Lipizzaner - Die edlen Barockpferde

Nachdem die anderen Farben weggezüchtet wurden ist weiß das Markenzeichen der Lipizzaner

Ursprünglich gab es sie in allen Farben, doch nach und nach wurden die Farben weggezüchtet und heute ist das weiße Fell das Markenzeichen der Lipizzaner. Als Fohlen schwarz geboren, werden sie erst im Laufe der Zeit immer heller, meistens sind die meisten Tiere erst mit sieben bis zehn Jahren völlig weiß. Hin und wieder gibt es allerdings noch Braune oder Rappen, die oft auch als Glücksbringer gelten, besonders in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Es ist ein faszinierender Anblick, eine Lipizzanerherde zu sehen, besonders wenn es Stuten mit ihren Fohlen sind. Dieses Gemisch aus Schimmeln, Rappfohlen und den langsam ausschimmelnden „Halbwüchsigen“ einmal gesehen zu haben ist für jeden Fan der Barockpferde ein Muss. Gezüchtet werden die Lipizzaner hauptsächlich in einigen wenigen großen Gestüten in Europa, darunter Lipica in Slowenien, Piber in Österreich, Topolcianky in der Slowakei oder dem in Ungarn gelegenen Gestüt Szilvasvarad.weiterlesen...

Shetlandponys, die kleinen aber sehr starken Pferde

Sie gehören zu den kleinsten Ponys der Welt, aber auch zu den stärksten. Was sollten Sie sonst noch wissen...

Sie gehören zu den kleinsten Ponys der Welt (ca. 1 m) und doch gleichzeitig auch zu den stärksten, denn bei gutem Training können sie sogar das Doppelte ihres Körpergewichts ziehen. Durch ihr freundliches Wesen sind sie die idealen Kinderponys, aber auch wenn sie klein sind, darf man sie nicht unterschätzen… Die Shetlandponys stammen, wie der Name schon sagt, von den Shetland-Inseln in Großbritannien. Sie haben sich dort an das raue Klima angepasst und sind auch aus diesem Grund klein, stämmig und mit dichtem Fell ausgestattet. Charakteristisch sind neben der dichten Mähne auch die kurzen Beine und die großen, treuen Augen. Für ihre Größe sind sie außerordentlich stark, so können sie in der Regel Reiter mit bis zu 60 kg tragen, wobei das je nach Pony variiert. Bedeutsam sind nicht nur Größe und Gewicht des Reiters, sondern auch die Größe des Shettys und natürlich dessen Zustand, ob dick, dünn, untrainiert oder trainiert.weiterlesen...

Versteht mich mein Pferd - Kommunikation mit Pferden

Kann ich mit meinem Pferd sprechen, bzw. wie muss ich mich verhalten, damit es mich versteht?

Als Kind hatte ich immer den Traum, mich mit Pferden wie Menschen unterhalten zu können. Ich dachte, ich wäre etwas ganze Besonderes, so niemand so etwas kann. Und trotzdem gibt es sie, die Pferdeflüsterer. Zu diesem Thema habe ich bereits im Jänner einen hilfreichen Artikel „Dem Pferd was flüstern“ verfasst. Heute weiß ich, dass mein Pferd mich nicht versteht. Zwar denke ich oft, dass er mich versteht und mir zuhört, mich unterstützt und tröstet. Doch im Grunde können Pferde die Sprache der Menschen nicht verstehen. Was sie allerdings können, ist, die verschiedenen Laute voneinander zu unterscheiden, wie Hunde und andere Tiere. Deshalb kann man Pferde auch mit Stimmkommandos wie „Halt“, „Nein“ oder „Galopp“ führen. Besonders die Betonung und Stimmlage ist dabei wichtig. Da habe ich schon in der Reitschule gemerkt. Bei Stunden an der Longe sagte die Reitlehrerin immer „Scheeritt“ oder „und Schriitt“ in einem ruhigen, tiefen Ton, „Haalt“ war noch eine Oktave tiefer, während „Terab“/ „Trab Trab“ oder „Gaalopp“ flott und mit heller Stimme gesagt wurde.weiterlesen...

Belohnung für Pferde durch Leckerlis oder lobende Worte

Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Gesundheit des Pferds ob Sie Leckerlis füttern

Für mich war das nie ein Thema, ich hatte immer einige Leckerlis in den Taschen und verfütterte die in Massen an die Pferde. Ob als Belohnung oder einfach nur „weil sie so süß schaut“ oder „weil er ja mein Lieblingspferd ist“ war mir egal. Bei den Schulpferden war das normal, das tat jeder. Kein Wunder, dass die Pferde in meinem alten Reitstall oft dicke Bäuche hatten oder nur mehr auf die Leckereien gierten. Als ich dann auf eine Reitbeteiligung umstieg, änderte sich das rapide. Warum? Ich war nun öfter im Stall, und wenn ich weiter so fleißig die Leckerlis verteilt hätte, hätte sich bald gähnende Leere in meiner Geldtasche breitgemacht. So stieg ich langsam von Leckerlis auf lobende Worte, das Abklopfen oder mit den Fingerkuppen Abstreichen des Halses oder der Stirn und Belohnung von bravem Arbeiten durch Pausen oder Beenden der Arbeit. Heute weiß ich, wie man richtig lobt, und besuche ich ab und zu die Schulpferde, erschrecke ich mich häufig darüber, wie ziellos dort mit Leckerlis herumgeworfen wird. Diese Pferde sind das gewohnt, und kommt dann statt eines Leckerlis einmal eine lobende Stimme, nehmen sie das gar nicht mehr als Lob wahr. Es gibt aber neben Leckereien genug andere Arten, das Pferd zu belohnen oder ihm einfach etwas Gutes zu tun:weiterlesen...

lästiges Ungeziefer beim Reiten, was hilft wirklich!

Was hilft wirklich gegen Insekten und Ungezierfer beim Reiten? Lesen Sie unseren Bericht vom Fliegenspay bis Fliegendecke

Jeden Tag, wenn ich meinen Wallach von der Koppel hole, verfolgen uns die Fliegen und andere Insekten. Selbst im Stall ist es kaum besser. Ständig muss ich meine Arme schütteln, bzw wild um mich schlagen und Notti vertreibt die Biester mit seinem Schweif. Zum Glück haben wir dieses Jahr nicht allzu viele Bremsen, aber auch die Stallfliegen beißen immer wieder zu. Es gibt viele Mittel gegen Bremsen, Stechmücken und anderem Getier, manche mehr, andere weniger hilfreich. Das Pferd als Zebra Letztes Jahr war der Zebra-Look unter Pferden sehr angesagt und half auch recht gut, um alle möglichen Insekten fernzuhalten. Unter dem Punkt „Pferd – Reiten“ findet sich zu diesem Thema ein hilfreicher Artikel. Fliegendecke Mir taten Pferde, die in der Sommerhitze mit einer Decke auf der Koppel stehen, leid, bis ich erklärt bekam, dass diese Tiere unter dem Sommerekzem litten, also allergisch auf eine Insektenart reagierten.weiterlesen...