Reitbeteiligung vs. Pferdebesitzer- Probleme der Zusammenarbeit

Sie haben eine Reitbeteiligung und dürfen zu wenig mit dem Pferd machen, sie sind Besitzer und sehen das anders?

Ein schwieriges Thema: Pferdebesitzer schimpfen über unzuverlässige Reitbeteiligungen, diese hingegen beschweren sich, mit dem Pferd nichts machen zu dürfen – um nur jeweils einen Punkt zu nennen, an dem die unterschiedlichen Welten aufeinander prallen.Warum suchen dann beide Seiten immer wieder den Kontakt?Warum suchen Pferdebesitzer immer wieder besonders nach Mädchen und jungen Frauen, die sich um ihren geliebten Vierbeiner kümmern? Zeit und Geld sind die beiden Hauptgründe. Meistens ist der tägliche Stallbesuch beruflich nicht möglich, ein Kind ist unterwegs, oder das Geld reicht schlicht und einfach nicht. Natürlich, man kann sich auch einen teuren Bereiter suchen (wer die Kohle hat) oder man lässt das Pferd an den Tagen, an denen man keine Zeit hat, einfach stehen – auch nicht optimal, ein Pferd ist ja kein Sportgerät, dass man bei Lust und Laune mal herausholen kann. Also bleibt im Grunde nur die Option, sich eine Reitbeteiligung zu suchen.weiterlesen...

Turnierreiten - Es gibt kein Schwarz oder Weiß

Sind Turnierreiter die schwarzen Schafe unter den Pferdehaltern, oder haben sie diesen Ruf zu Unrecht?

Leistung steht in der heutigen Welt über allem. Leistung im Beruf, Leistung im Hobby, Leistung im Sport. Und natürlich: Leistung im Pferdesport. Die Kluft zwischen Freizeitreitern und Turnierreitern wird immer größer. Es ginge den Turnierjunkies nur um Platzierungen, Ansehen und Leistung anstatt um das Wohl des Pferdes und den Spaß an der Sache, meinen viele Freizeitreiter. Turnierreiter verteidigen sich vehement, doch ein wahrer Kern steckt dennoch dahinter.Es sind nicht alle Turnierreiter und schon gar nicht nur Turnierreiter, die ungerecht zu ihren Pferden sind, dopen oder mit scharfen und harten Methoden reiten. Aber Turnierreiter stehen nun einmal im Rampenlicht, und wenn ein international bekannter Turnierreiter einen Skandal verursacht, erregt das viel mehr Aufmerksamkeit als wenn es Nachbar Hugo wäre.weiterlesen...

Wie ist der Lebenszyklus eines Pferds?

Wann ist ein Pferd ausgewachsen, wie lange darf man es reiten und ab wann gehen Pferde in Pension?

Neulich musste ich doch tatsächlich feststellen, dass viele Leute gar nicht wissen, wie alt Pferde werden. „Na, so alt wie Hunde!“ und „Ich glaub‘ die werden schon so fünfzig Jahre“ musste ich mir sprachlos anhören.Ich fragte weiter und es stellte sich heraus, dass meine Bekannten weder wussten, wann ein Pferd ausgewachsen noch, ab wann es reitbar ist.Solche Wissenslücken rufen in der Pferdewelt allgemeines Kopfschütteln hervor, daher ein kleiner Einblick in den Lebenszyklus unserer geliebten Vierbeiner:FohlenDie süßen, langbeinigen Pferdebabys nennt man kurz nach der Geburt „Füllen“, allerdings ist der Begriff „Fohlen“ viel weiter verbreitet und bezeichnet grundsätzlich alle Pferdekinder bis sie ein Jahr alt werden. Dieses Jahr ist für die Entwicklung am Allerwichtigsten für die Kleinen. Sie wachsen rasend schnell, wobei die Proportionen nicht so ganz stimmen. Fohlen werden im Frühling geboren und bleiben bis zum Herbst bei der Mutter, nach ca. 6 Monaten werden sie abgesetzt und von der Mutter getrennt. Ab diesem Zeitpunkt nennt man sie auch „Absetzer“, sie kommen meist in eine Herde mit Gleichaltrigen und verbringen dort eine schöne Jugend.weiterlesen...

Reiten ist nicht gleich Reiten - welchen Reitstil haben Sie?

Es gibt unterschiedlichste Reitstile, über die viel und oft gestritten wird. Welcher Reitstil ist der Beste?

Nein, Reiten ist definitiv nicht gleich Reiten. Selbst wenn man Anfänger, Fortgeschrittene und Profis bedenkt, Freizeitreiter und Turnierreiter, dann gibt es immer noch die verschiedenen und ganz und gar nicht gleichen Reitstile. Und so mancher Reiter reagiert nicht besonders erfreut, wenn man ihn mit allen anderen vergleicht, genauso wie es sehr vielfältige und beleidigende Vorurteile zwischen den Reitstilen gibt.Klassischer/ Barocker ReitstilKennzeichen dieser sehr alten Reitweise, die bereits auf das Mittelalter zurückgeht, sind eindeutig die typischen Barockpferde. Andalusier, Lipizzaner, Berber, Friesen und viele andere werden auch heute noch meistens nach der Klassischen Schule ausgebildet.weiterlesen...

Sind Hunde im Pferdestall erlaubt bzw. erwünscht?

Viele Pferdebesitzer haben auch Hunde und nehmen diese mit in den Stall. Gibt das Probleme und wie ist die Lösung?

In jedem Reitstall gibt es Reiter, die nicht nur Pferde- sondern auch Hundebesitzer sind. Bei einigen Reitern stellen sich nach diesem Satz gewiss die Nackenhaare auf, oder Hundeliebhaber runzeln besorgt die Stirn – Pferd und Hund, verträgt sich diese Kombination? Hunde im Pferdestall? Hunde, die schnell laufen, unter Pferdebeinen herumwuseln, laut kläffen und die Pferde aufschrecken? Hunde, die von Pferdehufen erwischt werden können?Grundsätzlich sind Hunde in allen Reitställen erlaubt, es sei denn, es hängen Hinweisschilder, welche das Gegenteil verkünden. Rüden sind jedoch oftmals an die Leine zu nehmen, auch junge Hunde werden manchmal nicht geduldet, wenn es ihnen an Gehorsamkeit oder Geduld und Ruhe mangeln. Und das zu Recht! Unruhe Hunde können die sensiblen Pferde aufwühlen, die schnell in Panik geraten, oder sie sorgen für unnötigen Stress und Hektik bei Mensch, Pferd und Hund. Deshalb ist es für alle Beteiligten, auch für sie selber, am besten, junge Hunde zu Hause zu lassen, bis sie „reif“ für den Pferdestall sind.weiterlesen...