Angst vorm Reiten oder Reiten unter Stress

Nicht immer ist Reiten Entspannung pur, oft reitet auch die Angst mit, oder der Reiter setzt sich selber unter Druck.

Dass auch Reiter manchmal Angst haben, ist für Außenstehende oft nicht nachzuvollziehen. Aber für viele Reiter ist Angst etwas Alltägliches, das sie hemmt, die Arbeit mit dem Pferd erschwert oder gar unmöglich macht. Denn Pferde spüren es, wenn wir Reiter Angst empfinden. Meistens ist es nämlich der Reiter, von dem schlechte Gefühle, Unbehagen, Stress oder eben Angst aus- und auf das Pferd übergehen. Ja, aber wie nun damit umgehen? Denn die Angst einfach zu verbannen ist vielleicht möglich aber sehr schwer. Da spreche ich aus Erfahrung.Ich kann nun zwei Szenarien schildern, die mir Probleme verursachten:Bei einer früheren Reitbeteiligung war die Besitzerin sehr ... naja, das beste Wort wäre vermutlich „dominant“. Sie wusste genau, wie ihr Pferd geritten werden sollte und zögerte auch nicht, mir das quer durch die ganze Reithalle mitzuteilen.weiterlesen...

Monty Roberts der Pferdeflüsterer ein Erlebnis

Ich durfte Monty Roberts den Pferdeflüsterer live erleben und war sehr beeindruckt. Lesen Sie meine Eindrücke

DER Pferdeflüsterer schlechthin – wer kennt ihn nicht, Monty Roberts? Ich hatte das Vergnügen, ihn letzte Woche Live zu erleben und einen Eindruck in seine Arbeit mit Pferden zu bekommen. Meine Erfahrungen dazu möchte ich nun gerne hier teilen.Monty Roberts, mittlerweile 80 Jahre alt, ist ein amerikanischer Autor, Pferdezüchter und Pferdekenner. Seit er von Queen Elisabeth II. in ihren Stall eingeladen wurde, ist er international bekannt und tourt seit Jahren durch die Welt, um sein Wissen zu verbreiten, Instructors zu lehren und live vor Publikum mit Pferden zu arbeiten.Ich habe Monty Roberts mit ein paar Reitfreunden live in Stadl-Paura in Österreich gesehen. Die Abendshow fand in der Reithalle statt und Montys Wirkungsort war ein kleiner, eingezäunter Round Pen in der Mitte der Halle. Meine erste Befürchtung war, dass die fünf Pferde, mit denen er arbeiten wollte, sehr nervös sein könnten oder durch die vielen Zuschauer und Lichter abgelenkt würden, aber meine Befürchtungen bewahrheiteten sich kaum.weiterlesen...

Welche Reithandschuhe kaufen - Meine Erfahrungen

Ich habe in den letzten Jahren einige Reithandschuhe getestet, aber ich lander immer wieder bei meiner Lieblingsmarke. Lesen Sie meine Erfahrungen.

Ich habe in den letzten Jahren einige verschiedene Reithandschuhe ausprobiert, aber schlussendlich bin ich bei der Marke Roeckl verblieben. Vorab ein paar Infos dazu: Es gibt viele verschiedenen Roeckl-Handschuhe, die sich mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden. So das Original, die „Roeck-Grip“, aber auch spezielle Sommerhandschuhe, Winterhandschuhe und noch mehr. In der Preiskategorie sind die Handschuhe zischen 15 und 40 Euro anzusiedeln und für die Qualität ist dieser Preis absolut in Ordnung.Ich verwende hauptsächlich die Roeck Grip, die es in vielen verschiedenen Farben gibt. Bislang hatte ich stets dunkle Paare, aber letzten Frühling habe ich mir ein Paar in beige gekauft. Die Roeck-Grip sind für Frühling bis Herbst geeignet, und auch im Sommer normalerweise nicht zu heiß. Dazu muss ich aber sagen, dass ich sogar oft im Sommer kalte Hände habe und nicht viel schwitze.weiterlesen...

Mit dem Pferd auf der Strasse

Einige Regeln für Autofahrer und Reiter, wenn ein Pferd auf der Straße geritten wird.

Vorab ein kurzes Szenario: Wenn ich von meinem Reitstall aus ins Gelände gehen möchte, muss ich, um zu den Reitwegen zu gelangen, zuerst 600 Meter an einer mäßig befahrenen Straße entlangreiten. Links ein Wald mit „Reiten verboten“ und rechts von der Straße Privatgrundstücke, also muss ich auf der Straße gehen. Die Pferde meines Stalles kennen diese Straße schon seit Jahren und zucken daher nicht mit der Wimper, wenn ein VW mit geschätzten 120 km/h an uns vorbeirast, aber ich zucke jedes Mal zusammen. Und schließlich ist nicht jedes Pferd so cool drauf wie unsere, die mehrmals pro Woche an der Straße gehen.Leider gibt es genug Autofahrer, die ihren Führerschein scheinbar gewonnen haben, oder ihr Gehirn auf der Rückbank geparkt haben. Wer mit aufheulendem Motor und weniger als zwanzig Zentimetern an einem Pferd, einem Fluchttier, vorbeirast, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch Pferd und Reiter in Gefahr!weiterlesen...

Meine Erfahrung mit der Magic Brush Pferdebürste

Nach einigen anderen Pferdebürsten, nun die Magic Brush. Lesen sie meine Erfahrungen mit dieser Bürste

Ein ganzer Artikel über EINE Bürste? Ja, denn die Magic Brush hat es meiner Meinung nach verdient!Zuerst vielleicht ein kleiner Hinweis: Mein Wallach ist ein Rapschecke, zwar ist das schwarzweiß wunderschön – aber er leidet, wie so viele Schimmel, unter regelrechtem Dreckzwang. Für ihn ist jeder Tag, an dem er sich nicht ausgiebig im Dreck (vorzugsweise Schlamm oder Mist) gewälzt hat, ein verlorener Tag. Er scheint es richtig zu genießen, wenn ich ihn rufe, und er mir fröhlich auf der Koppel entgegen kommt, plötzlich auf wundersame Weise dreifärbig: schwarz, braun und grau. Erst gestern habe ich wieder über eine Stunde mit Putzen verbracht, und danach sah er gerade einmal so aus, dass ich mich nicht schämen musste, so mit ihm gesehen zu werden.Wie kommt jetzt aber die Magic Brush ins Spiel? Eine Freundin, der ich mein Schimmel-Leid geklagt habe, riet mir zu der Bürste und schenkte mir gleich eine von den bunten Bürsten. Nach dem ersten Putzen war ich sofort überzeugt, denn die Magic Brush vollbringt manchmal tatsächlich echte „Magic“.weiterlesen...