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Nach dem Winter gebt es bei den Pferden viel zu tun

Der Frühling naht und damit ist es an der Zeit das Pferd einer eingehenden Überprüfung zu unterziehen

Der Frühling steht vor der Tür und in den Tagträumen sieht man sich schon auf ausgedehnten Ausritten, beim Plantschen mit dem Pferd, neben dem grasenden Pferd auf der Koppel und vieles mehr. Aber bevor der Winter völlig in Vergessenheit gerät, gibt es einiges zu tun, die Koppeln müssen überprüft, die Pferde langsam an die neue Weidesaison gewöhnt werden, Impfungen und Wurmkur stehen an und natürlich der Fellwechsel. Was gibt es also zu beachten, um gut in die warmen Jahreszeiten zu starten? 1.Fellwechsel Wenn man selbst nach dem Putzen mehr Haare auf den Kleidern hat als das Pferd ist das ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass der Frühling naht. Durch den Fellwechsel, der im Herbst und im Frühling stattfindet, wird der Organismus der Pferde stark beeinträchtigt. Ich lese oft von Zusatzfutter, Mineralstoffen und sogar speziellen Kuren, Bürsten und Co. für diese Zeit. Allerdings wird der Organismus der Pferde durch das Eingreifen von uns Menschen nur noch stärker belastet, weshalb ich der Meinung bin, dass die Pferde den Fellwechsel selbst managen sollen.weiterlesen...

Pferde fürchten den Pferdeanhänger, was tun?

Ihr Pferd fürchtet sich extrem vor dem Transport mit dem Hänger? Das muss nicht sein...

Alle Pferde im Stall horchen auf, wenn sie dieses eine Geräusch hören, Panik bricht aus und sofort sind sie sich alle ihrer 500 Kilogramm bewusst. Der fürchterliche Hänger ist gekommen, um einen von ihnen zu holen. Wenn die gefürchtete Hängerfahrt ansteht, kommt man schon mit einem unguten Gefühl zwei Stunden früher in den Stall, um für jede Zickerei und Sturheit gewappnet zu sein, am besten bewaffnet mit den muskelbepackten Brüdern von nebenan und Tonnen von Leckerlis. Und der Neid und die Bewunderung sind groß, wenn man jeden Samstagmorgen zusieht, wie Henrietta ihre Stute problemlos in den Hänger führt und man selbst Staub hustet, wenn sie zum Turnier davonfahren. Dabei ist es nur eine Frage des Trainings, dem Pferd das Hängerfahren schmackhaft zu machen. Am Klügsten ist es, schon im jungen Alter damit zu beginnen. Schließlich werden die Jungpferde irgendwann von der Mutter getrennt und müssen möglicherweise in eine neue Heimat, oder zur Kastration in die Klinik, – und natürlich kann ein Pferd sich immer verletzen und muss vielleicht in besagte Klinik gebracht werden – sehr lustig, dann Stunden mit dem Führen in den Pferdeanhänger zu verbringen. weiterlesen...

Passender Sattel fürs Pferd, richtige Auswahl

Ein Sattel muss nicht nur schön sein. Wie die Schuhe beim Menschen muss der Sattel dem Pferd passen

Wie wichtig ist ein passender Sattel? Viele stellen sich diese Frage überhaupt nicht, sondern werfen einfach irgendeinen Sattel aufs Pferd, Hauptsache, er ist schön, sauber und der Reiter fühlt sich wohl darin. Dabei kann ein nicht passender Sattel beim Pferd viele Probleme bewirken, und viele kennen die Folgen gar nicht. Dazu ein Vergleich: Wir Menschen tragen Schuhe und normalerweise probieren wir die Schuhe vor dem Kauf an. Wenn ein Schuh nicht passt, also drückt oder juckt, zu klein oder zu groß ist, dann kaufen wir diesen Schuh nicht und sind froh, ihn wieder ausziehen zu können. Von falschen Schuhen tun uns die Füße weh, wir bekommen Blasen und andere Schmerzen. Bei Pferden ist dies genauso, der Sattel ist vergleichbar mit unseren Schuhen. Nur, dass Pferde meistens den Schmerz erdulden und eher selten zeigen, dass der Sattel drückt. Es ist die Aufgabe von Besitzer, Reiter und Sattler, diese Anzeichen zu erkennen, da es sonst zu schwerwiegenden Problemen kommen kann.weiterlesen...

