für Frühling bis Herbst geeignet, und auch im Sommer normalerweise nicht zu heiß. Dazu muss ich aber sagen, dass ich sogar oft im Sommer kalte Hände habe und nicht viel schwitze.weiterlesen...

Mit dem Pferd auf der Strasse

Einige Regeln für Autofahrer und Reiter, wenn ein Pferd auf der Straße geritten wird.

Mit dem Pferd auf der Straße
Vorab ein kurzes Szenario: Wenn ich von meinem Reitstall aus ins Gelände gehen möchte, muss ich, um zu den Reitwegen zu gelangen, zuerst 600 Meter an einer mäßig befahrenen Straße entlangreiten. Links ein Wald mit „Reiten verboten“ und rechts von der Straße Privatgrundstücke, also muss ich auf der Straße gehen. Die Pferde meines Stalles kennen diese Straße schon seit Jahren und zucken daher nicht mit der Wimper, wenn ein VW mit geschätzten 120 km/h an uns vorbeirast, aber ich zucke jedes Mal zusammen. Und schließlich ist nicht jedes Pferd so cool drauf wie unsere, die mehrmals pro Woche an der Straße gehen. Leider gibt es genug Autofahrer, die ihren Führerschein scheinbar gewonnen haben, oder ihr Gehirn auf der Rückbank geparkt haben. Wer mit aufheulendem Motor und weniger als zwanzig Zentimetern an einem Pferd, einem Fluchttier, vorbeirast, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch Pferd und Reiter in Gefahr!weiterlesen...

Meine Erfahrung mit der Magic Brush Pferdebürste

Nach einigen anderen Pferdebürsten, nun die Magic Brush. Lesen sie meine Erfahrungen mit dieser Bürste

Ein ganzer Artikel über EINE Bürste? Ja, denn die Magic Brush hat es meiner Meinung nach verdient! Zuerst vielleicht ein kleiner Hinweis: Mein Wallach ist ein Rapschecke, zwar ist das schwarzweiß wunderschön – aber er leidet, wie so viele Schimmel, unter regelrechtem Dreckzwang. Für ihn ist jeder Tag, an dem er sich nicht ausgiebig im Dreck (vorzugsweise Schlamm oder Mist) gewälzt hat, ein verlorener Tag. Er scheint es richtig zu genießen, wenn ich ihn rufe, und er mir fröhlich auf der Koppel entgegen kommt, plötzlich auf wundersame Weise dreifärbig: schwarz, braun und grau. Erst gestern habe ich wieder über eine Stunde mit Putzen verbracht, und danach sah er gerade einmal so aus, dass ich mich nicht schämen musste, so mit ihm gesehen zu werden. Wie kommt jetzt aber die Magic Brush ins Spiel? Eine Freundin, der ich mein Schimmel-Leid geklagt habe, riet mir zu der Bürste und schenkte mir gleich eine von den bunten Bürsten. Nach dem ersten Putzen war ich sofort überzeugt, denn die Magic Brush vollbringt manchmal tatsächlich echte „Magic“.weiterlesen...

Pferde

Auch Pferde kennen Frühlingsgefühle. Daher muss sich der Pferdehalter und Reiter im Frühling auch entsprechend verhalten.

Ich liebe es, mit meinem 5-jährigen Wallach ausgedehnte Ausritte zu unternehmen, das ganze Jahr über, manchmal alleine, meistens aber in einer Gruppe zu dritt oder viert. Seit einem Monat jedoch gestalten sich die Ausritte etwas interessanter, um nicht zu sagen, sehr actionreich. Denn aufgrund des sehr milden Winters und den hohen Temperaturen der letzten Wochen haben die Pferde schon im März auf Frühlingsmodus umgeschaltet. Die älteren Pferde meiner Ausreit-Kollegen nehmen den Frühlingsbeginn mit Gelassenheit, hin und wieder kommt ihnen eben ein Freudensprung aus, aber mein Jungspund verhält sich da ganz anders. Im Schritt verhält er sich meistens normal, aber kaum denke ich nur ans Angaloppieren, scheint er völlig zu vergessen, dass er da einen Reiter auf seinem Rücken hat. Bocksprünge, Ausschlagen, Durchgehen – am besten kombiniert. Zum Glück lassen sich die anderen Pferde eher selten von ihm anstecken, aber mir macht das Rodeo trotzdem nicht so recht Spaß. Ich bin mir sicher, dass viele andere Reiter ähnliche Probleme haben, daher habe ich ein paar Tipps aufgeschrieben, die vielleicht dem einen oder anderen helfen werden.weiterlesen...

Erste Hilfe für Reiter und Pferd

Nicht nur für den Reiter ist das Wissen um die Erste Hilfe im Notfall wichtig. Auch die Erste Hilfe fürs Pferd sollte gekonnt sein.

Ein Thema, das in vielen Reitbetrieben unterschätzt wird, ist die Erste Hilfe, nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Vierbeiner im Stall. Meiner Meinung nach sollte jeder Reiter sich damit auseinander setzen, aber viel zu wenige denken tatsächlich daran – bis es zu spät ist. In meinem Reitstall sind in der letzten Zeit einige Unfälle passiert, in der Reitstunde erschrak das Pferd und die Reiterin stürzte, auf der Koppel stolperte das Pferd und im Gelände ging ein Pferd durch und trabte dann ohne Reiterin etwas verwirrt herum. Aber wenn dann tatsächlich so ein Unglück passiert ist, sind Überlegungen wie „Ach, hätte ich doch einen Erste Hilfe Kurs gemacht“ zu spät. Erste Hilfe Kurse und Vorträge gibt es wie Sand am Meer, größere Ställe bieten immer wieder Kurse an, die meistens auch gar nicht so teuer sind. Falls in der näheren Umgebung tatsächlich nichts stattfindet, kann man immer noch selbst etwas auf die Beine stellen, die Reiter im eigenen Stall zusammentrommeln und den Tierarzt für ein Abendprogramm organisieren. Das Geld für so einen Vortrag ist gut investiert, viel besser als in eine fünfte Schabrake oder einen neuen Glitzer-Stirnriemen – denn das hilft bei einem Notfall wohl kaum.weiterlesen...