Offenstall oder Box, was ist besser, welche Vorteile welche Nachtele

Oft diskutiert: Offener Stall oder geschlossene Box. Mehr Ärger oder mehr Spielraum für Ihr Pferd

Pferde sind Flucht,- Herden und vor allem Lauftiere. In der freien Natur fressen und laufen sie den ganzen Tag, Grund genug für mich, den Offenstall allen anderen Haltungsmöglichkeiten vorzuziehen. Vorteile des Offenstalls? Davon gibt es dutzende, allerdings muss ich auch zugeben, dass nicht jedes Pferd in den Offenstall passt. Manche, besonders rangniedrige Pferde, eignen sich nicht gut für das Leben in der Herde oder werden von den ranghöheren erst gar nicht zum Futter gelassen. Außerdem ist die Verletzungsgefahr durch das Herdenleben viel höher, was besonders die Besitzer von teuren Sportpferden nicht gerne sehen. Und dann ist da noch die Bequemlichkeit einiger Pferdebesitzer, denn sein Pferd in der Dunkelheit im Offenstall zu suchen ist erfahrungsgemäß keine leichte Sache und wenn das Pferd sich dann auch noch ordentlich im Schlamm gewälzt hat, ist der Ärger perfekt. Aber für mich haben diese Nachteile kaum Gewicht, wenn ich mir die zufriedenen und gesunden Pferde ansehe, die ihr Leben im Offenstall verbringen dürfen. weiterlesen...

Bewegung ist das Wichtigste für Pferde

Das Wichtigste für Pferde ist die Bewegung, sei es im Training, oder in der Ruhepause

Das Thema, wie viel Bewegung ein Pferd wirklich braucht, wie oft in der Woche es geritten, longiert oder gymnastiziert werden soll, erhitzt in der Pferdewelt viele Gemüter. Ich bin schon mit vielen unterschiedlichen Meinungen konfrontiert worden und möchte deshalb meinen eigenen Standpunkt zu diesem Thema darlegen. Wie man aus jedem Pferdefachbuch lernt, laufen die Vierbeiner in freier Natur bis zu 16 Stunden am Tag und legen dabei weite Strecken zurück. Über die Frage, wie viele Kilometer sie pro Tag wandern, lässt sich streiten, manche gehen von 20 km aus, andere sogar von bis zu 40 oder 50 km. Selber der niedrigere Wert ist noch sehr beachtlich, besonders wenn man bedenkt, dass unsere Sport- und Freizeitpferde täglich eine Stunde geritten werden. Natürlich, in dieser einen Stunde ist nicht nur Schritt, sondern auch viel Trab und Galopp enthalten, aber es ist und bleibt trotzdem nur eine Stunde. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass unsere Pferde viel zu wenig Bewegung bekommen, aber im Vergleich zu ihrem natürlichen Verhalten und ihren Trieben ist dem so. Erfinderisch, wie wir Menschen sind, haben wir aber einige gute Alternativen gefunden, um den Mangel an Bewegung auszugleichen: Die Offenstallhaltung, der Koppelgang, das Longieren, Gymnastizierungen und noch vieles mehr. weiterlesen...

Solarium für Pferde - selber bauen möglich?

Oft hört man vom Solarium für Pferde. Was ist das? Ist das notwendig, überflüssig und kann man so etwas selber bauen

Pferdesolarium selber bauen
Wer den Titel gelesen hat und jetzt vielleicht denkt, dass auch Pferde von schöner, braun gebrannter Haut träumen, ist da ganz falsch. Das Pferdesolarium ist nicht zu vergleichen mit dem Solarium für uns Menschen, streng genommen ist es sogar gar kein wirkliches Solarium, sondern ein „Pferde-Rotlicht“. Lampen bestrahlen das Pferd von oben mit Infrarotstrahlung, die man auch als Wärmestrahlung bezeichnet, anstatt UV-Strahlung. Warum das Pferd unter das Pferdesolarium stellen?weiterlesen...

Der Haflinger, von Vorurteilen geprägt

Keine anderes Pferd ist derart von Vorurteilen geprägt, wie der Haflinger

Pferde - Der Haflinger
Über fast keine andere Rasse gibt es so viele Vorurteile wie über den Haflinger. In der Pferdewelt bezeichnen viele Großpferdbesitzer sie abfällig als „dick“ und „mickrig“, oder „faul“ und „stur“. Schon oft musste ich die Liebe zu den „blonden“ Pferden rechtfertigen oder erklären und nicht selten kamen hitzige Diskussionen dabei heraus, in denen meine Lieblingsrasse als „Anfängerpferde“ betitelt und ich mit verächtlichem Lächeln bedacht wurde. Was steckt aber wirklich hinter diesen Vorurteilen? Meist nur arrogante Pferdebesitzer mit fleißigen Turnierpferden, die im perfekt versammelten Trab an mir und meinem „dicken Hafi“ vorbeischweben, ohne dabei zu bemerken, dass auch der „Sturkopf“ so schön versammelt gehen kann. weiterlesen...

Therapie mit und auf dem Pferd

Pferde eigenen sich hervorragend für therapeutische Zwecke. Vor allem als Bewegungssimulator bei Bewegungsstörungen

Therapie mit Pferden
Schon seit langer Zeit werden Tiere in der Therapie eingesetzt, und besonders Pferde eignen sich hervorragend dazu. Denn das Pferd kann als Bewegungssimulator für die Grundlage der Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen eingesetzt werden, fördert durch das gleichzeitige Wirken vieler Sinnesreize die Wahrnehmung und das Körperbewusstsein und hat auch einen unschätzbaren Wert als Lebewesen selbst. Grundsätzlich nennt man die Therapie mit Pferden Therapeutisches Reiten, allerdings werden hierbei vier Teilbereiche unterschieden: • Behindertenreiten • Heilpädagogisches Voltigieren und Reiten • Ergotherapie mit dem Pferd • Hippotherapieweiterlesen...