Barfuß-Barhuf, Braucht ein Pferd Hufeisen?

Früher liefen Pferde doch auch ohne Beschlag herum. Was spricht für oder gegen den Einsatz von Hufeisen beim Pferd?

Ein Reitpferd brauche Eisen, lautet die allgemeine Meinung der Reiter heutzutage. Warum eigentlich? Schließlich laufen die Pferde in der freien Wildbahn doch auch ohne Beschlag. Grundsätzlich sind Eisen dazu da, den Pferdehuf zu schützen. Heutzutage laufen Pferde viel über harte, feste Straßen wie Asphaltstraßen, weshalb der Abrieb viel größer ist. Mit Hufeisen will man dem entgegenwirken. Außerdem ist es einfach so üblich, weshalb sich einige Pferdebesitzer diese Frage auch überhaupt nicht stellen und weiterhin ihre Pferde regelmäßig beschlagen lassen, weil es eben so üblich ist und weil sie es immer schon so gemacht haben, oder weil das Pferd zu empfindliche Hufe hat. Letzterer kann tatsächlich ein Punkt sein, um Eisen zu verwenden, wenn die Hufe zu schwach, zu klein oder zu weich sind, um das Gewicht des Pferdes und das des Reiters zu tragen.weiterlesen...

Pferdeleckerlis, die Quahl der Wahl

Im Handel ist eine extrem große Auswahl an Belohnungen für Pferde verfügbar. Welche sind die Richtigen?

Vor einiger Zeit habe ich bereits meine Meinung zum Thema „Pferde und Belohnung“ geschrieben, und da dieses Thema immer wieder aktuell wird, greife ich es noch einmal auf. Im Reitsportgeschäft gibt es oft mehr Auswahl an Leckerlis als an Sätteln oder Zaumzeugen, denn wer kauft die Leckereien? Wir Menschen. Und uns Menschen müssen die Leckerlis ansprechen. In erster Linie geht es also darum, die Bedürfnisse von uns Menschen zu erfüllen. Wir wollen bunte Leckereien, verschiedene Formen und Geschmäcker – doch was wollen die Pferde? Den meisten ist es relativ egal, ob sie nun Apfelleckerlis in Herz- oder Sternform futtern, ob ein Lakritze-Aroma oder doch lieber etwas mit Karotten dazu gemischt wurde. Wir Menschen sind es, denen diese Dinge wichtig sind. Pferde fressen Herzen genauso gerne wie Sterne oder Kugeln. Zwar gibt es tatsächlich Pferde, die Bananen oder Karotten bevorzugen und die Lakritze nicht mögen – aber kaum einer unserer verfressenen Freunde verschmäht ein Leckerli tatsächlich. weiterlesen...

Kann man sich ein Pferd teilen? Und wie geht das?

Das eigene Pferd ist zu teuer, man könnte sich die Kosten mit einem zweiten teilen. Aber macht das Sinn?

Folgende Situation: Studentin Anne träumt vom eigenen Pferd, eine Reitbeteiligung will sie nach schlechten Erfahrungen nicht mehr und im Schulbetrieb mitreiten kommt auch nicht infrage, da sie mehr mit dem Pferd als nur Abteilungsreiten und erleben will. Anne hört sich um und trifft zufällig Mami Isa, deren zwei Sprösslinge schon in die Schule gehen, und die ihr letztes Pferd während der Schwangerschaft zum ersten Kind aufgegeben hat. Die beiden beschließen, sich gemeinsam ein Pferd zu teilen, die Kosten sowie die Zeit aufzuteilen und haben auch bald ein passendes Pferd gefunden. Kann dies auf Dauer gutgehen? Sich ein Pferd zu teilen, sodass keiner der beiden zu kurz kommt? So, dass auch das Pferd zufrieden ist? weiterlesen...

Auch Pferdebesitzer haben Ihre Eigenheiten

Auch unter den Pferdebesitzern gibt es unterschiedliche Typen. Lesen Sie unsere Aufstellung.

Und natürlich gibt es auch bei den Pferdebesitzern verschiedene Typen, die den Reitbeteiligungen zugutekommen oder sie abschrecken. 1. Die „Ismiregal“ „Wann du kommst is mir egal und was du machst is mir auch egal.“ Ein Traumsatz in den Ohren jedes Mädchens, das auf der Suche nach einem Pferd ist. Die „Ismiregal“ taucht selten im Stall auf und wenn sie doch einmal da ist, quatscht sie nur mit Freundinnen und kümmert sich nicht um ihr Pferd. Für dich bedeutet das, du hast quasi ein eigenes Pferd, mit dem du machen kannst, was du willst – ohne dich würde es verkümmern und verwahrlosen. Das heißt natürlich, dass du auch beinahe die ganze Verantwortung trägst und wenn du nicht zum Stall kommst, kümmert sich die Besitzerin auch nicht…weiterlesen...

Reitbeteiligung vs. Pferdebesitzer- Probleme der Zusammenarbeit

Sie haben eine Reitbeteiligung und dürfen zu wenig mit dem Pferd machen, sie sind Besitzer und sehen das anders?

Ein schwieriges Thema: Pferdebesitzer schimpfen über unzuverlässige Reitbeteiligungen, diese hingegen beschweren sich, mit dem Pferd nichts machen zu dürfen – um nur jeweils einen Punkt zu nennen, an dem die unterschiedlichen Welten aufeinander prallen. Warum suchen dann beide Seiten immer wieder den Kontakt? Warum suchen Pferdebesitzer immer wieder besonders nach Mädchen und jungen Frauen, die sich um ihren geliebten Vierbeiner kümmern? Zeit und Geld sind die beiden Hauptgründe. Meistens ist der tägliche Stallbesuch beruflich nicht möglich, ein Kind ist unterwegs, oder das Geld reicht schlicht und einfach nicht. Natürlich, man kann sich auch einen teuren Bereiter suchen (wer die Kohle hat) oder man lässt das Pferd an den Tagen, an denen man keine Zeit hat, einfach stehen – auch nicht optimal, ein Pferd ist ja kein Sportgerät, dass man bei Lust und Laune mal herausholen kann. Also bleibt im Grunde nur die Option, sich eine Reitbeteiligung zu suchen.weiterlesen...

Hundesitter oder Hundepension, Betreuung für Ihren Hund

Nicht während der Arbeitszeit, auch bei Krankenhausaufenthalten oder für den Urlaub wird die Betreuung Ihres Vierbeiners zum Problem

Hundesitter
Wer ein Haustier hat, kennt das Problem: Was tun mit seinem liebsten Mitbewohner während der Arbeit, Ausflug, Urlaub, und dgl. Während es bei Katzen, Meerschweinchen oder Kanarienvögel kein so groß Problem darstellt (hier findet sich schnell ein Nachbar oder Bekannter, der füttert) ist das mit Hunden schwieriger. Hunde während der Arbeitszeit Für die Arbeit lässt sich das auf die eine oder andere Weise noch in den Griff kriegen. So gibt es mittlerweile schon viele Hundefreundliche Betriebe (Ich arbeite selbst in einer Hundefreundlichen Firmengruppe, hier sieht man jede Menge Vierbeiner und die Kollegen helfen sich auch gegenseitig ausweiterlesen...

Turnierreiten - Es gibt kein Schwarz oder Weiß

Sind Turnierreiter die schwarzen Schafe unter den Pferdehaltern, oder haben sie diesen Ruf zu Unrecht?

Leistung steht in der heutigen Welt über allem. Leistung im Beruf, Leistung im Hobby, Leistung im Sport. Und natürlich: Leistung im Pferdesport. Die Kluft zwischen Freizeitreitern und Turnierreitern wird immer größer. Es ginge den Turnierjunkies nur um Platzierungen, Ansehen und Leistung anstatt um das Wohl des Pferdes und den Spaß an der Sache, meinen viele Freizeitreiter. Turnierreiter verteidigen sich vehement, doch ein wahrer Kern steckt dennoch dahinter. Es sind nicht alle Turnierreiter und schon gar nicht nur Turnierreiter, die ungerecht zu ihren Pferden sind, dopen oder mit scharfen und harten Methoden reiten. Aber Turnierreiter stehen nun einmal im Rampenlicht, und wenn ein international bekannter Turnierreiter einen Skandal verursacht, erregt das viel mehr Aufmerksamkeit als wenn es Nachbar Hugo wäre.weiterlesen...

Wie ist der Lebenszyklus eines Pferds?

Wann ist ein Pferd ausgewachsen, wie lange darf man es reiten und ab wann gehen Pferde in Pension?

Neulich musste ich doch tatsächlich feststellen, dass viele Leute gar nicht wissen, wie alt Pferde werden. „Na, so alt wie Hunde!“ und „Ich glaub‘ die werden schon so fünfzig Jahre“ musste ich mir sprachlos anhören. Ich fragte weiter und es stellte sich heraus, dass meine Bekannten weder wussten, wann ein Pferd ausgewachsen noch, ab wann es reitbar ist. Solche Wissenslücken rufen in der Pferdewelt allgemeines Kopfschütteln hervor, daher ein kleiner Einblick in den Lebenszyklus unserer geliebten Vierbeiner: Fohlen Die süßen, langbeinigen Pferdebabys nennt man kurz nach der Geburt „Füllen“, allerdings ist der Begriff „Fohlen“ viel weiter verbreitet und bezeichnet grundsätzlich alle Pferdekinder bis sie ein Jahr alt werden. Dieses Jahr ist für die Entwicklung am Allerwichtigsten für die Kleinen. Sie wachsen rasend schnell, wobei die Proportionen nicht so ganz stimmen. Fohlen werden im Frühling geboren und bleiben bis zum Herbst bei der Mutter, nach ca. 6 Monaten werden sie abgesetzt und von der Mutter getrennt. Ab diesem Zeitpunkt nennt man sie auch „Absetzer“, sie kommen meist in eine Herde mit Gleichaltrigen und verbringen dort eine schöne Jugend.weiterlesen...

Reiten ist nicht gleich Reiten - welchen Reitstil haben Sie?

Es gibt unterschiedlichste Reitstile, über die viel und oft gestritten wird. Welcher Reitstil ist der Beste?

Nein, Reiten ist definitiv nicht gleich Reiten. Selbst wenn man Anfänger, Fortgeschrittene und Profis bedenkt, Freizeitreiter und Turnierreiter, dann gibt es immer noch die verschiedenen und ganz und gar nicht gleichen Reitstile. Und so mancher Reiter reagiert nicht besonders erfreut, wenn man ihn mit allen anderen vergleicht, genauso wie es sehr vielfältige und beleidigende Vorurteile zwischen den Reitstilen gibt. Klassischer/ Barocker Reitstil Kennzeichen dieser sehr alten Reitweise, die bereits auf das Mittelalter zurückgeht, sind eindeutig die typischen Barockpferde. Andalusier, Lipizzaner, Berber, Friesen und viele andere werden auch heute noch meistens nach der Klassischen Schule ausgebildet.weiterlesen...